Wie wird “Palästina” aussehen?
30 Sep 2011 Hinterlasse einen Kommentar
in Über mich und mein Leben., Fatah, Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), Hamas, IDF, Islam, Israel, Israel Defense Forces, Jerusalem, Juden, Naher Osten, Nahostkonflikt, Palästina, UNO, Westbank, Zahal
Mal nachgefragt:
Wie wird der neue `Palästinenserstaat´ aussehen?

Weltführer sind so sehr damit beschäftigt darüber zu dozieren, wie wichtig es ist, dass ein „Staat Palsätina“ gegründet wird, dass keiner von ihnen bemerkt zu haben scheint, dass dieser bereits existiert. Seit die palästinensische Autonomiebehörde 1994 gegründet wurde, haben die Konturen des „Staats Palästina“ vor unseren Augen Formen angenommen. Wie wird also dieser berühmte „Staat Palästina“ aussehen?
Es wird ein rassistischer Staat sein, der von Juden gesäubert ist, wie die PLO-Repräsentanten letzte Woche verkündeten. Ein von Holocaust-Helfern wie der Hamas oder von einem Holocaustleugner wie Mahmud Abbas (der in einem Buch die Zahl der jüdischen Opfer absenkte und leugnete, dass die Gaskammern zur Ermordung von Juden genutzt wurden) geführter Staat. Auf jeden Fall würde ein Palästina ein Staat sein, der sich der Vernichtung der nebenan gelegenen jüdischen Heimstatt verschrieben hat.
Es wird auch ein Staat sein, der Gewissensfreiheit für Künstler, Journalisten und Schriftsteller verbannt. Ein Staat, der Christen aus dem Land treiben wird, während er Jesus zum „ersten Fedayin“ erklärt. Ein Staat, der arabische Homosexuelle und Prostituierte zu Tode steinigen wird, die derzeit in Israel Schutz finden. Ein Staat, der arabischen Gefängnisinsassen foltern und der politische Dissidenten von den Dächern öffentlicher Gebäude werfen wird. Ein Staat, wo die iranischen Geistlichkeit Khomeini-Ideologie predigen wird. Ein Staat, der Geld und Unterstützung von der völkermörderischer Muslimbruderschaft im Namen von „Kalifat oder Tod“ annimmt, so wie die Islamisten, die 1981 Ägyptens Anwar Sadat ermordeten ihre Aufenthaltskäfige dekorierten.
Ein Staat, in dem die Scharia – der islamische Rechtskodex – das einzige Rechtsstaatsprinzip sein wird. Ein Staat, der menschliche Wesen hinrichtet, nur weil sie des Apostasie schuldig sind (dem Übertritt zum Christentum). Ein Staat, in dem die Frauen verpflichtet werden Kopftücher zu tragen. Ein Staat, in dem „Ehrenmorde“ die weibliche Bevölkerung terrorisieren werden. Ein Staat, der Terroristen, Selbstmordbomber und Babymörder auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Denkmälern feiert.
Ein Staat, der keine demokratischen Wahlen abhält, sondern eine Kombination aus Korruption, Diktatur, islamischer Theologie und „bin Ladenismus“ sein wird. Ein Staat, in dem Terrormilizen Rauchern die Finger abschneiden werden. Ein Staat, in dem öffentliche Büchereien die weltweit größten Archive antisemitischer Bücher werden. Ein Staat, der das Trinken [von Alkohol] in öffentlichen Gebäuden verbieten wird. Ein Staat, in dem Spirituosengeschäfte von Terrorgruppen in die Luft gejagt werden. Ein Staat, in dem Männer aus Friseursalons für Frauen verbannt sein werden.
Ein Staat, in dem die Sicherheitskräfte Menschen dafür verhaften werden, dass die Meinungen vertreten, die beim Regime unbeliebt sind; in dem ebenso Medienorganisationen und Journalisten für ihre Berichterstattung über solche Äußerungen bestraft werden. Ein Staat, in dem das Verhältnis von Milizionären zu Zivilisten höher sein wird als in jedem anderen Land. Ein Staat, in dem die Betenden in Moscheen von Terroristen niedergeschossen werden. Ein Staat, der eine neue Kategorie arabischer Flüchtlinge fördern wird – diejenigen, die glücklich wären der unterdrückerischen und mörderischen palästinensischen Kontrolle zu entkommen.
