Leider werde ich einige Wochen nicht bloggen können, da ich in eine Klinik muß!
12 Apr 2012 2 Kommentare
in Allgäu, Über mich und mein Leben., Deutschland, Kempten
Meine lieben,
man stellte bei mir vor einigen Jahren eine sehr ernsthafte Krankheit fest und wie alle Chronischkranken geht es mal Bergab und Bergauf.
Leider muß ich für mindestens 2-3 Wochen in Kempten in das Klinikum. Meine Station ist im unteren Klinikum (Memminger Straße) und leider die einzige ohne Wireless. Das heißt ich kann euch nicht mal bloggen wie es mir geht. Aber macht euch keine Sorgen, wie ihr wisst bin ich zäh genug für das Guiness Buch gewesen und das schaffen ich nun auch mit links. Aber das schöne ist das ich auch dort nicht alleine sein werde, mein Besuch aus IL muss an den Ohren operiert werden und wird morgen ins KKH gehen.
Mein Mann sagte das er jeden Tag vorbei schauen wird, was ich nicht hoffen den was soll ich ihm den erzählen?? “Hallo Motek, heute habe ich mir die Zehennägel geschnitten? ZUerst links und dann den rechten Fuß?” Ja solche Gespräche wären es dann, denn der Alltag ist nun mal langweilig!
Sobald mein Handy wieder geht (Rechnung nicht bezahlt und da ist dann 1und1.de fix) kann ich wenigstens von meinem BlackBerry ein paar Zeilen Bloggen.
Ich wünsche euch alles, alles liebe und vor allem Gesundheit
eure Carina
Deutsche Lyrik! Aus der fremden Feder!
05 Apr 2012 Hinterlasse einen Kommentar
in Über mich und mein Leben., Gaza, IDF, Israel
Hallo meine lieben,
natürlich habe auch ich mich über das “Gedicht” von Günther Grass aufgeregt. Aber heute möchte ich euch einen Artikel von einer fremden Feder vorstellen, der wirklich alles so wiedergibt wie ich denke:
(Hab das Gedicht selbst rausgenommen – ist zu lang und am Ende krieg ich noch ne Klage wegen Textklau
)
Da sind sie reinlich beieinander, in bemüht “gedankenvoller” Form – auch mein Literaturstudium erklärt mir nicht, warum er das nicht einfach in Prosa niederschreiben konnte. Sollte wohl dichter, anspielungsreicher, raunender und apodiktischer daherkommen in dieser Form. Irgendeinen Rhythmus erkenne ich nicht. Na gut. So konnte er´s im Feuilleton unterbringen.
Fas alle Topoi des linken Israelhassers Israelkritikers sind versammelt. Der ehrliche Freund, der nicht mehr still bleiben kann, und schweren Herzens das Schweigen bricht. Die reinste Katharsis. Nur Sennestee wirkt noch erleichternder.
Dazu gehört natürlich auch die Klage, daß “wiederum und rein geschäftsmäßig” die Israelis den Deutschen den Holocaust unter die Nase halten, um daraus finanzielle Vorteile zu schlagen.
Israel, nicht Iran, gefährdet den Weltfrieden. Dieser Wahn wird ja von einer erstaunlich großen Zahl Deutscher geteilt. Israel ist gewissermaßen der Herr Tur-Tur der Weltpolitik – je weiter man weg ist, desto größer und bedrohlicher sieht Israel aus. Huh, die Faszination des Grusels.
Israelische Atomanlagen müssen kontrolliert werden. Mit dieser Forderung schwimmt Grass natürlich im deutschen Mainstream. Ach, muß es da schön warm und angenehm sein!
