Zehn Gründe, warum wir wissen, dass Iran die Bombe will

Bruno Tertais:

Zehn Gründe, warum wir wissen, dass Iran die Bombe will

 

 

Am 8. November veröffentlichte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) einen Bericht, der einer vernichtenden Anklage des iranischen Atomprogramms gleichkommt. Zum ersten Mal beschrieb die Behörde in außergewöhnlich detaillierter Weise (in einem 14-seitigen Anhang zum Hauptbericht) sämtliche ihr bekannten Aktivitäten, die Teheran zur Entwicklung einer Nuklearwaffe durchgeführt hat. Nach Angaben der IAEA stammen diese Informationen sowohl von ihren eigenen Untersuchungen als auch von Geheimdiensten von mehr als zehn ihrer Mitgliedsstaaten (welche sie wiederum durch eigene Mittel überprüft hat). Es ist insbesondere erwähnenswert, dass einige dieser Aktivitäten vor sehr kurzer Zeit durchgeführt wurden: Das bedeutet, dass, wie viele Experten vermutet haben, diese Aktivitäten nur vorübergehend „angehalten“ worden waren (diesen Ausdruck hatte der Nationale Geheimdienstbericht der USA aus dem Jahr 2007 verwendet). Die Summe all dieser Aktivitäten zum Zweck der Waffenherstellung ist an sich bereits ein handfester Beweis – falls ein solcher noch benötigt wurde – für den Willen Irans, die Fähigkeit zu erlangen, eine Atombombe zu bauen. Darüber hinaus wird diese Schlussfolgerung jedoch von vielen weiteren Aspekten gestützt.

Woher wissen wir, dass Iran die Atombombe will? Es gibt keinen einzelnen schlagenden Beweis (das ist in der Abwesenheit eines Atomtests auch nicht möglich), jedoch eine Vielzahl von Hinweisen. Die meisten davon stammen von der IAEA. Zusammengenommen lassen sie nur eine Schlussfolgerung zu: Iran strebt zumindest die Option einer Atombombe an – und höchstwahrscheinlich die Bombe selbst.

1. Iran versucht, seine nuklearen Aktivitäten und Anlagen vor der IAEA zu verbergen

In 2003 wurde das Ausmaß der iranischen Aktivitäten publik. Iran hatte den Bau einer Anreicherungsanlage bei Natans sowie eines Recherche-Reaktors in Arak geheim gehalten, ebenso wie die Herstellung von Zentrifugen, die Existenz eines Laser-Anreicherung-Programms und mehrere sensible Experimente. [1] Anschließend hielt Iran die IAEA davon ab, eine komplette Inspektion der Lavisan-Shian- und Parchin-Anlagen vorzunehmen, welche im Verdacht standen, für nukleare Aktivitäten genutzt zu werden. (Was, wie inzwischen bekannt ist, tatsächlich der Fall war.) Später versäumte es Iran, im Voraus den Bau der Fordo-Anreicherungsanlage zu deklarieren.

2. Die sensibelsten Aktivitäten werden vom Verteidigungsministerium kontrolliert

Während das iranische Nuklearprogramm offiziell unter der Kontrolle der iranischen Atomenergie-Organisation steht, hat die IAEA festgestellt, dass viele der geheimen Aktivitäten mit Verbindung zum Nuklearprogramm unter Aufsicht des Verteidigungsministeriums stattgefunden haben. [2] In ihrem jüngsten Bericht beschreibt die IAEA sehr präzise die „strukturierte Organisation“, die Teheran zu diesem Zweck errichtet hat. Bis 2003 lief sie als komplett paralleles Programm. Seitdem wurden die Aktivitäten aufgefächert, wohl, um mehr Diskretion zu erreichen. [3]

3. Irans Anreicherungsprogramm entbehrt jeder wirtschaftlichen Logik

Irans Gasreserven würden ausreichen, um das Land in seiner Energieversorgung für mehrere Jahrzehnte autonom zu machen. Teherans Investition in ein teures Anreicherungsprogramm, angeblich um Brennstoff für Atomkraftwerke herzustellen, entbehrt jeder wirtschaftlichen Logik

Das Potential der Natans-Anlage ist begrenzt: Bei ihrer Fertigstellung kann die Anlage nur einen Reaktor im Jahr versorgen. Kein Land hat jemals eine Anreicherungsanlage nur für einen einzigen Reaktor betrieben – in einem solchen Fall wäre es viel günstiger, Brennstoff auf dem internationalen Markt zu erwerben.

4. Irans Anreicherungsprogramm ist inkonsistent mit seinen angeblichen Zielen

Iran behauptet, es benötige zu 3% angereichertes Uran für seine Atomkraftwerke. Aber Russland stellt Brennstoff für Buschehr bereit – und es wäre unmöglich für Iran, das Kraftwerk mit seinem eigenen Brennstoff zu betreiben. Hätte Iran wiederum die Absicht, einen hypothetischen zukünftigen Reaktor zu versorgen, so hätte es keinen Grund dafür gehabt, schon 2006 mit der Anreicherung zu beginnen.

Iran baut derzeit eine zweite Anreicherungsanlage in Fordo. Diese unterirdische Anlage ist wesentlich kleiner als Natans. Ihre Größe weist auf einen militärischen Zweck hin.

2010 hat Iran begonnen, zu 20% angereichertes Uran zu produzieren, angeblich für den Recherche-Reaktor in Teheran. Aber es gibt keinen Beweis dafür, dass Iran das Know-how besitzt, um Brennstoff speziell für diesen Reaktor herzustellen. Aus technischen Gründen ist die Anreicherung zu 20% sehr viel näher an dem Niveau von 90%, welches als ideal für den Bau einer Atombombe gilt. 2011 kündigte Iran an, seine Produktion von zu 20% angereichertem Material nach Fordo zu verlagern, die Produktion zu „verdreifachen“ und in Fordo die neusten Zentrifugenmodelle zu installieren. Die Fordo-Anlage wäre ideal für die schnelle Produktion von zu 90% angereichertem Uran.

5. Iran besitzt ein Dokument, das die Spaltung von Uran erläutert

Die IAEA hat festgestellt, dass Iran ein Dokument besitzt, welches erklärt, wie Uran gespalten wird – in anderen Worten, wie man den Kern einer Atombombe herstellt. [4] Dieses Dokument stammt vom Chan-Netzwerk.

6. Iran baut einen Schwerwasserreaktor ohne erkennbaren wissenschaftlichen Zweck

Iran baut einen neuen Recherche-Reaktor bei Arak. Mit seinen Charakteristika – ein 40-Megawatt-Reaktor, der natürliches Uran und Schwerwasser benutzt – würde er sich gut eignen, um waffenfähiges Plutonium herzustellen. Tatsächlich ähnelt er verdächtig Reaktoren in anderen Ländern, die derartiges Plutonium produzieren. Laut Teheran wird dieser Reaktor 2013 betriebsbereit sein. Er würde damit einen weiteren Weg zur Bombe eröffnen.

Iran hat Experimente zu Plutonium-Trennung in Heißen Zellen unternommen. [5]

7. Iran hat zahlreiche Experimente und Studien mit Waffen-Bezug durchgeführt

Iran hat Polonium produziert, welches für Neutronenaktivierung genutzt werden kann. [6] Es hat zudem Studien zur Neutronenaktivierung unter Benutzung von Urandeuterid unternommen (eine chinesische Methode). [7] Um 2006 herum führte Teheran Experimente zur Neutronenaktivierung auf Grundlage von Modellen zur nuklearen Explosion durch, an die Iran über das Chan-Netzwerk gelangt war. [8]

Organisationen, die dem Verteidigungsministerium unterstellt sind, haben den Mechanismus einer Atombombenexplosion studiert und getestet (gleichzeitige Detonation um einen sphärischen Kern). [9] Iran hat von einem anderen Staat (Pakistan?) das Modell für ein Mehrpunkt-Aktivierungssystem erhalten. [10] Noch beunruhigender: Das Chan-Netzwerk hat Iran, ebenso wie Libyen, Waffenmodelle verkauft, und die IAEA fürchtet, dass Iran auch fortschrittlichere Modelle erhalten hat (die dann mit Sicherheit pakistanischer Herkunft wären). [11]

Teheran hat zugegeben, mit gleichzeitigen Detonationen experimentiert zu haben, behauptet jedoch, dies sei zu nicht-nuklearen Zwecken geschehen. [12] Iran konnte jedoch die genaue Natur dieser Zwecke nicht erklären. [13] Und Dokumente im Besitz der IAEA zeigen, dass die Bedingungen der iranischen Experimente nur zu einem Atombombenplan passen. [14]

Iran hat zudem das Fundament für hydrodynamische Tests gelegt (“kalte Tests”, ohne Verwendung von spaltbarem Material). [15]

Diese Aktivitäten wurden auch nach 2003 fortgesetzt. Einige der Informationen im Besitz der IAEA betreffen zum Beispiel Modellstudien zur Simulation des Verhaltens einer Atomwaffe, durchgeführt 2008 und 2009. [16]

Es ist daher möglich, dass Iran bereits fähig ist, nicht nur einen experimentellen Prototyp zu bauen, sondern auch eine funktionierende Waffe. Im Jahr 2009 schlussfolgerte die IAEA laut einem Bericht, „Iran hat ausreichend Information, um eine funktionierende Implosionsvorrichtung zu entwerfen und zu bauen.“ [17] Die Information, die der Bericht von 2011 enthält, konnte diese Einschätzung nur bestätigen.

Schließlich hat Iran auch Pläne für einen Atomtest entwickelt: Es hat die Gegebenheiten einer Teststätte studiert (in der Absicht für eine 400-Meter tiefe Detonation) und spezielle Ausrüstung für Abschüsse aus weiten Distanzen entworfen. [18]

8. Iran hat nuklearfähige Raketen getestet

Im Jahr 2004 testete Iran eine Schahab 3-Rakete mit trikonischem, sogenanntem „Baby-Flaschen“-Design, ideal geeignet für eine nukleare Waffe. Der Test wurde im Fernsehen übertragen.