Ein Staat, in dem Krankenwagen auf dem Weg zu Krankenhäusern angehalten und Verletzte kaltblütig erschossen werden. Ein Staat, der eine schwer bewaffnete Union von Verweigerern sein würde, die sich allesamt der Vernichtung jeglichen Stückchens westlicher Werte verschrieben haben. Ein Staat, in dem junge Paare nicht Hand in Hand über den Al-Manar-Platz in Ramallah gehen können und wo Polizisten in Zivil sie auf Straßen anhalten werden und ihr Ehezertifikat zu sehen verlangen. Ein Staat, der dem Judentum den Krieg erklärt, jüdische Geschichte im Nahen Osten als nicht mehr als ein unbedeutender, kurzer Aufenthalt arroganter Kolonisatoren dargestellt wird.
Wer würde in einem solchen Staat leben? Warum also gerät die Welt wegen der Gründung des „Staats Palästina“ in Verzückung? Weil der Araberstaat Nummer 23 und der muslimische Staat Nummer 58 das perfekte Werkzeug ist den einzigen jüdischen Staat der Welt einzudampfen? Sechs Meilen (9,6km) beträgt die Entfernung zwischen der israelischen Stadt Afula und dem „Staat Palästina“. Neun Meilen (14,5km), um die Wolkenkratzer von Tel Aviv zu erreichen. Vier Meilen (6,5km) für Bomben auf den internationalen Flughafen Ben Gurion. Nur eine Meile (1,609km) zur Stadt Kfar Saba. Ein kleines palästinensisches Kalifat an Israels Schulter aufzubauen ist der erste Schritt dazu die Juden ins Meer zu treiben.
Guilio Meotti, FrontpageMag, 21. September 2011 – Übersetzung: Heplev
von HaOlam.de
Heute:Binjamin Netanyahu spricht vor der Generalversammlung
23 Sep 2011 Hinterlasse einen Kommentar
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Heute: Binjamin Netanyahu spricht vor der Generalversammlung

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu wird heute Nachmittag vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen. Seine Rede ist für den Vormittag New Yorker Ortszeit angesetzt.
Zuvor wird der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas eine Rede halten. Es wird erwartet, dass Abbas die Generalversammlung auffordern wird, einen palästinensischen Staat unabhängig von einem Friedensprozess mit Israel zu akzeptieren.
Israel bleibt weiter der Idee einer Zweistaatenlösung verpflichtet, die einzig auf dem Weg von direkten Verhandlungen erreicht werden kann. Ministerpräsident Netanyahu hat Mahmud Abbas in den letzten Wochen und Monaten mehrfach aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Offizielle Reaktion Israels auf die Rede von Ahmadinejad bei den UN
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hat gestern vor der Generalversammlung gesprochen. Aus dem Außenministerium verlautete zu seiner Rede, während derer die Delegierten zahlreicher Staaten aus Protest den Saal verließen:
„Mahmud Ahmadinejad hat sich erneut mit einer Nachricht der Feindseligkeit an die internationale Gemeinschaft gewandt und den Frieden und die Sicherheit in der Welt bedroht. Er hat dies bereits bei früheren Auftritten in New York und anderswo getan.
Dies ist keine Überraschung. Vor weniger als zwei Wochen hat Ahmadinejad – ebenfalls als Gast der Vereinten Nationen – seine absurde Aussage wiederholt, die Terrorangriffe vom 11. September seien eine westliche Verschwörung gewesen, und dies zehn Jahre, nachdem 3.000 unschuldige Menschen ihr Leben verloren hatten. Auch heute hat Ahmadinejad diese Unverschämtheit noch einmal vor den Vereinten Nationen wiederholt.”