Noch einmal für alle, die es nie kapiert haben, obwohl es sonnenklar ist: einer der Gründe, weshalb Israel sich nie zu seinem atomaren Potential bekannt hat, ist die fragile Lage im Nahen Osten. Nur aufgrund dieser Unklarheit war es Ägypten und Jordanien überhaupt möglich, einen brüchtigen kühlen Frieden mit Israel zu schließen. Unter anderem, weil Israel darauf verzichtet hat, unverschleiert als Atommacht aufzutreten und andere konkret zu bedrohen, ist es nicht zu einem atomaren Wettrüsten im Nahen Osten gekommen. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
Israel übt sich die ganzen Jahrzehnte über in einem Eiertanz, den kein anderes Land leisten mußte: einerseits die Hand zum Frieden ausstrecken (wie es schon in der Unabhängigkeitserklärung steht), denn ohne Frieden kann das kleine, von Feinden umgebene, rohstoffarme und vom Wesen her zivile Land nicht überleben – und andererseits den Feinden ringsherum genügend Respekt einflößen, um den einen Schlag, der Israel vernichten würde, zu verhindern.
Ich kann nicht glauben, daß niemand das versteht. Ist Grass wirklich so dumm? Fällt es nur mir auf, wie Rabin gesagt hat: “wir arbeiten am Frieden, als gäbe es keinen Terror, und bekämpfen den Terror, als gäbe es keinen Friedensprozeß”? Daß Netanyahu droht und Peres für Frieden wirbt, unisono? Daß Israel gleichzeitig gezielte Schläge gegen Terroristen im Gazastreifen führt UND den Gazastreifen mit Waren versorgt?
Die doppelte Aufgabe Israels, gleichzeitig abzuschrecken und Vertrauen aufzubauen, ist ungeheuer diffizil, und sie gelingt nur selten. Allzuoft werden entweder so große Zugeständnisse gemacht, daß die andere Seite vor Triumph überschnappt (Terrorwellen erfolgten immer schon gern nach weitreichenden Zugeständnissen Israels, check the timeline), oder es wird auf Seiten der Abschreckung zu einer Rhetorik oder Taten gegriffen, die jede Annäherung fast unmöglich machen. Es ist eben wirklich und tatsächlich verdammt schwierig auf diesem Hochseil. Homöostasis gibt es nicht.
Ein bißchen dramatisieren muß Grass natürlich auch. Es ist nicht Israel, das den Iranern die Auslöschung androht – Israel überlegt nur laut, ob es nicht die Atomanlagen zerstören soll. Von einer Vernichtung des iranischen Volks ist keine Rede und war nie die Rede, das ist Grass´sches Drama. Die iranische Regierung dagegen behauptet zwar, gegen das jüdische Volk nichts zu haben, jedoch den Staat Israel würde es gern vernichten. Und das hat sie oft genug in wechselnden Formulierungen deutlich ausgesprochen. Hingegen hat auch Netanyahu nie gedroht, das iranische Volk auszulöschen. Israel hat überhaupt nichts gegen den Iran und das iranische Volk. Eine Vernichtung des gesamten Iran ginge auch nur per Abwurf mehrer Atombomben, denn Iran ist groß. Im Gegensatz zu Israel. Bei uns würde eine Bombe reichen, und wir wären weg. Was die iranische Regierung genau weiß. Grass anscheinend nicht.
Grass wird natürlich viel Applaus einheimsen. Ach, endlich mal einer, der offen sagt, was Martin Walser, Hecht-Galinski, Felicia Langer, all die anderen nie, nie, nie sagen würden! Endlich mal einer, der dem dröhnenden Chor der Netanyahu-und-Liebermann-Fanmeile ein Kontra entgegensetzt! Es hat ja nie eine einstimmige Verdammung Israel im Bundestag gegeben, Norbert Blüm und Ströbele haben nie ein Wörtchen gegen Israel verlauten lassen, es gibt ja nur eine Einheitsmeinung zu Israel, und Grass, in Heldenpose, ist der erste, der heldenhaft den Konsens bricht.
Auch er kennt Antisemitismus selbstverständlich nur als Keule. Daß es eine starke antijüdische, gemeinhin “antisemitisch” genannte Unterfütterung der westlichen, auch der deutschen Kultur gibt, die naturgemäß den Betroffenen wesentlich deutlicher ins Auge springt als den Nichtjuden, das glaubt er nicht. Antijüdische Motive aufzudecken – das kann nur Ablenkungsmanöver, Manipulation und Maulkorb sein, es kann nicht berechtigt sein. Als hätten die Juden den Judenhaß erfunden, um den Judenhassern den Mund zu verbieten.