Dies ist konsistent mit der Feststellung der IAEA, dass Teheran daran arbeitet, eine sphärische Ladung an der Schahab 3 anzubringen. [19] Nach Angaben der IAEA hat Iran detaillierte Computersimulationen zum Verhalten einer sphärischen Ladung, die von einer Rakete getragen wird, durchgeführt. [20]

Iran hat sich zudem bemüht, ein Abschusssystem für die Detonation einer Waffe in der Luft über dem Ziel zu entwickeln. [21] Und es hat die Explosion einer Raketenladung in einer Höhe von 600 Metern simuliert. [22] All das ergibt nur dann Sinn, wenn die Ladung nuklear ist, und sollte keinen Zweifel an Irans Absichten zulassen.

9. Iran weigert sich, mehr Transparenz zuzulassen

Iran weigert sich, im Voraus jede Art von Nuklearanlagen zu deklarieren, die es baut oder zu bauen plant. 2007 suspendierte Teheran den modifizierten Code 3.1, eine Regulation der IAEA, die es 2003 angenommen hatte.

Teheran weigert sich zudem, das zusätzliche Protokoll der IAEA zu implementieren (obwohl es dieses 2003 unterschrieben hat), welches nach Angaben der Behörde das einzige Mittel darstellt, um die Nicht-Verbreitung nuklearen Materials sicherzustellen. Auch die Fähigkeit der IAEA, mögliche illegale nukleare Aktivitäten aufzudecken, wird von Irans Weigerung ernsthaft eingeschränkt. Die IAEA gibt zudem an, sie könne nicht glaubwürdig garantieren, dass es im Iran kein undeklariertes nukleares Material und keine undeklarierten nuklearen Aktivitäten gebe oder dass sämtliches nukleare Material friedlichen Zwecken diene. [23] In diplomatischer Sprache bedeutet das, die Behörde ist beinahe sicher überzeugt vom Gegenteil.

Wenn Teheran rein friedliche Absichten hätte und bemüht wäre, seinen guten Willen zu beweisen, warum würde es sich größerer Transparenz verweigern?

10. Iran weist Vorschläge für erneute Verhandlungen zurück

Teheran hat den Vorschlag der IAEA und der „5+1“-Mächte für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen abgelehnt. Es hat nicht positiv auf die Annäherungsversuche der Obama-Regierung reagiert. Es hat einen Vorschlag von 2009 zurückgewiesen, nach dem Iran das meiste seines zu 3% angereicherten Urans in ein anderes Land transportieren sollte, um im Austausch zu 20% angereichertes Uran für seinen Recherche-Reaktor zu erhalten. Iran zeigt keinerlei Interesse an einem Durchbruch in Verhandlungen.

Wenn Teheran rein friedliche Absichten hätte und bemüht wäre, seinen guten Willen zu beweisen, warum sollte es all diese Vorschläge ablehnen?

Zusammengefasst lässt sich feststellen: Irans Atomprogramm ist inkonsistent mit seinem angeblich zivilen Zweck, jedoch konsistent mit einem militärischen Zweck.

Es wird gelegentlich spekuliert, dass Iran lediglich die Option einer Atombombe erreichen will und von dem eigentlichen Bau der Bombe absehen wird. Es gibt jedoch kein einziges historisches Beispiel, in dem, ohne dass es zu einem Regimewechsels kam (wie in Brasilien in den 1980er Jahren), ein Land soviel in ein Atomwaffenprogramm investiert hat, nur um schließlich von dem tatsächlichen Bau der Bombe zurückzuschrecken. [24] Die Ernennung von Fereydun Abbassi Davani, eines der wichtigsten Architekten des militärischen Programms, zum Vize-Präsidenten der Islamischen Republik und Leiter der iranischen Atomenergiebehörde ist ein beunruhigendes Zeichen.

 

realise-eu

 

Dr. Bruno Tertrais

Dr. Bruno Tertrais is a Senior Research Fellow at the FONDATION POUR LA RECHERCHE STRATEGIQUE (FRS). He formerly was Special Assistant to the Director of Strategic Affairs at the French Ministry of Defense. Dr. Tertrais graduated from the Institut d´Etudes Politiques (IEP) de Paris. He also holds a Master´s degree in Public law and a DEA in Comparative Politics from the University of Paris, as well as a Doctorate in Political Science from the IEP Paris. His fields of expertise include international relations, strategic and military affairs, nuclear issues (proliferation, deterrence, disarmament), US strategy and transatlantic relations. Dr. Tertrais has published several books and studies on these questions.

 

Quellenangaben:

[1] IAEA, GOV/2003/75, 10 November 2003.

[2] IAEA, GOV/2004/11, 24 February 2004; Institute for Science and International Security (ISIS), “Briefing Notes from February 2008 IAEA meeting regarding Iran’s nuclear program”, 11 April 2008.

[3] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011.

[4] IAEA, GOV/2005/87, 18 November 2005.

[5] IAEA, GOV/2003/75, 10 November 2003.

[6] IAEA, GOV/2004/11, 24 February 2004.

[7] IAEA, GOV/2011/29, 24 May 2011.

[8] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011.

[9] IAEA, GOV/2008/15, 26 May 2008; Ibid., GOV/2008/4, 22 February 2008.

[10] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[11] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[12] IAEA, GOV/2008/15, 26 May 2008.

[13] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[14] ISIS, “Briefing notes…”, op. cit.

[15] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[16] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[17] ISIS, “Excerpts from Internal IAEA Document on Alleged Iranian Nuclear Weaponization”, 2 October 2009.

[18] IAEA, GOV/2008/15, 26 May 2008.

[19] IAEA, GOV/2008/15, 26 May 2008.

[20] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[21] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[22] ISIS, “Briefing notes…”, op. cit.

[23] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[24] The comparison sometimes made with Japan is inappropriate: there is no evidence that Tokyo has a nuclear weapon option. Japan has sound economic and technical rationales for uranio enrichment. All its installations are fully open to the IAEA. The Agency has never found or been made aware of any illegal or suspicious nuclear activity in Japan.

*von HaOlam.de

Wie wird “Palästina” aussehen?

Mal nachgefragt:

Wie wird der neue `Palästinenserstaat´ aussehen?

Weltführer sind so sehr damit beschäftigt darüber zu dozieren, wie wichtig es ist, dass ein „Staat Palsätina“ gegründet wird, dass keiner von ihnen bemerkt zu haben scheint, dass dieser bereits existiert. Seit die palästinensische Autonomiebehörde 1994 gegründet wurde, haben die Konturen des „Staats Palästina“ vor unseren Augen Formen angenommen. Wie wird also dieser berühmte „Staat Palästina“ aussehen?

Es wird ein rassistischer Staat sein, der von Juden gesäubert ist, wie die PLO-Repräsentanten letzte Woche verkündeten. Ein von Holocaust-Helfern wie der Hamas oder von einem Holocaustleugner wie Mahmud Abbas (der in einem Buch die Zahl der jüdischen Opfer absenkte und leugnete, dass die Gaskammern zur Ermordung von Juden genutzt wurden) geführter Staat. Auf jeden Fall würde ein Palästina ein Staat sein, der sich der Vernichtung der nebenan gelegenen jüdischen Heimstatt verschrieben hat.

Es wird auch ein Staat sein, der Gewissensfreiheit für Künstler, Journalisten und Schriftsteller verbannt. Ein Staat, der Christen aus dem Land treiben wird, während er Jesus zum „ersten Fedayin“ erklärt. Ein Staat, der arabische Homosexuelle und Prostituierte zu Tode steinigen wird, die derzeit in Israel Schutz finden. Ein Staat, der arabischen Gefängnisinsassen foltern und der politische Dissidenten von den Dächern öffentlicher Gebäude werfen wird. Ein Staat, wo die iranischen Geistlichkeit Khomeini-Ideologie predigen wird. Ein Staat, der Geld und Unterstützung von der völkermörderischer Muslimbruderschaft im Namen von „Kalifat oder Tod“ annimmt, so wie die Islamisten, die 1981 Ägyptens Anwar Sadat ermordeten ihre Aufenthaltskäfige dekorierten.

Ein Staat, in dem die Scharia – der islamische Rechtskodex – das einzige Rechtsstaatsprinzip sein wird. Ein Staat, der menschliche Wesen hinrichtet, nur weil sie des Apostasie schuldig sind (dem Übertritt zum Christentum). Ein Staat, in dem die Frauen verpflichtet werden Kopftücher zu tragen. Ein Staat, in dem „Ehrenmorde“ die weibliche Bevölkerung terrorisieren werden. Ein Staat, der Terroristen, Selbstmordbomber und Babymörder auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Denkmälern feiert.

Ein Staat, der keine demokratischen Wahlen abhält, sondern eine Kombination aus Korruption, Diktatur, islamischer Theologie und „bin Ladenismus“ sein wird. Ein Staat, in dem Terrormilizen Rauchern die Finger abschneiden werden. Ein Staat, in dem öffentliche Büchereien die weltweit größten Archive antisemitischer Bücher werden. Ein Staat, der das Trinken [von Alkohol] in öffentlichen Gebäuden verbieten wird. Ein Staat, in dem Spirituosengeschäfte von Terrorgruppen in die Luft gejagt werden. Ein Staat, in dem Männer aus Friseursalons für Frauen verbannt sein werden.