Außenministerium des Staates Israel, 22.09.11 – Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin / Foto: Netanyahu und Obama bei der gestrigen Pressekonferenz (Foto: GPO)
*HaOlam.de
Was wollen die `Palästinenser´? Antwort auf Abbas’ Statement zur geplanten UN-Aktion
20 Sep 2011 1 Kommentar
in Über mich und mein Leben., Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), Hamas, IDF, Islam, Israel, Israel Defense Forces, Jerusalem, Juden, Naher Osten, UNO

Von Jennifer Laszlo Mizrahi
Am Freitagabend hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas angekündigt, er werde die UN-Mitglieder nicht nur um ihre Stimme für einen palästinensischen Staat bitten, sondern auch für die exakten physischen Grenzen dieses Staates:
Abbas sagte: „Wir versuchen, volle Mitgliedschaft in der UN zu bekommen, entlang der Grenzen von ’67, so dass wir anschließend in der Lage sind, zu Verhandlungen zurückzukehren…, in denen wir Themen zum endgültigen Status diskutieren werden, Jerusalem, Flüchtlinge, Grenzen, Wasser, Sicherheit, Siedlungen und unsere Häftlinge, die dann Kriegsgefangene sein werden, nicht Terroristen oder Kriminelle. Selbst wenn dies nicht der Fall sein wird, werden sie unsere oberste Priorität sein.“
Was gäbe es an diesem Punkt für die Palästinenser noch zu verhandeln? Und wie kann Abbas später seiner Bevölkerung gegenübertreten und sie dazu aufrufen, weniger zu akzeptieren, als die UN versprochen hat? Er säße einmal mehr auf einem „hohen Baum ohne eine Leiter”.
Wird eine solche Resolution angenommen, wird die gesamte Idee der Friedensverhandlungen unter dem Konzept „Land für Frieden” zerstört sein, denn die UN wird den Palästinenser das Land bereits gegeben haben, ohne dass Israel Frieden bekommt.
Israel bliebe in zukünftigen Friedensgesprächen keinerlei Verhandlungsmasse.
Abbas verkündete zudem, dass die Resolution einen palästinensischen Staat innerhalb der „1967-Grenzen“ fordern werde – und nicht des Grenzverlaufs basierend auf 1967 mit einvernehmlich beschlossenem Austausch von Territorium, für den Präsident Obama kürzlich plädierte. Ein solcher Schritt würde die Breite Israels direkt nördlich von Tel Aviv auf etwa 15 km verringern. Dieses Gebiet ist mit Tel Aviv, Netanja und Herzliya die meistbevölkerte Region Israels. Ihre Bewohner, ebenso wie Israels internationaler Flughafen, lägen damit direkt unter Hügeln eines dann palästinensischen Staates, von denen aus palästinensische Terroristen Raketen auf israelische Zivilisten abfeuern könnten.
Wir haben bereits gesehen, was in Gaza passierte, nachdem Israel sich von dort zurückzog: Palästinensische Terroristen benutzten das Gebiet als Abschussbasis, um tausende Raketen auf israelische Zivilisten abzufeuern. Diese Attacken haben seit dem Rückzug bis zur vergangenen Woche angehalten. Noch immer sterben Menschen; dennoch ist Abbas noch immer nicht gewillt, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Selbst jetzt unterstehen die Palästinenser zwei verschiedenen Autoritäten: Abbas sowie der vom Iran unterstützten Hamas. Hamas wird von der USA, der EU und anderen Organen als Terrororganisation gelistet. Ihre Charta fordert die Zerstörung Israels und ruft dazu auf, „alle Juden zu töten“. Umfragen zeigen, dass die breite Mehrheit der Palästinenser, die eine Zweistaatenlösung unterstützen, diese nur als einen Schritt auf dem Weg zur Vernichtung Israels sehen.
Die „1967-Grenzen”-Formel, von der Abbas vor drei Tagen gesprochen hat, ebenso wie seine Forderung eines Ostjerusalems als palästinensische Hauptstadt, impliziert, dass Israel die Kontrolle über die Altstadt an die Palästinenser abgäbe, einschließlich des jüdischen Viertels und der Klagemauer. Dies ist inakzeptabel. Jede Friedensverhandlung hat anerkannt, dass die Stadt unter einer Form geteilter Autorität vereint bleiben muss, während die heiligen Stätten von der jeweiligen religiösen Autorität verwaltet würden.