Ach Gott, der alte Mann. Er hat den Nobelpreis gekriegt und Amos Oz nicht, ja Wahnsinn. Und dann noch diese Gedichtform. Wieso hat er die Zeilen nicht wie bei Hölderlin angeordnet? So wäre seine Ode NOCH bedeutungsvoller erschienen.
Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.
NUR so und nicht anders. Grass weiß, was am besten für uns ist. NUR so.
Immerhin. In Zukunft können Israelkritiker einfach aus diesem Gedicht zitieren. So wird Grass doch noch Volksgut.
Unfassbar!!! Der feige Attentäter von Toulouse wird schon als Märtyrer gefeiert!
31 Mar 2012 Hinterlasse einen Kommentar
in Über mich und mein Leben., Gaza und Westbank (Palästina), Islam, Israel, Jerusalem, Juden
Hallo meine lieben,
gerade eben surfe ich durchs world wide web und was sehe ich und finde ich da? Ein Video das zeigt wie verschleierte Frauen Blumen an das Haus des feigen Attentäters von Toulouse legen wollen. Ich glaube es nicht und surfte ein wenig weiter, wie ich feststellte sind mehrere Fahrgemeinschaften sogar aus Paris gekommen um ihren “Helden” die letzte Ehre zu erweisen! Wow was sagt man zu so viel intoleranz? Was ich nicht verstehe ist ja das es nicht nur drei “JudenKinder” und einen Rabbiner umbrachte, nein er tötete davor ja auch Muslimische Soldaten.
Also so viel ich es verstanden habe, ist auch noch der ein Märtyrer der seine eigenen Kameraden, bzw. Glaubensbrüder umbringt? Na toll!! Dann doch weiter so! Vielleicht schwappt die Welle des Gegenseitigen Hasses dann so weit das in unserem schönen Land die weiße Kacke sich ein Beispiel nimmt und ihrem “Führer” folgt und auch sich gegenseitig ermorden bzw. Selbstmord verübt. Ich meine dann hätte die Sache wenigstens noch etwas gutes! Aber ich denke nicht das es soweit kommen wird. Bei HaOlam.de habe ich noch einen schönen passenden Artikel dazu gefunden.
Was denkt ihr über das alles, vor allem wie kann einer zum Märtyrer werden wenn er seine eigenen Kameraden abschalchtet? Ist die Welt oder der Islam wirklich so verdreht?
Toulouse: `Wir trauern und weinen – aber wir sind stark!´
22 Mar 2012 1 Kommentar
in Über mich und mein Leben., Deutschland, Israel, Juden, Naher Osten
Videobericht von der Beerdigung der Opfer von Toulouse in Jerusalem:
`Wir trauern und weinen – aber wir sind stark!´
Heute wurden in Israels unteilbarer Hau7ptstadt Jerusalem die Opfer des Terroranschlags für die jüdische Schule in Toulouse/Frankreich unter großer Anteilnahme beerdigt. Ein Lehrer, zwei seiner Kinder und ein weiterer Schüler waren am Montag von einem islamistischen Terroristen brutal erschossen worden – die Tochter des Religionslehrers und Rabbiners hatte der Jihadist an den Haaren festgehalten, damit sie nicht fliehen klonnte, bevor er ihr in den Kopf schoss.
Bei der Beerdigung in Jerusalem flossen mehr Tränen als Worte. Der spehardische Oberrabiner Shlomo Amar sagte unter Tränen: “Wir weinen, aber wir sind stark. Wir werden nicht zulassen, das sie uns brechen.” Der ashkenasische Oberrabiner Yona Metzger: “Ich rufe den französischen Außenminister, der hier mit uns ist, alles zu tun, die Sicherheit an Frankreichs Schulen zu gewährleisten.” und: “Das Volk Israel weiß den Zionismus zu schätzen.”