Ein Staat, in dem die Sicherheitskräfte Menschen dafür verhaften werden, dass die Meinungen vertreten, die beim Regime unbeliebt sind; in dem ebenso Medienorganisationen und Journalisten für ihre Berichterstattung über solche Äußerungen bestraft werden. Ein Staat, in dem das Verhältnis von Milizionären zu Zivilisten höher sein wird als in jedem anderen Land. Ein Staat, in dem die Betenden in Moscheen von Terroristen niedergeschossen werden. Ein Staat, der eine neue Kategorie arabischer Flüchtlinge fördern wird – diejenigen, die glücklich wären der unterdrückerischen und mörderischen palästinensischen Kontrolle zu entkommen.

Ein Staat, in dem Krankenwagen auf dem Weg zu Krankenhäusern angehalten und Verletzte kaltblütig erschossen werden. Ein Staat, der eine schwer bewaffnete Union von Verweigerern sein würde, die sich allesamt der Vernichtung jeglichen Stückchens westlicher Werte verschrieben haben. Ein Staat, in dem junge Paare nicht Hand in Hand über den Al-Manar-Platz in Ramallah gehen können und wo Polizisten in Zivil sie auf Straßen anhalten werden und ihr Ehezertifikat zu sehen verlangen. Ein Staat, der dem Judentum den Krieg erklärt, jüdische Geschichte im Nahen Osten als nicht mehr als ein unbedeutender, kurzer Aufenthalt arroganter Kolonisatoren dargestellt wird.

Wer würde in einem solchen Staat leben? Warum also gerät die Welt wegen der Gründung des „Staats Palästina“ in Verzückung? Weil der Araberstaat Nummer 23 und der muslimische Staat Nummer 58 das perfekte Werkzeug ist den einzigen jüdischen Staat der Welt einzudampfen? Sechs Meilen (9,6km) beträgt die Entfernung zwischen der israelischen Stadt Afula und dem „Staat Palästina“. Neun Meilen (14,5km), um die Wolkenkratzer von Tel Aviv zu erreichen. Vier Meilen (6,5km) für Bomben auf den internationalen Flughafen Ben Gurion. Nur eine Meile (1,609km) zur Stadt Kfar Saba. Ein kleines palästinensisches Kalifat an Israels Schulter aufzubauen ist der erste Schritt dazu die Juden ins Meer zu treiben.

Guilio Meotti, FrontpageMag, 21. September 2011 – Übersetzung: Heplev

von HaOlam.de

Heute:Binjamin Netanyahu spricht vor der Generalversammlung

Heute: Binjamin Netanyahu spricht vor der Generalversammlung

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu wird heute Nachmittag vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen. Seine Rede ist für den Vormittag New Yorker Ortszeit angesetzt.

Zuvor wird der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas eine Rede halten. Es wird erwartet, dass Abbas die Generalversammlung auffordern wird, einen palästinensischen Staat unabhängig von einem Friedensprozess mit Israel zu akzeptieren.

Israel bleibt weiter der Idee einer Zweistaatenlösung verpflichtet, die einzig auf dem Weg von direkten Verhandlungen erreicht werden kann. Ministerpräsident Netanyahu hat Mahmud Abbas in den letzten Wochen und Monaten mehrfach aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Offizielle Reaktion Israels auf die Rede von Ahmadinejad bei den UN

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hat gestern vor der Generalversammlung gesprochen. Aus dem Außenministerium verlautete zu seiner Rede, während derer die Delegierten zahlreicher Staaten aus Protest den Saal verließen:

„Mahmud Ahmadinejad hat sich erneut mit einer Nachricht der Feindseligkeit an die internationale Gemeinschaft gewandt und den Frieden und die Sicherheit in der Welt bedroht. Er hat dies bereits bei früheren Auftritten in New York und anderswo getan.

Dies ist keine Überraschung. Vor weniger als zwei Wochen hat Ahmadinejad – ebenfalls als Gast der Vereinten Nationen – seine absurde Aussage wiederholt, die Terrorangriffe vom 11. September seien eine westliche Verschwörung gewesen, und dies zehn Jahre, nachdem 3.000 unschuldige Menschen ihr Leben verloren hatten. Auch heute hat Ahmadinejad diese Unverschämtheit noch einmal vor den Vereinten Nationen wiederholt.”

Außenministerium des Staates Israel, 22.09.11 – Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin / Foto: Netanyahu und Obama bei der gestrigen Pressekonferenz (Foto: GPO)

*HaOlam.de

3 Tote – der islamistische Volkssturm in Aktion

Überfall auf die Botschaft des Staates Israel in Kairo:

3 Tote – der islamistische Volkssturm in Aktion

 

 

Seit Wochen wurde die israelische Botschaft in Kairo regelmäßig von Demonstranten belagert. Nicht zuletzt deshalb wurde ein israelisches Sicherheitsteam aus sechs Aufpassern im Gebäude quartiert, in dem die israelische Botschaft untergebracht ist, und ebenso wurde bereits vor ein paar Wochen ganz eilig eine Wand aus Ziegelsteinen um das Haus errichtet, die allerdings eher symbolische Funktion hatte; vor allem die, den Anspruch der ägyptischen Militärjunta zu untermauern: „Wir tun was“.

 

Von Gerrit Liskow

 

Allerdings dauerte es mehrere Stunden, bis die Polizei der ägyptischen Hauptstadt auf den Notruf der prominenten Mieter des 20. und 21. Stockwerkes reagierte und das verbliebene Personal evakuierte; das Sicherheitsteam musste von einer ägyptischen Kommandoeinheit befreit werden, was andeutet, dass eine Entführung nach dem Muster Gilad Shalit nur mit großem Aufwand und in letzter Minute abgewendet werden konnte.

Nach Einschätzung von Sicherheitskreisen aus Jerusalem bestand für das israelische Personal im Gebäude zu jeder Zeit Lebensgefahr.

Die von einem aufgebrachten, antisemtischen, antizionistischen oder sonst wie Israel mörderisch gesinnten Mob erzwungene Unterbrechung der diplomatischen Beziehungen zwischen Kairo und Jerusalem spielt denjenigen Kräften in die Hände, denen Existenz eines jüdischen Staates ein Dorn im Auge bzw. im Fleische ist.

Zu ihnen zählt nicht erst seit letzter Woche der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, der sich anlässlich einer Visite in Gaza-City auch offiziell als Terror-Pate positionieren möchte und es auf die Erdgas-Felder vor der israelischen Küste so dringend abgesehen hat, dass er den Einsatz der türkischen Marine „zur Sicherung des Seehandels“ erwägt; während gleichzeitig ein gemeinsames See-Manöver mit der ägyptischen Marine im östlichen Mittelmeer angekündigt wurde.

Der hauptsächliche Skandal der türkischen Propaganda besteht darin, dass sie das Gattungswesen für dumm zu verkaufen versucht; für so dumm, wie es sie selber dünkt?

Über den aufgewühlten Wassern des östlichen Mittelmeeres, das seit knapp einhundert Jahren kein osmanisches mare nostrum mehr ist, schwebt in seiner Funktion als spritus rector nicht nur der „politische“ Ungeist aus Ankara, sondern auch und vor allem der seiner der Über-Mullahs aus Teheran.

Das sind, seit dem zügigen Ausbau der „diplomatischen“ Beziehungen zwischen Kairo und Teheran im Mai des Jahres, die „politischen“ Paten des islamistischen Volkssturms sowie dessen lokalem Arm, der deutschen „Links“-Partei.

Deren wichtigste Direktkandidatin, Lucrezia Jochimsen, erkannte in der Islamischen Republik Iran bereits anlässlich ihres Staatsbesuchs in Teheran im letzten Jahr ihr persönliches Vorbild in Sachen „Minderheitenschutz“.

Bereits im März, als es auf dem Freiheits-Platz in Kairo losging, war eine der zentralen Forderungen der Protestler die nach einem Ende der friedlichen Beziehungen zum jüdischen Staat, ein Ende des Friedensvertrages, wenn nicht generell ein Ende des Staates Israel.

Das alles hinderte und hindert in den gewöhnlich gründlich desinformierten „westlichen“ Medien niemanden daran, den endemischen Antisemitismus der panarabischen, weitgehend islamistisch motivierten Unruhen beredt zu verschweigen.

Indem das vermeintlich gesunde „Volks“-Empfinden der arabischen Welt verkitscht wird zur „Arabellion“, zur zeitgeistigen Variante der Französischen Revolution, wenn schon nicht des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, idealisiert, glorifiziert und de-realisiert die deutsche Journaille die panarabischen Unruhen und präsentiert die Fakten so, dass sie zum „politischen“ Bewusstsein ihrer Öffentlichkeit passen; betreibt also nichts anderes als Verrat an der Aufklärung.

Kitsch as Kitsch can lautet die Devise der Gegenwartbewältigung mit „journalistischen“ Mitteln in deutschen „Qualitätsmedien“, und offensichtlich ist hierzulande nicht nur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern in den Redaktionen von Zeit über Spiegel bis taz – um vom Neuen Deutschland und dem krawallseligen Hetzblatt junge Welt ganz zu schweigen – vor allem ein Argument en vogue, wenn es darum geht, die angeblichen Ursachen der arabischen „Unzufriedenheit“ zu ergründen: die Existenz des Staates Israel.

Israel hätte, so das Argument des „linken“ Journalismus deutscher Provenienz, durch seine – selbstverständlich! – illegale „Besetzung“ der sogenannten West Bank die aktuelle „politische“ Situation erst „provoziert“; ersatzweise bereits durch seine bloße Existenz, aber das dürfen nur die nützlichen Idioten sagen, die wissen, was ein Siddur ist.

Derlei Argument dient indes vor allem einem: der projektiven Vergangenheitsbewältigung. Erlaubt es doch – qua „Palästina-Solidarität“ – den deutschen Volks-Genossen der projektiven arabischen Welt, sich – endlich! – auch einmal als Opfer der Juden, pardon: der Israelis, zu inszenieren, vor allem aber sich so zu fühlen, und das auch noch mit „politisch“ reinem Gewissen, bitteschön.