Alle Friedenspläne haben die Notwendigkeit, die 1967-Grenzen anzupassen, anerkannt. Ohne Schlüsselphrasen wie „einvernehmlich beschlossener Landaustausch“ oder „1967-Grenzen mit demographischen Anpassungen“ ist die palästinensische Resolution absolut inakzeptabel. In früheren Friedensgesprächen hat Israel den gesamten Gazastreifen sowie 94% des Westjordanlandes entlang der 1967-Linie UND den Austausch von Territorium angeboten. Die Palästinenser haben diese Angebote jedoch abgelehnt.
Noch einmal: Nach dem Plan, den Abbas vor drei Tagen vorgestellt hat, wären die Klagemauer sowie wichtige christliche Stätten außerhalb Israels Kontrolle, und 500.000 Juden verblieben in „Palästina“. Und wir wissen noch nicht, wer diesen neuen palästinensischen Staat ein paar Monate später regieren wird – Abbas oder Hamas.
Also müssen wir fragen:
• Wird ein zukünftiger palästinensischer Staat ein friedlicher Nachbar sein, der mit Israel zusammenarbeitet, oder wird Israel weiterhin täglichen Raketenangriffen ausgesetzt sein – diesmal mit Raketen, die von den judäischen Hügeln auf Tel Aviv, Netanja und Herzliya abgeschossen werden?
• Wird die Palästinensische Autonomiebehörde oder die vom Iran unterstützte Hamas diesen Staat regieren?
• Wird es ein lebensfähiger und demokratischer Staat sein, der zu Frieden im Nahen Osten beiträgt, oder wird er vom Iran kontrolliert werden?
Israel will einen palästinensischen Staat, und auch der Rest der Welt sollte dies wollen.
Doch dauerhafter Frieden kann nur durch Verhandlungen erreicht werden, die alle offenen Fragen zur Zufriedenheit beider Seiten lösen, in gegenseitigem Respekt und Sicherheit. Zurzeit sind Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete sehr stark ineinander verflochten, das betrifft auch Aspekte der Trinkgwasserversorgung und Sicherheitsfragen. Frieden kann nicht aufgezwungen, nur verhandelt werden. Frieden ist per Definition eine Einigung, und es werden zwei Seiten benötigt, um zu einer solchen Einigung zu gelangen.
Der einzige Weg, Antworten zu erhalten, ist, gegen eine UN-Resolution zu stimmen und die Parteien zurück an den Verhandlungstisch zu bringen, so dass eine echte Zweistaatenlösung mit dauerhaften Heimstätten für das jüdische und das palästinensische Volk erreicht werden kann – nicht ein Zustand endlosen Kriegs. Die palästinensische Resolution, sofern sie angenommen wird, wird für die Welt ein gefährliches Zeichen setzen, dass die UN für Terror steht, nicht für Frieden.
Jennifer Laszlo Mizrahi ist Gründerin und Präsidentin des Israel Project www.theisraelproject.org
* HaOlam.de
3 Tote – der islamistische Volkssturm in Aktion
10 Sep 2011 1 Kommentar
in Ägypten, Über mich und mein Leben., Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), IDF, Islam, Israel, Israel Defense Forces, Juden, Naher Osten, UNO, Westbank, Zahal
Überfall auf die Botschaft des Staates Israel in Kairo:
3 Tote – der islamistische Volkssturm in Aktion

Seit Wochen wurde die israelische Botschaft in Kairo regelmäßig von Demonstranten belagert. Nicht zuletzt deshalb wurde ein israelisches Sicherheitsteam aus sechs Aufpassern im Gebäude quartiert, in dem die israelische Botschaft untergebracht ist, und ebenso wurde bereits vor ein paar Wochen ganz eilig eine Wand aus Ziegelsteinen um das Haus errichtet, die allerdings eher symbolische Funktion hatte; vor allem die, den Anspruch der ägyptischen Militärjunta zu untermauern: „Wir tun was“.
Von Gerrit Liskow
Allerdings dauerte es mehrere Stunden, bis die Polizei der ägyptischen Hauptstadt auf den Notruf der prominenten Mieter des 20. und 21. Stockwerkes reagierte und das verbliebene Personal evakuierte; das Sicherheitsteam musste von einer ägyptischen Kommandoeinheit befreit werden, was andeutet, dass eine Entführung nach dem Muster Gilad Shalit nur mit großem Aufwand und in letzter Minute abgewendet werden konnte.