Der Sprecher der Knesset, des israelischen Parlaments, Reuven Rivlin sagte: “Die ganze Nation Israel trauert um die Opfer. Jeder, der Hass sät muss wissen, das Hass sinnlos ist.” Er erinnerte in diesem Zusammenhang an das Massaker an einer jüdischen Familie in Itamar, im israelischen Landesteil Samaria, bei dem arabische Terroristen die Eltern und drei Kinder, darunter einen Säugling, die Kehlen durchschnitten und die Schädel zertrümmerten.
Rabbi Yona Sandler sel.A., wurde in Frankreich geboren und lehrte in Toulouse. Er zog nach Israel, aber im letzten Jahr kehrte mit seiner Frau und seinen Kindern nach Frankreich zurück, um für 2 Jahre als Religionslehrer zu arbeiten.
Anette Herzkowicz, die Großmutter von zwei der drei ermordeten Kinder und Schwiegermutter des ermordeten Rabbis, nahm in New York im französischen Konsulat an einem Gedenkg-ttesdienst in Erinnerung an die Opfer des Terroranschlags teil.
jfa
Videos aus Jerusalem von der heutigen Beerdigung der Opfer des Terroranschlags:
21.03.2012
Die “Schiesserei” von Toulouse, oder warum wird Judenhass und Anschlaege auf uns immer so herunter gespielt?
19 Mar 2012 Hinterlasse einen Kommentar
in Über mich und mein Leben., Juden
Hallo meine lieben,
als ich heute Nachmittag die Nachrichten am Rande mitbekam war ich etwas durcheinander. In den deutschen Medien der ARD war von einer Schiesserei an einer Schule die Rede. Anfangs sagte man nicht das diese Schule eine Jüdische sei und als ich von der Schiesserei hörte dachte ich natürlich an mehrere Beteilgten die sich ein wildes Duell lieferten oder zumindest ein Amoklaufender Schüler. Erst drei Stunden später erfuhr man das diese “Schiesserei” ein Hassverbrechen war und das keineswegs es eine Schiesserei war. Aber die deutsche Tagesschau hat dies immer noch nicht berichtigt. Dann schaue ich auf HaOlam.de und finde einen Artikel der genau das ausdrückt was ich davon halte:
Die Rede von der `Schießerei´ „Vor einer jüdischen Schule im südfranzösischen Toulouse hat es eine Schießerei gegeben.“, wussten tagesschau.de und viele andere deutsche Medien heute solange zu berichten, bis man sich dort eines besseren besann. von Gerrit Liskow Eine Schießerei setzt nämlich nach jeder herkömmlichen Definition einen Schusswechsel voraus; zumindest wenn man dem Duden glaubt. Der kennt das Wort Schießerei als einen „wiederholten Schusswechsel“ und ein Synonym für „Kugelwechsel“. Und das Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache (2009 Farlex, Inc. and partners) schreibt im Sinne einer Definition“ Schie•ße•rei die; -, -en; eine Situation, in der zwei od. mehrere Personen aufeinander schießen.“ Was uns tagesschau.de mit ihrer Rede von einer angeblichen „Schießerei“ also hatte sagen wollen, bleibt das Geheimnis jener deutschen Staatsblogger, von denen einer als Nebentätigkeit übrigens die publikative.org betreibt, eine Art „NGO“ unter den pro-israelischen Websites. Was die ausgesprochen bemerkenswerte Wortwahl anbelangt, die Rede von einer „Schießerei“, so ließ tagesschau.de es freiwillig-unfreiwillig offen, ob seitens der Opfer bloß „zurückgeschossen“, oder die Schießerei gar angefangen wurde. Was insgesamt eher unwahrscheinlich wäre, aber eine großartige Neuigkeit ganz nach dem Gusto der deutschen Staatsblogger, Staatsfunker und ihres Millionenpublikums: Dass jetzt nämlich schon die drei- bzw.- sechsjährigen Juden Israelis, also die ganz Kleinen, Akte zionistischer Aggression verüben (schlafen ja bekanntlich alle mit einer Uzi zwischen den Zähnen). Und so hätte der Ablauf der Schießerei dann aus Sicht der Tagesschau ausgesehen: Indem sie das Feuer auf einen unschuldigen Motorradfahrer eröffneten, der dann nicht anders konnte, als sich zu wehren und „zurückschießen“, kam es zu einer „Schießerei vor einer jüdischen Schule“, bei der nicht nur diese noch ganz kleinen Juden Zionisten ums Leben kamen, die mit der Schießerei „angefangen“ hatten, sondern auch deren Vater sowie die Tochter des Rabbis und Schulleiters. Selbst schuld, wird man im aufrichtigen Deutschland sagen, hätten halt nicht anfangen dürfen, diese Juden Zionisten. So was passiert, indem man Agenturmeldungen aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und anschließend abtippt ohne zu bedenken, dass ein englisches „shooting“ ein deutsches Schießen, eine deutsche Erschießung, oder eine deutsche Schießerei sein kann. Diese sprachliche Mehrdeutigkeit wurde bei tagesschau.de aber lieber zunächst einmal in Kauf genommen, statt ebenso so zutreffend wie unmissverständlich von einem Attentat zu sprechen; etwas Anderes wäre für ein Produkt deutscher Ideologie auch wirklich überraschend gewesen.