Und irgendwie wird es Mathias Bröcker, Hanf-Experte der taz, ganz bestimmt gelingen, einen Bezug zwischen dem Überfall auf die israelische Botschaft in Kairo am 10. September 2011 und dem Angriff auf die Zwillingstürme in New York am 11. September 2001 herzustellen.

Werden wir also zum Wochenbeginn aus dem Kampfblatt der deutschen „Truther“-Szene, der taz, erfahren, dass der aufrecht islamistisch empfindende, mithin also „politisch“ tadellose ägyptische Volkssturm nicht mehr und nicht weniger tat, als das „Recht“ auf Rache in die eigenen Pfoten zu nehmen, und ganz praktizierter „Antizionismus“ zu sein, also Zärtlichkeit zwischen den Völkern?

Immerhin soll der ZDF-Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“ das neue Buch des Hanf-Experten eine fünfminütige Dauerwerbesendung wert gewesen sein. Eine Veröffentlichung, die im Ernst der Frage nachgehen möchte, ob bzw. inwieweit 9/11 ein „inside Job“ war, liegt voll auf der Linie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Es ist wohl noch lange nicht genug, dass jede/r vierte Deutsche „weiß“, wer wirklich „dahinter“ steckt: Mossad, CIA und Silverstein Properties.

Wenn man das deutsche mit dem türkischen Ergebnis vergleicht, wo immerhin 92% aller Befragten „wissen“, dass die – selbstverständlich! – jüdische Immobilienfirma sich professionelle Hilfe bei Mossad und CIA geholt hat um ihre soeben erworbene Immobilie in famoser Adressenlage zu „sanieren“, wird klar, dass die öffentliche Meinung des wiedergutgewordenen Deutschlands noch einen weiten Weg zu gehen hat; mithilfe ihres deutschen Staatsfunks mag ihr das indes gelingen.

Doch zurück zur Lage in Kairo. Nachdem sich die in Deutschland veröffentlichte Meinung bereits beim Tottenham-Blitz schwertat, Mob-Gewalt von Demokratiebewegung und Racketeering von Revolution zu unterscheiden (beispielhaft in Punkto verständnisinniger Seelenverwandtschaft mit den Mordbrennern war NDR Info), dürfte die deutsche Journaille dahin tendieren, den Überfall auf die israelische Botschaft als neuerlichen Triumph der ägyptischen Demokratiebewegung zu feiern.

Zumindest aber wird man im Spektrum von Zeit über Spiegel bis taz, von NDR Info über ARD-Brennpunkt bis Deutschlandfunk, den jüdischen Staat zum Schuldigen am erlittenen Missbrauch zu machen verstehen.

Angesichts eklatanter Verstöße gegen die Gepflogenheiten der internationalen Diplomatie, wenn schon nicht der universellen Menschenrechte, vor allem des Rechts auf körperliche Unversehrtheit, wird die deutsche veröffentlichte Meinung erst recht bei der Auffassung bleiben, der islamistische Volkssturm in Kairo wäre die Speerspitze des „politischen“ Fortschritts im ganzen Nahen Osten.

Dass politisch „gute“ Gewalt immer von „links“ kommt, weiß man hierzulande schließlich nicht erst seit Svein Sivje, der übrigens noch immer norwegischer Botschafter in Israel ist, sondern seit Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann.

Das ist „politischer“ Fortschritt, wie ihn das progressive „linke“ Gattungswesen sonst nur anhand seiner projektiven Stellvertreter in Gaza und Ramallah, Ankara oder Teheran verkörpert sehen kann, und der ihm nun auch aus Kairo geliefert wird.

 

*von HaOlam.de

Gilad wir vergessen Dich nicht!!!! Ein offener Brief der Eltern an ihren Sohn!!

Als ich heute per Mail diesen Brief bekommen habe schossen mir wirklich die Tränen in die Augen. Auch wenn es viele nicht verstehen und viele nicht wissen wer er ist. Gilad Shalit (http://de.wikipedia.org/wiki/Gilad_Schalit) ist mein persönlicher Held. Kein Abend vergeht an dem ich HaShem nicht um ein Wunder anbete wie Millionen andere Juden auch.  Es ist schwer zu erklären warum er für uns Juden und Israelis so eine Bedeutung hat. Vor kurzen sagte man zu mir, das er doch “nur” so etwas wie ein Kriegsgefangener sei, sowas gebe es in jedem Land. Ja das stimmt vielleicht aber der Talmud sagt uns das kein Blut dicker sei als anderes und das wenn ein Leben rettet die ganze Welt rette. Gilad ist Desktophintergrund auf meinem PC und auf meinem Blackberry. Gilad hat einen Platz bei meinen Lieben in meinem Geldbeutel und er ist überall in meiner Wohnung. Wir können uns nicht vorstellen was für eine Angst der damals 18 Jährige bei seiner Entführung erleiden mußte als er mit ansah wie seine Kameraden bei lebendigen Leib verbrannten. Wir können uns nicht vorstellen wie das Leben nur für ihn ist!

Leben? Ich denke es ist ein dahin vegetieren. Es wird aller Wahrscheinlichkeit richtig sein wenn wir uns einen fast verhungerten gebrochenen Jungen vorstellen der nun eigentlich schon ein Mann sein sollte, dem aber alles genommen wurde was es ausmacht ein Mann zu werden.

In meiner Vorstellung sitzt er irgendwo in Gaza in einem dreckigen Loch ist ausgehungert und ängstlich. Man mag sich gar nicht vorstellen auf welche weiße er gefoltert worden ist.

Bis auf ein Video vor 2 Jahren gab es kein Lebenszeichen von ihm und auch weiß man bis jetzt das er noch nie eine ärztliche Behandlung bekommen hat. Ich mache mir Gedanken was passiert wenn auch er mal Zahnschmerzen bekommt, eben solche Dinge.

Ich glaube es kann sich keiner vorstellen. 

Gilad ist das Herz der Jüdischen Volkes geworden!!!

Nun haben seine Eltern einen offenen Brief an ihren Sohn geschrieben in der Hoffnung das er diesen zu lesen bekommt. Ich werde ihn hier auch veröffentlichen und noch ein paar Videos über Gilad posten.

Ich hoffe das ein Wunder geschieht und das das Herz unseres Volkes bald nicht mehr getroffen ist!

Bis dahin

Shabbat Shalom

Eure Carina

Unser lieber Gilad,

in der drückenden Sonne sitzen wir auf dem Bürgersteig gegenüber dem Haus von Ministerpräsident Netanyahu und versuchen die Tatsache zu verdauen, dass bereits 1.890 Tage vergangen sind und du immer noch nicht bei uns bist. Wir sitzen schon seit mehr als einem Jahr hier auf dem Bürgersteig und versuchen mit ganzer Kraft, mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, die Mauer zu zerstören, die zwischen uns und denen steht, die immer noch nicht verstanden habe, dass nach so vielen Tagen, Monaten und Jahren, nach so vielen Fehlern, es an der Zeit ist, dich nach Hause zu holen.

Wir sind hier. Wir haben nicht aufgegeben, wir haben nicht kapituliert, wir sind nicht unter der Last zerbrochen. Und wir sind nicht allein. Unser lieber Gilad, viele viele Menschen, die Fremde für dich sind, die du nie getroffen hast, denken wie wir, denken dass es unbegreiflich ist, wie man von sozialer Solidarität, nationaler Stärke und Vertrauen in den Staat sprechen kann, während man dich deinem Schicksal überlässt, Tag für Tag, einsam und verlassen, in den Verliesen der Hamas, seit mehr als einem halben Jahrzehnt.

Im letzten Sommer sind Zehntausende für dich auf die Straßen gegangen, in dem Glauben daran, dass dies deine Freilassung beschleunigen würde. In diesem Sommer gehen Zehntausende auf die Straßen und protestieren für soziale Gerechtigkeit, das Recht auf ein würdevolles Leben, und wir und viele andere haben die Forderung nach deinem Recht zu leben hinzugefügt, dein ach so grundlegendes Menschenrecht auf Freiheit und Unabhängigkeit.

Unser lieber Gilad, wir wissen, dass jeder weitere Tag der vergeht ein weiterer albtraumhafter Tag ist, ein Tag des unglaublichen Leids, Tage und Nächte in erstickender endloser Einsamkeit. Aber du musst uns glauben, dass wir dich nicht vergessen, wir vergessen nicht die Tatsache, dass du an diesem Sonntag 25 Jahre alt wirst, dass dies dein sechster Geburtstag in Gefangenschaft ist, dass du mehr als ein Fünftel deines Lebens in einem Kerker verbracht hast, in einem Verlies der Hamas.

Wir wissen, dass du nicht verstehst, warum dieser Albtraum noch nicht zu Ende ist, warum unsere Bemühungen noch keine Früchte getragen haben. Wir versuchen, an unserem Leben festzuhalten, obwohl wir es nicht mehr wiedererkennen.

Dein Bruder Yoel hat sein Studium am Technion abgeschlossen, und Hadas, deine jüngere Schwester, wird bald ihren Militärdienst beenden. Und obwohl dies freudige und glückliche Ereignisse sein sollten, sind unsere Herzen schwer, weil du davon abgehalten wirst, sie mit uns zu erleben.

Mit jedem Moment der vergeht, versuchen wir eine Antwort zu finden, einen Ratschlag was wir noch tun können. Was können wir noch versuchen? Wie können wir die Leute davon überzeugen, dass du nicht nur ein Poster, ein Pappaufsteller oder ein Aufkleber bist, den man überall in Israel sieht, wie können wir alle in Israel und im Ausland daran erinnern, dass du immer noch da bist?