Nach Einschätzung von Sicherheitskreisen aus Jerusalem bestand für das israelische Personal im Gebäude zu jeder Zeit Lebensgefahr.
Die von einem aufgebrachten, antisemtischen, antizionistischen oder sonst wie Israel mörderisch gesinnten Mob erzwungene Unterbrechung der diplomatischen Beziehungen zwischen Kairo und Jerusalem spielt denjenigen Kräften in die Hände, denen Existenz eines jüdischen Staates ein Dorn im Auge bzw. im Fleische ist.
Zu ihnen zählt nicht erst seit letzter Woche der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, der sich anlässlich einer Visite in Gaza-City auch offiziell als Terror-Pate positionieren möchte und es auf die Erdgas-Felder vor der israelischen Küste so dringend abgesehen hat, dass er den Einsatz der türkischen Marine „zur Sicherung des Seehandels“ erwägt; während gleichzeitig ein gemeinsames See-Manöver mit der ägyptischen Marine im östlichen Mittelmeer angekündigt wurde.
Der hauptsächliche Skandal der türkischen Propaganda besteht darin, dass sie das Gattungswesen für dumm zu verkaufen versucht; für so dumm, wie es sie selber dünkt?
Über den aufgewühlten Wassern des östlichen Mittelmeeres, das seit knapp einhundert Jahren kein osmanisches mare nostrum mehr ist, schwebt in seiner Funktion als spritus rector nicht nur der „politische“ Ungeist aus Ankara, sondern auch und vor allem der seiner der Über-Mullahs aus Teheran.
Das sind, seit dem zügigen Ausbau der „diplomatischen“ Beziehungen zwischen Kairo und Teheran im Mai des Jahres, die „politischen“ Paten des islamistischen Volkssturms sowie dessen lokalem Arm, der deutschen „Links“-Partei.
Deren wichtigste Direktkandidatin, Lucrezia Jochimsen, erkannte in der Islamischen Republik Iran bereits anlässlich ihres Staatsbesuchs in Teheran im letzten Jahr ihr persönliches Vorbild in Sachen „Minderheitenschutz“.
Bereits im März, als es auf dem Freiheits-Platz in Kairo losging, war eine der zentralen Forderungen der Protestler die nach einem Ende der friedlichen Beziehungen zum jüdischen Staat, ein Ende des Friedensvertrages, wenn nicht generell ein Ende des Staates Israel.
Das alles hinderte und hindert in den gewöhnlich gründlich desinformierten „westlichen“ Medien niemanden daran, den endemischen Antisemitismus der panarabischen, weitgehend islamistisch motivierten Unruhen beredt zu verschweigen.
Indem das vermeintlich gesunde „Volks“-Empfinden der arabischen Welt verkitscht wird zur „Arabellion“, zur zeitgeistigen Variante der Französischen Revolution, wenn schon nicht des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, idealisiert, glorifiziert und de-realisiert die deutsche Journaille die panarabischen Unruhen und präsentiert die Fakten so, dass sie zum „politischen“ Bewusstsein ihrer Öffentlichkeit passen; betreibt also nichts anderes als Verrat an der Aufklärung.
Kitsch as Kitsch can lautet die Devise der Gegenwartbewältigung mit „journalistischen“ Mitteln in deutschen „Qualitätsmedien“, und offensichtlich ist hierzulande nicht nur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern in den Redaktionen von Zeit über Spiegel bis taz – um vom Neuen Deutschland und dem krawallseligen Hetzblatt junge Welt ganz zu schweigen – vor allem ein Argument en vogue, wenn es darum geht, die angeblichen Ursachen der arabischen „Unzufriedenheit“ zu ergründen: die Existenz des Staates Israel.
Israel hätte, so das Argument des „linken“ Journalismus deutscher Provenienz, durch seine – selbstverständlich! – illegale „Besetzung“ der sogenannten West Bank die aktuelle „politische“ Situation erst „provoziert“; ersatzweise bereits durch seine bloße Existenz, aber das dürfen nur die nützlichen Idioten sagen, die wissen, was ein Siddur ist.