Pallywood: Mal wieder beim Lügen erwischt!
14 Mar 2012 Hinterlasse einen Kommentar
in Über mich und mein Leben., Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), Hamas, Islam, Israel
Mal wieder beim Lügen erwischt: Twitter-Bilder aus dem Gazastreifen zeigen falsche Tatsachen Zwei Bilder, die im Verlauf der erneuten Eskalation im Süden Israels bei Twitter kursierten, entsprechen nicht der Wahrheit. Die beiden Fotos wurden mehrere hundert Mal retweetet.Das eine Bild zeigt ein palästinensisches Mädchen, das blutverschmiert in den Armen seines Vaters liegt. Khulood Badawi, der später als Informations- und Medienkoordinator des UN-Büros für die Koordinierung Humanitärer Angelegenheiten identifiziert wurde, twitterte das Foto am 10. März mit folgendem Text: “Palestine is bleeding … another father killed by #Israel … another father carrying his child to a grave in #Gaza” Dieser Tweet wurde alleine 300 Mal retweetet. Der Twitterer Avi Mayer erkannte das Bild als Reuters-Foto von 2006, auf dem ein Mädchen gezeigt wird, das bei einem Unfall ums Leben gekommen war. Auch die palästinensische Aktivistin und Filmemacherin Diana Alzeer hatte das Bild getweetet, entschuldigte sich aber später dafür. Das Foto des Mädchens war 2006 auch schon mit falschem Titel veröffentlicht. Damals korrigierte Reuters diesen Fehler einen Tag später:. A Palestinian man carries the body of three year-old Raja Abu Shaban, in Gaza August 9, 2006. The three-year-old girl who had been reported killed by an Israeli air strike in Gaza on Wednesday actually died of an accident, Palestinian medical workers said on Thursday. Workers at Gaza’s Shifa hospital said on August 10, 2006 that the initial mistake over the cause of death appeared to have arisen because the girl’s corpse was brought in at the same time as the bodies of the gunmen. REUTERS/Mohammed Salem (PALESTINIAN TERRITORIES) Ein anderes Bild, das von Maissam Nablussi und Gaza Youth Breaks Out einen Tag später getweetet wurde, zeigte eine Explosion in Gaza mit dem Titel „Gaza Under Attack Today“. Doch auch dieses Bild, ebenfalls von der Agentur Reuters, war nicht aktuell, sondern wurde bereits 2009 während der „Operation Gegossenes Blei“ aufgenommen. Times of Israel/ Israelische Verteidigungsstreitkräfte / Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin Bilddokumentation Screenshot von Facebook: … und da ist das gleiche Mädchen schon einmal:
Bilddokumentation
Screenshot von Facebook:

… und da ist das gleiche Mädchen schon einmal:

Screenshot von Facebook:

14.03.2012
*von HaOlam.de
Das Thema: Sex!!!