Sie geben uns oft neue kleine Hoffnungsschimmer, sagen uns, dass sie Fortschritte in den Verhandlungen machen, doch jedes Mal sehen wir wieder, wie hunderte und tausende Häftlinge aus israelischen Gefängnissen nach Hause entlassen werden. Wir sehen, wie Geld und Güter in die Hände derjenigen fließen, die dich seit Jahren brutal gefangen halten, dass die Haftbedingungen für Hamas-Mitglieder ständig verbessert werden und keiner etwas daran ändert. Ja, für die Mitglieder aus der zynischen Organisation, die dich als Geheimwaffe gefangen hält. Und unsere Herzen sind schwer. Wie lange soll das noch so weitergehen?

Während immer mehr Tage ins Land gehen, steigt unsere Sorge um deine Gesundheit, dein Leben.

Wahrscheinlich wird das Büro des Ministerpräsidenten wieder irgendwelche wiederverwerteten Statements verlauten lassen, zusätzlich zu den üblichen Kommentaren, die von verschiedenen „Terrorismus-Experten“ veröffentlich werden. In diesen Veröffentlichungen werden sie sagen, dass sie „alles in ihrer Macht stehende tun werden“ um dich zu befreien (sie haben jetzt fünf Jahre lang alles in ihrer Macht stehende getan) und werden weiterhin Angst in der israelischen Öffentlichkeit verbreiten – als ob ein Austausch zu deiner Befreiung den Terror zurück nach Israel bringen würde. Als ob dich deinem Schicksal in Gaza zu überlassen, dutzende oder hunderte zukünftiger Terroropfer verhindern könnte.

Traurigerweise gehen die Terroranschläge und die Versuche, Terroranschläge zu verüben unaufhörlich weiter, auch während du dort festgehalten wirst. Dein Opfer ändert nichts in dieser empfindlichen und instabilen Situation in unserem kleinen Staat. Viel mehr sehen wir an der jungen Generation, die jetzt ihren Armeedienst beginnt und an ihren Eltern, dass über die letzten Jahre der nationale Sinn für Sicherheit schwächer geworden ist angesichts des Bruchs mit dem ungeschriebenen Gesetz zwischen dem Staat und seinen Soldaten – seiner wichtigsten Pflicht – jeden Soldaten zurück nach Hause zu holen.

Doch wir werden nicht verzagen, und du musst durchhalten, denn wir müssen einen Weg finden, dich nach Hause zu uns zu holen, bald, morgen!

In tiefer Liebe und unendlicher Sehnsucht

Mama und Papa

Das einzige Lebenszeichen von Gilad, ein Video der Hamas:

Ein “Geburtstags” Video der Israelischen Botschaft:

 

WIR LIEBEN DICH UND BETEN FÜR DICH!!!!!

Sie lügen ohne Pause: Die Industrie der antiisraelischen Verfälschunge

Sie lügen ohne Pause:

Die Industrie der antiisraelischen Verfälschungen

Eine schockierende Schilderung des endlosen kognitiven Kriegs gegen Israel. Zur Begleitung des endlosen Terrorkriegs gegen seine Bürger

Es gibt keinen Mangel an Behauptungen zu angeblichen israelischen Menschenrechtsverletzungen in Judäa und Samaria, der so genannten „Westbank“. Die meisten dieser Behauptungen kommen aus palästinensischen Quellen und NGOs sind Teil einer Desinformationskampagne, die darauf abzielt Israel zu delegitimisieren. Diese Kampagne der Verfälschungen, Einseitigkeiten und manchmal klaren Lügen ist von einer Heerschar an Bloggern und Organisationen gut dokumentiert worden – darunter HonestReporting und CAMERA. Hier folgt ein Blick darauf, wie diese Kampagne funktioniert.

„Niederländisches Orchester angegriffen“

Ende Juli veröffentlichte das Palestina News Network einen Artikel über ein niederländisches Orchester, das angeblich während eines Auftritts im Palästinenserdorf KFar Qadum von der IDF angegriffen wurde. Der PNN-Artikel wurde bei den internationalen Medien weithin verbreitet.

Ein Mitglied des Orchester schrieb allerdings einen detaillierten Bericht zu den tatsächlichen Ereignissen.

Das Orchester spielte nicht, sondern nahm an den wöchentlichen, oft gewalttätigen Demonstrationen gegen einen IDF-Checkpoint in der Umgebung des Dorfes statt, sagte er.

Nach Angaben eines anderen Berichts auf der Internetseite Palsolidarity näherte sich eine Gruppe Araber drohend den Soldaten, die mit dem Schießen von Tränengasgranaten reagierten.

Die IDF sagte auf unsere Anfrage nach mehr Information, dass das wichtigste fehlende Stück in den Berichten war, dass die Araber anfingen die Soldaten mit Steinen zu bewerfen, was den ganzen Vorfall herbeiführte.

Es gab also weder einen Auftritt noch eine friedliche Demonstration.

„Olivenbäume vernichtet“

Eine weitere einer palästinensischen Quelle entstammende Behauptung beinhaltet die angebliche Vernichtung von 200 Olivenbäumen im Dorf Al-Walaja bei Bethlehem. AJI, die Joint Advocative Initiative, veröffentlichte einen Bericht über Na’el Khalid, einen palästinensischen Bauern, der behauptete, 200 Olivenbäume seien vernichtet worden, als israelische Behörden begannen den Sicherheitszaun auf Teilen seines Landes zu bauen. JAI berichtete auch, dass Khalid sein Land an Givad Ya’el verlieren würde – eine geplante jüdische Gemeinde gegenüber von Al-Walaja.

Wir fragten die IDF um einen Kommentar zu diesem Bericht und erhielten die folgende Antwort:

„In Übereinstimmung mit den Urteilen des Israelischen Obersten Gerichtshofs zur Verlegung des israelischen Sicherheitszauns pflanzten die Israel Defence Forces (IDF) Bäume von Herrn Na’el Khalils Land auf ein daneben liegendes Grundstück; es wurde sichergestellt, dass er in der Lage ist weiter sein Land zu bebauen.

Die israelischen Gerichte haben früher schon mehrere Petitionen abgelehnt, mit denen die Gemeinde Givat Ya’el, ein privates Bauprojekt in Judäa, Eigentümerschaft des Landes gegenüber des palästinensischen Dorfes Al-Walajah anstrebte.

Eine Untersuchung vor Ort in Walaja, bei der wir das Land Na’el Khalids besuchten, zeigte, dass die IDF recht hat.

Das den Artikel begleitende Foto wurde am 9. August aufgenommen und zeigt einige der von den Niederlanden finanzierte Olivenbäume auf einem Grundstück neben dem noch im Bau befindlichen Zaun.

Al-Ahram und der Economist beklagen das Schicksal von Steinewerfern

Dann gab es einen Artikel im Economist, der offenbar auf einem Bericht von B’Tselem gründete, und einen Artikel auf der Internetseite 972.

Nach Angaben des Economist verhaftet Israel regelmäßig palästinensische Minderjährige, einige erst elf Jahre alt und zeigt kein Erbarmen, wenn sie vor Gericht stehen. Der Economist „zitierte“ dazu den Israeli Eran Segal von Halamish, der angeblich sagte, dass „israelische Soldaten nicht genug Palästinenser verstümmeln“. Um einen Kommentar gebeten, stritt Segal ab, dass er je etwas in dieser Art sagte. In Wirklichkeit sagte der dem Economist:

„Hätte die IDF die Vorfälle ernster genommen und anders gehandelt, würden die Steinwürfe ein Ding der Vergangenheit sein.“

Die ägyptische Zeitung Al-Ahram übertraf den Economist, als sie „Israels aggressivster, rassistischster Regierung aller Zeiten“ vorwarf sie „verfolgte palästinensische Kinder und inhaftiere sie nach Belieben mit fingierten Vorwürfen wie dem Werfen von Steinen“.

In seiner Antwort erklärte das Büro des israelischen Militärstaatsanwalts, dass Steinwürfe in Israel eine Straftat sind. Steine werfen kann schwere Verletzungen und – wie in der Vergangenheit schon geschehen – den Tod verursachen. Das israelische Gesetz fordert die Bestrafung von Steinewerfern, selbst wenn sie minderjährig sind, ohne Rücksicht auf deren Nationalität oder Religion.

Im Widerspruch zu dem, was im Artikel im Economist geschrieben wurde, gibt es fast keine Fälle, bei denen palästinensische Minderjährige unter 14 Jahren wegen Steinwürfen verurteilt wurden.

Das Büro des Militärstaatsanwalts betonte auch, dass ein Sondergericht für Minderjährige eingerichtet wurde (Militärjugendgericht), das die Verteidigung der Rechte von Minderjährigen sicherstellen soll. Zusätzlich werden alle Verdächtigen im Jugendgericht von Anwälten vertreten, was dem Sachstand in israelischen Zivilgerichten nicht entspricht. Die meisten der Verhandlungen finden innerhalb recht kurzer Zeit statt und Minderjährige, deren Fall nicht innerhalb einer vernünftigen Zeitspanne angehört werden können, werden oft freigelassen.

Die IDF versucht einen Verdächtigen so schnell wie möglich nach einem Vorfall festzunehmen. Wenn sich dies als unmöglich erweist, nimmt das Militär – ausschließlich aus Sicherheitsgründen – Festnahmen während der Nachtstunden vor. Minderjährige werden in besonderen Flügeln dreier Gefängnisse festgehalten und ihre Bedürfnisse werden auf einer individuellen Grundlage Fall für Fall erfüllt.

Es gibt also keine Verfolgung und Inhaftierung ohne angemessenes Vorgehen, sondern eine juristische Vorgehensweise, die das Alter der Verdächtigen berücksichtigt.

Die UNRWA hat auch eine Meinung

UNRWA-Sprecher Chris Gunness sprach in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Ma’an:

„Wo Siedlungen expandieren finden viele Vertreibungen statt und damit erleben wir einen Anstieg der brutalen Angriffe von jüdischen Siedlern. Die Palästinenser werden aus ihrem althergebrachten Land geworfen, um Platz für Siedler zu machen“, sagte Gunness Ma’an.