Derlei Argument dient indes vor allem einem: der projektiven Vergangenheitsbewältigung. Erlaubt es doch – qua „Palästina-Solidarität“ – den deutschen Volks-Genossen der projektiven arabischen Welt, sich – endlich! – auch einmal als Opfer der Juden, pardon: der Israelis, zu inszenieren, vor allem aber sich so zu fühlen, und das auch noch mit „politisch“ reinem Gewissen, bitteschön.
Und irgendwie wird es Mathias Bröcker, Hanf-Experte der taz, ganz bestimmt gelingen, einen Bezug zwischen dem Überfall auf die israelische Botschaft in Kairo am 10. September 2011 und dem Angriff auf die Zwillingstürme in New York am 11. September 2001 herzustellen.
Werden wir also zum Wochenbeginn aus dem Kampfblatt der deutschen „Truther“-Szene, der taz, erfahren, dass der aufrecht islamistisch empfindende, mithin also „politisch“ tadellose ägyptische Volkssturm nicht mehr und nicht weniger tat, als das „Recht“ auf Rache in die eigenen Pfoten zu nehmen, und ganz praktizierter „Antizionismus“ zu sein, also Zärtlichkeit zwischen den Völkern?
Immerhin soll der ZDF-Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“ das neue Buch des Hanf-Experten eine fünfminütige Dauerwerbesendung wert gewesen sein. Eine Veröffentlichung, die im Ernst der Frage nachgehen möchte, ob bzw. inwieweit 9/11 ein „inside Job“ war, liegt voll auf der Linie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Es ist wohl noch lange nicht genug, dass jede/r vierte Deutsche „weiß“, wer wirklich „dahinter“ steckt: Mossad, CIA und Silverstein Properties.
Wenn man das deutsche mit dem türkischen Ergebnis vergleicht, wo immerhin 92% aller Befragten „wissen“, dass die – selbstverständlich! – jüdische Immobilienfirma sich professionelle Hilfe bei Mossad und CIA geholt hat um ihre soeben erworbene Immobilie in famoser Adressenlage zu „sanieren“, wird klar, dass die öffentliche Meinung des wiedergutgewordenen Deutschlands noch einen weiten Weg zu gehen hat; mithilfe ihres deutschen Staatsfunks mag ihr das indes gelingen.
Doch zurück zur Lage in Kairo. Nachdem sich die in Deutschland veröffentlichte Meinung bereits beim Tottenham-Blitz schwertat, Mob-Gewalt von Demokratiebewegung und Racketeering von Revolution zu unterscheiden (beispielhaft in Punkto verständnisinniger Seelenverwandtschaft mit den Mordbrennern war NDR Info), dürfte die deutsche Journaille dahin tendieren, den Überfall auf die israelische Botschaft als neuerlichen Triumph der ägyptischen Demokratiebewegung zu feiern.
Zumindest aber wird man im Spektrum von Zeit über Spiegel bis taz, von NDR Info über ARD-Brennpunkt bis Deutschlandfunk, den jüdischen Staat zum Schuldigen am erlittenen Missbrauch zu machen verstehen.
Angesichts eklatanter Verstöße gegen die Gepflogenheiten der internationalen Diplomatie, wenn schon nicht der universellen Menschenrechte, vor allem des Rechts auf körperliche Unversehrtheit, wird die deutsche veröffentlichte Meinung erst recht bei der Auffassung bleiben, der islamistische Volkssturm in Kairo wäre die Speerspitze des „politischen“ Fortschritts im ganzen Nahen Osten.
Dass politisch „gute“ Gewalt immer von „links“ kommt, weiß man hierzulande schließlich nicht erst seit Svein Sivje, der übrigens noch immer norwegischer Botschafter in Israel ist, sondern seit Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann.
Das ist „politischer“ Fortschritt, wie ihn das progressive „linke“ Gattungswesen sonst nur anhand seiner projektiven Stellvertreter in Gaza und Ramallah, Ankara oder Teheran verkörpert sehen kann, und der ihm nun auch aus Kairo geliefert wird.
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