Das scheint zwei Dinge nahe zu legen. Erstens, dass die Siedlungen immer noch außerhalb der kommunalen Grenzen expandieren und zweitens, dass Juden an die Stelle örtlicher Araber treten.

Seit 2005 hat die Expansion der Siedlungen allerdings nur innerhalb der bestehenden Grenzlinien der Kommunen stattgefunden. Kein Araber vor Ort ist von seinem Land vertrieben worden, die übrigens zunächst mal überhaupt kein althergebrachtes ist, wie eine Suche in den Akten zeigen wird, für die es rechtsverbindliche Dokumente zum Landbesitz gibt.

In Wirklichkeit könnte Gunnes Beduinen gemeint haben, die illegal kampieren. Ein COGAT-Beamter sagte uns, dass die Beduinen zunehmend dazu tendieren in der Nähe von Siedlungen zu kampieren und oft von propalästinensischen NGOs dafür bezahlt werden das zu tun.

Im selben Interview mit Ma’an sagte Gunness:

„Es gibt zunehmend Beweise, dass das (Abrisse in den Areas C in Judäa und Samaria) die Struktur dieser Gemeinden zerstört und letztlich zur demografischen Verschiebung beiträgt, die die ethnische Zusammensetzung der Westbank verändert.“

Es leben allerdings nur 3% der palästinensischen Bevölkerung in der Area C – die meisten davon Beduinen, die zumeist in Zelten leben und von einem Ort zum anderen ziehen. Die Volkszählung, die die UNRWA 2007 höchstselbst durchführte, zeigt ein durchschnittliches Bevölkerungswachstum der arabischen Bevölkerung von Judäa und Samaria von 2,5% im Jahr.

Doch es kommt noch mehr. In einer E-Mail an Missing Peace schrieb Gunnes Folgendes:

„127 personen vertrieben in maale nikhmas – vertrieben für siedlungen in den letzten wochen. Reicht das?“

Fakt ist: Die 127 aus Maaleh Michmas geworfenen Palästinenser, „für Siedlungen vertrieben“, waren Beduinen, die sich entschieden zu gehen, wie UNRWA-Pressemitteilungen feststellen. Es gibt keine Beweise, dass Einwohner von Ma’aleh Michmas ihren Platz einnahmen.

Allerdings wurden nach einem Bericht der pro-palästinensischen Organisation International Solidarity Movement 16 Beduinen in der Umgebung von Maaleh Michnas Ende Juli zwangsgeräumt, nachdem sie in militärischem Sperrgebiet illegal lagerten und vor zwei Jahren einen Räumungsbefehl erhalten hatten.

Das Mandat der UNRWA wird von der UNO folgendermaßen definiert:

Das gegenwärtige Mandat der UNRWA ist es den palästinensischen Flüchtlingen und durch die Feindseligkeiten von 1967 vertriebenen Personen Hilfe, humanitäre Entwicklung und Schutzdienste zur Verfügung zu stellen; dies geschieht in folgenden Operationsgebieten: Jordanien, Libanon, der syrisch-arabischen Republik, der Westbank und dem Gazastreifen. Das Mandat der UNRWA ist von der UN-Vollversammlung wiederholt erneuert worden. Das gegenwärtige Mandat gilt bis zum 30 Juni 2014.

Was haben die Bautätigkeiten in der Westbank und der Konflikt zwischen Juden und Arabern damit zu tun, dass Vertriebenen humanitäre Dienste geleistet werden?

Gunnes sagte uns, die UNRWA habe ein Team von 12 Ermittlern, die tägliche Recherchen zu Siedlungen und Baufragen durchführen; Als hat es eine UNO-Organisation, die dazu geschaffen wurde humanitäre Hilfe für palästinensische Flüchtlinge zu stellen, auf Israels Baupolitik in der Westbank abgesehen. Sie könnten die Zeit besser nutzen, wenn sie sich mehr die Misere der Flüchtlinge und ihrer Nachkommen z.B. im Libanon konzentrieren würden, wo die in Flüchtlingslagern lebenden Palästinenser immer ohne noch grundlegende Menschenrechte sind. Die dortigen Regierungen unter Druck zu setzen könnte Resultate liefern.

Es dürfte zu spät dafür sein, dass Israel den Schaden repariert, der durch die globale Desinformationskampagne angerichtet wurde. Das ist schade, denn genau hier setzen andere Kampagnen wie BDS und Delegitimierung an. Die israelische Regierung scheint den Ernst der Lage nicht zu begreifen und antwortet immer noch nicht entschieden auf das endlose Gestöber der Verdrehungen und gänzlich falschen Behauptungen.

Arutz-7 berichtete kürzlich, dass der Yescha-Rat einen Trainingskurs organisiert hat, um die Einwohner in Fotografie und Videofilmen von Vorfällen schult, die in Judäa und Samaria stattfinden. Das ist ganz nett, aber um diesen gegen den jüdischen Staat geführten kognitiven Krieg zu gewinnen sollte die Regierung Israels finanziell dabei helfen eine professionelle Eingreiftruppe zur Faktenfindung zu gründen, die Vorwürfe wie die in diesem Artikel diskutierten untersucht.

 

Yochanan Visser, Arutz-7, 19. August 2011 – Übersetzung: Heplev

 

Artikel aus HaOlam.de

 

Jetzt ist die Zeit dem Gaza-Terror ein für alle mal zu beenden

Kommentar aus Jerusalem:

von Ulrich J. Becker,

Jerusalem: Ich hoffe Netanjahu wird jetzt den Koalitionsvertrag mit Israel Beiteinu erfuellen und der Hamas ein Ende setzen. Nach ueber 80 Raketen ueber 10 Toten, vielen Verletzen und kein Ende in Sicht, sagen sich viele Israelis: Bis hier, es reicht! Man sollte auf Sri Lanka kucken: Nachdem die Regierung nach Jahrzehnten von ‘Friedensprozessen’, norwegischen Friedenshuetern, einer indischen Einmischung, Friedensnobelpreisdiskussionen etc. der Terror der LTTE nur zunahm, entschied sich die Regierung alle internationalen Warnungen zu ignorieren und die LTTE militaerisch, Meter fuer Meter, zur Strecke zur bringen. Auch wenn auf Tagesschau und Co. immer wieder versucht wurde zu berichten, dass es gar nicht sicher sei, dass der Konflikt damit beendet sei, dass ‘Krieg niemals eine Loesung ist’ etc., kommt man nicht darum rum festzustellen: Das Terrorgespenst der LTTE ist vorbei und Sri Lanka geniesst eine ruhige Periode wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die LTTE und ihr furchtbarer Terror, dem selbst Staatshaeupter zum Opfer fielen, ist Geschichte. Terror kann besiegt werden, die Hamas in Gasa kann in Tagen bis Wochen Geschichte sein – wenn wir es nur wollen. Dass Syrien, Iran etc. eingreifen koennten, Tuerkei und Aegypten drohen etc., ist eine andere Geschichte, aber vielleicht ist jetzt die beste Zeit eine Hamasvertreibung ernsthaft und entschlossen durchzuziehen: 1) Aegypten ist immernoch in der Hand der Militaerjunta, die zwar gegen Israel hetzen mag und die antiisraelische Volkswut gerne fuettert um von sich selbst abzulenken, aber ist wohl noch realistisch genug ist, die Katastrophe eines offenen Krieges mit uns zu scheuen. Hingegen die islamistischen Massen und die Moslembrueder koennten das hassend und emotional verblendet sehr viel eher riskieren. 2) Hisb’Allah ist gerade in Syrien beschaeftigt und kaempft auch im Irak, auch wenn wahrscheinlich in die Aktionen im Sinai verwickelt. 3) Syrien ist mit sich selbst beschaeftigt und ein Krieg mit Israel und ein Einsatz der syrischen Armee an der Front bringen auch das Risiko eines inneren leichteren Umsturzes mit sich, da es dafuer zu spaet scheint, das ganze Volk gegen den ‘zionistischen Feind’ zu einen. Und sowieso scheint dort nicht wenig Chaos zu herrschen, dass einer Kriegsfuehrung sehr schaden wuerde. 4) Erdogans Tuerkei ist seit den Aufstaenden in Syrien mehr mit einer moeglichen militaerischen Option gegen Syrien beschaeftigt und duerfte sich zu dieser Zeit nicht in ein zusaetzliches Abendteuer gegen Israel schmeissen, besonders nachdem die ganze erfahrene Armeespitze gerade erst zurueckgetreten ist und ausgewechselt werden muss. Und sowieso sind fuer Erdogan in dieser Lage um Syrien gezwungerndermassen lauwarme Beziehungen zu Israel und zum Westen wichtig. 5.) Der Iran koennte der einzige sein, der ‘kriegsbereit’ ist und nach einigen Berichten, soll er auch das Kommando zu der Eskalation gegeben haben, angeblich auch um von Assad abzulenken, aber mit Langstreckenraketen sollten wir noch am ehesten fertig werden. Netanjahu, ergreife die Chance nachdem die linken Regierungen es 2006 und 2008 verpassten und nur kostspielige Geplaenker fuehrten, die auch ihren Preis hatten uns aber nur weiter gefaehrdeten und den Terror nur kurz unterbrachen. Bitte eine ernstgemeinte, gruendliche Militaeraktion, die den gesamten Gasastreifen so schnell wie moeglich besetzt und alle Terroristen festnimmt oder toetet – Chomat Magen fuer Gasa. So viel es uns auch kostet, die zukuenftigen Kosten dieser iranischen Raketenbasis koennten um Etliches hoeher sein. Auch Kipat Barsel und Meil Ruach (Schutz von Panzern vor Panzerbrechenden Raketen) bieten uns einzigartige militaerische Mittel fuer diesen Schritt. Ein iranischer Vertreterterrorstaat im Sueden weniger, wuerde uns strategisch sehr viel helfen und koennte uns fast gaenzlich auf den Norden konzentrieren lassen und die wenigen Kipat Barsel in Haifa und anderswo im Norden aufstellen. Gasa waere nach einem gaenzlich islamistischen Aegypten kaum noch angreifbar ohne in einen grossen Krieg mit dem aegyptischen Riesen zu rutschen. Israel nutze einmal eine Chance deine Feinde zu vernichten, wenn sie gegeben ist. Dass Israel bis jetzt (21.08.2011, 10:20 Uhr) nicht wirklich reagierte laesst hoffen, dass man sich auf etwas Groesseres vorbereitet, anstatt ein paar kleine sinnlose ‘Strafaktionen’ durchzufuehren. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass nicht Ehud Barak und Co. es wieder in eine halbherzige Operation verwandeln, die angeblich eine ‘Abschreckung zurueckbringen’ soll und man sich dann wieder zurueckzieht. Islamistische Terrororganisationen, deren Lebenssinn es ist, im heiligen Kampf gegen ‘den Juden’ zu sterben, werden dadurch nicht ‘abgeschreckt’, sondern lernen nur fuer das naechste mal. Netanjahu. in Tagen koennte die Hamas in Gasa Geschichte sein. Tue Israel und der Terror-geplagten Bevoelkerung im Sueden diesen Gefallen.

Analyse zu den schlimmsten Terrorangriffen seit 3,5 Jahren!

Mit Waffen aus Iran und Lybien:

Analyse der Terrorangriffe und Israels Reaktionen

Bei koordinierten Angriffen palästinensischer Terroristen sind am Donnerstag acht Israelis getötet und 30 weitere verletzt worden. Unter den acht Todesopfern sind auch zwei Kinder. Die Anschläge ereigneten sich bei Eilat im Süden Israels entlang der israelisch-ägyptischen Grenze.

Die Attentäter

Der Angriff wurde im Gazastreifen durch das palästinenensische „Volkswiderstandskomitee“ (Popular Resistance Committees, PRC) geplant.

Die Terroristen, die die Überfälle ausführten, kamen aus Gaza und überquerten die Grenze über Schmuggler-Tunnel zur ägyptischen Halbinsel Sinai. Sie fuhren dann rund 200 Kilometer südlich entlang der ägyptisch-israelischen Grenze, bis sie eine Stelle etwa 15 Kilometer nördlich von Eilat erreichten, an der die Grenze nur durch einen Drahtzaun geschützt ist.

Israelische Streitkräfte töteten fünf der Terroristen. Ägyptische Soldaten töteten angeblich zwei weitere. Die israelische Armee (Israel Defense Forces, IDF) schätzen, dass insgesamt etwa 15 bis 20 Terroristen nach Israel eingedrungen waren, d.h. die meisten von ihnen entkamen.

Die IDF geht davon aus, dass es das Ziel des Angriffs war, einen israelischen Soldaten zu entführen. Die IDF verfügte über Geheimdienstinformationen über einen geplanten Anschlag und hatte ihre Truppen in der Region verstärkt.

 

Der erste Überfall

Der Angriff begann gegen Mittag, als drei Terroristen mit Gewehren, Granaten und Sprengstoff bewaffnet von Ägypten aus nach Israel eindrungen. Sie stellten sich in Abständen von etwa 200 Metern entlang der Schnellstraße 12 nach Eilat an den Straßenrand. Die Straße verläuft sehr Nahe an der ägyptischen Grenze.

Um 12:30 Uhr eröffneten sie das Feuer auf einen israelischen Regionalbus der Linie 392 des Unternehmens „Egged“. Bei diesem Angriff erlitten sieben Passagiere leichte bis mittelschwere Verletzungen. Die meisten der Verletzten waren Soldaten.

Ein paar Minuten später kamen ein leerer Bus und mehrere Autos. Die Terroristen eröffneten das Feuer wieder. Als der Bus hielt, lief einer der Terroristen zum Bus und aktivierte einen Sprengstoffgürtel und tötete dabei sich selbst und den Fahrer.

Bei diesem zweiten Angriff wurden vier Insassen des ersten PKWs sowie der Fahrer eines weiteren PKWs getötet.

Zu diesem Zeitpunkt trafen die ersten israelischen Soldaten mit zwei Fahrzeugen am Tatort ein. Das eine Fahrzeug fuhr auf den zweiten Terroristen zu und überfuhr ihn. Die Soldaten des zweiten Fahrzeugs schossen auf den dritten Terroristen und töteten ihn. Ein Soldat, Oberfeldwebel Moshe Naftali aus Ofra, wurde bei dem anschließenden Feuergefecht getötet.

Danach kamen israelische Polizisten und Soldaten zu Hilfe und töteten zwei weitere Terroristen, die auf der ägyptischen Seite der Grenze standen. Ein Polizist der Sondereinheit „Yamam“ drang dazu kurz auf ägyptisches Staatsgebiet vor und kehrte unmittelbar danach wieder auf die israeilsche Seite zurück.

Ein weiterer Terrorist schoss eine Panzerfaust auf einen israelischen Kampfhubschrauber, der in der Region eintraf, verfehlte ihn aber.

Während all dies geschah, schossen andere Terroristen Mörsergranaten auf israelische Arbeiter, die in der Nähe einen Abschnitt des Grenzzauns reparierten. Dabei wurde niemand verletzt.

Die ägyptische Armee berichtete später, dass sie zwei weitere Terroristen im Sinai getötet habe. Die IDF stand während der ganzen Zeit in engem Kontakt mit der ägyptischen Armee.

Nach diesen Ereignissen entdeckten Soldaten der IDF mehrere Bomben, die entlang der Straße gelegt worden waren. Die Bomben wurden entschärft.

 

Der zweite Überfall

Dann, etwa um 18.45 Uhr, während eines Pressebriefings durch hochrangige israelische Sicherheitsbeamte, eröffneten Terroristen das Feuer erneut, diesmal auf einen Grenzpolizisten der Einheit „Yamam“, der in der Nähe des ersten Tatorts an der Grenze patrouillierte. Bei diesem Angriff wurden ein Polizist getötet und ein weiterer verletzt.

Etwa 45 Minuten zuvor hatte die israelische Luftwaffe eine Gruppe hochrangiger Mitglieder der palästinensischen Terrorgruppe PRC in Rafah angegriffen, einer Stadt an der Grenze zwischen Gaza und dem Sinai. Dabei wurden sechs Palästinenser getötet, darunter Kamel Nirab, der Chef der PRC; Imad Hamed, der verantwortlich für die militärischen Aktivitäten des PRC in Gaza war; Khaled Shaath, ein führendes Mitglied des militärischen Flügels der PRC, und der auch an Raketenangriffen auf Israel beteiligt war; sowie Khaled Masri, der an der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit im Jahr 2006 beteiligt gewesen ist. Der israelische Allgemeine Sicherheitsdienst vermutet, dass Hamed der Drahtzieher der Angriffe vom 18.8.11 war.

 

Weitere Raketenangriffe aus Gaza

Später schossen Palästinenser zwei Grad-Raketen auf die israelische Stadt Aschkelon ab. Eine Rakete schlug auf offenem Gelände in der Nähe der Stadt ein und verursachte keinen Schaden. Die andere Rakete sollte offenbar ein bewohntes Stadtgebiet treffen, wurde aber von der Raketenbatterie „Iron Dome“ abgewehrt, die wenige Tage zuvor wegen des zunehmenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen durch die IDF dort aufgestellt worden war.

Über Nacht schossen Palästinenser im Gazastreifen 12 Raketen auf Wohnorte in Süd-Israel ab. Eine Rakete detonierte neben einer Schule in Aschdod. Durch die Explosion wurden sechs Personen leicht verletzt. Andere Raketen schlugen in der Nähe von Beerscheba, Aschkelon und Gadera ein. Auch in Beerscheba, der größten Stadt in Süd-Israel, wurde eine Batterie des Raketenabwehrsystems “Iron Dome” aufgestellt.

 

Waffen aus Iran und Lybien

Die israelische Armee teilte mit, dass sich die Zahl der Warnungen über Terroranschläge vom Sinai auf Israel seit dem Sturz des früheren ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak im Februar verdoppelt hat. Auch der Waffenschmuggel vom Sinai in den Gazastreifen ist seit Herbst angestiegen. Die meisten der geschmuggelten Waffen kommen aus dem Iran über den Sudan in den von der islamistischen Hamas beherrschten Gazastreifen. Doch im Zuge des Bürgerkriegs in Lybien gelangten in jüngster Zeit auch Waffen aus den Depots der libyschen Armee in die Hände von Terroristen im Gazastreifen.

 

Israels Reaktion

Nach der Terrorserie am Donnerstag flog die israelische Luftwaffe in der Nacht zu Freitag Angriffe auf drei von der Hamas genutzte Gebäudekomplexe im Gazastreifen. Dabei wurde palästinensischen Angaben zufolge ein 13-Jähriger getötet und 17 weitere Menschen verletzt. Am Samstagmorgen gab es nach palästinensischen Angaben einen Angriff auf ein Gebäude in Zeitoun in Gaza-Stadt.

 

Sicherheitszaun

Israel hat erst kürzlich einer Anfrage der neuen ägyptischen Regierung stattgegeben, mehr ägyptische Soldaten in den Sinai zu verlegen. Das Truppenkontingent war 1979 im Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten festgelegt worden. Erst letzte Woche trafen 2.000 weitere ägyptische Soldaten, begleitet von Panzern, im Sinai ein, um laut ägyptischen Angaben gegen die zahlreichen Terroristen vorzugehen, die mit palästinensischen Terrogruppen und mit dem internationalen Terrornetzwerk Al Qaida in Verbindung stehen und im Sinai aktiv sind. Doch bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass Ägypten die Halbinsel wieder unter Kontrolle hat.

Das israelische Verteidigungsministerium hat bereits mit dem Bau eines 200-Kilometer langen High-Tech-Zauns entlang der südlichen Grenze begonnen und hat die Arbeiten in den vergangenen Monaten beschleunigt. Bisher wurden 45 Kilometer fertig gestellt. Der Sicherheitszaun soll bis Ende 2012 fertigestellt sein, anstatt bis Ende 2013, wie ursprünglich geplant.

Das Ausmaß des Terrors: Acht Tote/ Militärische Reaktion auf Attacken und Raketenbeschuss

Das Ausmaß des Terrors: Acht Tote

Freitag, 19. August 2011

Das Ausmaß des Terrors: Acht Tote

Die Zahl der Toten der gestrigen Terroranschläge im Süden Israels ist auf acht gestiegen. Sechs Zivilisten, ein Soldat und ein Polizei-Offizier sind am Donnerstag von Terroristen ermordet worden. 30 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schweben noch in Lebensgefahr. Oberfeldwebel Moshe Naftali (22) wurde während der ersten Bus-Attacke getötet. Senior-Unteroffizier Paskal Avrahami (49), ein hoch-dekorierter und anerkannter Heckenschütze in der Anti-Terror-Einheit der Polizei und Vater von drei Kindern kam beim Schusswechsel mit den Terroristen um. Der letzte Schusswechsel endete gestern Abend gegen 19:30 Uhr. Truppen durchkämmen das Gebiet noch immer auf der Suche nach verbliebenen Terroristen, die sich womöglich verstecken.
Busfahrer Benny Belevsky (60) hat seine Fahrgäste wahrscheinlich vor dem Schlimmsten bewahrt. Als sein Bus am Donnerstag mit Schüssen attackiert wurde, behielt er die Ruhe und beschleunigte schnell, so dass nur einige Kugeln des Hagels den Bus getroffen haben. Passagiere haben berichtet, dass die israelischen Soldaten an Bord des Busses noch versucht haben, zurückzuschießen. Die Menschen im ersten Bus haben drei der Terroristen gesichtet, die das Feuer auf den Bus eröffnet haben. Sarah, die mit ihrer Familie im Auto nach Eilat unterwegs waren, berichtet von einem in ägyptischer Soldatenuniform gekleideten Mann, der auf dem Boden lag und plötzlich von dort aus Schüsse abfeuerte. Sarahs kleine Kinder wurden von herumfliegenden Glassplittern schwer verletzt.
Eine Frau, die bei einem der Angriffe auf ihr Privatauto verletzt wurde, verharrte anderthalb Stunden kauernd auf dem Boden des Autos und stellte sich tot, damit die Terroristen nicht weiter schießen würden. „Überall war Blut auf dem Boden und ich hörte meinen Mann keuchen“, sagte sie im Krankenhaus. Das Pärchen war auf dem Weg nach Hause vom Urlaub in Eilat. Ihr Mann hatte versucht, den Kugeln auszuweichen, hat aber dann die Kontrolle über das Auto verloren, welches dann einen Überschlag machte.
Die israelische Armee gab außerdem bekannt, dass sie Informationen über mögliche Angriffe in der Nacht von Donnerstag zu Freitag bekommen hat. Dass die Gewalt nun schon früher ausbrach, damit wurde nicht gerechnet, so schreibt Ynet.
Die streikenden Ärzte im Süden haben aufgrund der Anschläge ihre Arbeit wieder aufgenommen.

Militärische Reaktion auf Attacken und Raketenbeschuss

Freitag, 19. August 2011

Militärische Reaktion auf Attacken und Raketenbeschuss

Gestern Abend wurde eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete durch das Iron-Dome-System abgefangen. Als Reaktion auf die gestrigen Anschläge im Süden Israels hat die Luftwaffe sieben Ziele im Gazastreifen bombardiert: im nördlichen Teil eine Waffenfabrik sowie zwei Hamas-Terrorzentren und im südlichen Teil zwei Schmugglertunnel (Bild), einen Terrortunnel und ein Hamas-Terrorzentrum. Direkte Treffer wurden registriert und bei verschiedenen Zielen gab es auch Zweitexplosionen, die auf das Vorhandensein von Waffen und Sprengstoff hinweisen. Laut palästinensischen Angaben wurde ein Palästinenser getötet, außerdem ist ein 13-jähriger Junge in einem naheliegenden Gebäude durch Splitter getroffen worden und weitere siebzehn Personen haben Verletzungen davon getragen.
Das Militär teilte mit, dass die Angreifer der gestrigen Anschläge aus dem Gazastreifen stammen und über den Sinai unterhalb eines ägyptischen militärischen Stützpunktes nach Israel eingedrungen sind. Und dies trotz den erhöhten Bemühungen der ägyptischen Sicherheitskräfte, palästinensische Terroristen einzufangen. Insgesamt sollen 20 Terroristen in die Geschehnisse verwickelt gewesen sein, sieben von ihnen konnten von der israelischen Armee außer Gefecht gesetzt werden.
Am Freitagmorgen ist eine Grad-Rakete in Aschdod eingeschlagen, wobei niemand verletzt wurde. Kurze Zeit später schlug eine weitere Grad-Rakete im Hof einer Jeschiwa ein, bei der eine Person schwer und eine Person leicht verletzt wurden, vier Personen stehen unter Schock und befinden sich in ärztlicher Behandlung. Eine weitere Grad-Rakete schlug in derselben Gegend ein, explodierte jedoch nicht. Das Gebäude wurde durch die Raketen leicht beschädigt. Außerdem schlugen in den frühen Morgenstunden zehn weitere Raketen, die auf den Süden Israels abgefeuert wurden, bei Beer Schewa und Aschkelon auf offenem Gelände ein. Ministerpräsident Netanjahu sagte bei einer kurzen Fernsehansprache zu dem bisher tödlichsten Terroranschlag seit 2008, „sollte jemand denken, dass Israel sich mit den Anschlägen abfindet, liege er falsch“.

Tote und Verletzte bei Anschlagsserie in Südisrael!! (Aktueller Bericht)

Aktueller Bericht und internationale Reaktionen:

Tote und Verletzte bei Anschlagsserie in Südisrael

Im Süden Israels sind heute Mittag mehrere Terroranschläge verübt worden. Nach aktuellem Kenntnisstand wurden die Anschläge im Gaza-Streifen geplant.

Bei einem Anschlag, der um die Mittagszeit stattfand, haben Terroristen das Feuer auf einen Linienbus eröffnet, der von Be’er Sheva nach Eilat unterwegs war. Die Route führt entlang der isarelisch-ägyptischen Grenze. 14 Personen wurden dabei verwundet.

Gleichzeitig wurde das Feuer auf zwei Privatautos und einen weiteren Linienbus eröffnet. Auch hierbei wurden mehrere Menschen verletzt.

Kurze Zeit später explodierte ein Sprengsatz in der Nähe einer Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), die zum Ort des Anschlags gekommen war. Mehrere Soldaten wurden verletzt.

Später feuerten Terroristen Mörsergranaten auf Routinebauarbeiten am Grenzzaun zwischen Israel und Ägypten ab.

Alle Anschläge ereigneten sich ca. 20 km nördlich der Stadt Eilat. Offiziell wurden 41 Verletzte bestätigt. Israelische Medien sprechen darüber hinaus von bis zu sieben Todesopfern.

ZAHAL verfolgt die Terroristen, die die Anschläge ausgeführt haben. Die Kampfhandlungen dauern noch an.

Der Sprecher von ZAHAL, Brigadegeneral Yoav Mordechai erklärte, die Angriffe seien Teil eines „schwerwiegenden und komplexen Ereignisses“, während dessen Zivilisten und Soldaten verletzt worden seien.

Verteidigungsminister Ehud Barak erklärte: „Es handelt sich um einen schwerwiegenden Terroranschlag mit mehreren Anschlagsorten. Das Ereignis zeigt die Schwäche der Ägypter im Sinai und die Ausweitung des Aktionsradius‘ der Terroristen. Die Quelle der Terrorangriffe liegt im Gaza-Streifen und wir werden dies aus voller Kraft verfolgen.“

 

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 18.08.11)

 

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu wird sich heute abend ausführlich zu der Anschlagsserie äußern. In einer ersten Stellungnahme erklärte er:

“Es handelt sich um einen Anschlag auf die Souveränität Israels. Wir werden darauf angemessen reagieren.”

(Zweites Israelisches Fernsehen, 18.08.11)

 

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle verurteilte in einem Statement die Anschläge. Westerwelle erklärte:

„Ich verurteile die Anschlagsserie im Süden Israels auf das Schärfste. Wir stehen in dieser schweren Stunde an der Seite unserer israelischen Freunde. Die Drahtzieher müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Das schwierige Ringen um Frieden und Ausgleich im Nahen Osten darf nicht durch Terror und Gewalt torpediert werden.“

(Auswärtiges Amt, 18.08.11

 

Auch das „American Jewish Committee“ in Berlin hat mit Betroffenheit auf die Terrorangriffe reagiert. Die Direktorin des Büros, Deidre Berger, brachte in einem Schreiben an den israelischen Botschafter in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, ihr Mitgefühl mit den Opfern und deren Angehörigen zum Ausruck.

(American Jewish Committee, 18.08.11)

 

Auch die Jüdische Gemeinde zu Berlin brachte ihr Entsetzen über die Anschlagsserie zum Ausdruck. In einer Pressemitteilung heißt es:

“Beim Beschuss von Linienbussen und Privatautos sind zahlreiche Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Wir fühlen mit den Opfern und ihren Angehörigen.”

(Jüdische Gemeinde zu Berlin, 18.08.11

 

Übersetzungen: Botschaft des Staates Israel in Berlin / Foto: YNet

 

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