08 Mar 2012 1 Kommentar
in Über mich und mein Leben., Uncategorized
“Let´s talk about Sex, Baby! Let´s talk about you and me…”
Es ist und bleibt das Gesprächsthema Nummer eins: Sex! Jeder hat ihn oder sagt zumindest das er es hat. Ich denke das die letzten Jahre oder Jahrzehnte sich einiges in den Betten (oder auch woanders
) verändert hat. Während unsere Großeltern noch den ersten Sex mit ihrem Ehepartnern hatten, sind wir bis zur Hochzeit doch um einiges Erfahrener in Sexuellen Dingen wie zu ihrer Zeit. Liegt es daran das wir von Sex nur so überschüttet werden? In meiner Jugend gab es BRAVO, BRAVO Girl, Popcorn zu lesen. Mein Sexualkunde Unterricht in der sechsten Klasse dauernd genau eine Schulstunde.
Heute sehen wir im TV eine Deowerbung in dem ein Pärchen Sex hat oder die zumindest andeutet. Pralinen und ein Shampoo versprechen uns Frauen multiple Orgasmen in der Dusche und vor dem Kühlschrank. Ich mag das Shampoo zwar auch, hatte aber leider diesbezüglich keinen, wer weiß vielleicht benutze ich das Shampoo falsch? In den Nachmittag Soaps werden 14 Jährige Schwangere Mädchen gezeigt und Jungs die mit 16 Jahren schon meinen alles zu wissen und zu können (von denen ja mindestens 90% schon mit 100 Frauen geschlafen haben wollen
Ja klar Jungs und der Weihnachtsmann ist ein schwarzer…). Es gibt Läden für Erwachsene in denen wir Frauen einkaufen gehen und in denen Sex mit Männern unnötig wird. Auch der Sex mit uns Frauen wird für Männer unnötig. Jeder mit einem Internetzugang kann mittlerweile andere Pärchen beim Sex beobachten oder/und mehr oder weniger aktiv mitmachen.
Ich frage mich ob das nicht alles zuviel Sex für uns ist? Klar man sagt es sei die schönste Nebensache der Welt, aber will man uns nicht zeigen das es gar keine Nebensache ist sondern das Ereignis im Leben? Wird alles viel zu sehr Sexualisiert?
Was denkt ihr darüber?
Mal wieder was aus meinem täglichen Leben… Oder: Wie ich es schaffe sogar die Menschen ohne meine Anwesendheit zu nerven :-)
27 Feb 2012 3 Kommentare
in Allgäu, Über mich und mein Leben., Jude, Juden, Kempten
Hallo meine lieben,
das was ich euch heute berichte passierte meinem Mann letzte Woche Donnerstags. Bis heute habe ich überlegt ob ich es schreiben soll oder nicht oder was ich generell von dieser “merkwürdigen” Begegnung halten soll.
Nun mein Mann war gerade in der Apotheke (wir sind seit Jahren Stammkunden einer relativ kleinen Apotheke und haben ein sehr gutes Verhältnis zu den Angestellten die uns alle kennen und mit denen man immer die neuesten Geschichten und Tratsch abhalten kann, eben so wie das ist wenn man wo Stammkunde ist). Als zwei Bekannte von uns herein kamen (ihr kennt das bestimmt vor einigen Jahren war man des öfteren zusammen und unternahm auch mal was, aber es kam dann nicht so weit das man jetzt sagen könnte das dies Freunde waren). Mein Mann ließ sich gerade von der Apothekerin bei was beraten und die zwei standen hinter ihm, wir nennen Sie einfach mal G. und M.
Als die Apothekerin nach hinten ging um das Medikament zu holen sagte M. sehr frech zu meinen Mann: ” Also Du solltest Deiner Frau jetzt schon mal zügeln und ihr eines auf ihren `Deckel`geben, Sie übertreibt es ganz schön mit ihrere Religion und dem Judentum!” Anfangs muß mein Mann sehr perplex gewesen sein, aber er sagte dann einfach zu M. ” Das geht Dich doch gar nichts an außerdem tragen Frauen keinen Deckel, meine Frau trägt wenn dann ein Kopftuch oder einen Hut und etwas mehr Glauben und Religion könnte euch (Oder sagte er Dir direkt zu M., ich weiß es nicht mehr) auch nicht schaden!” Worauf G. in lachen ausbrach und meinem Mann zustimmte.
M. meinte mit “Deckel” eine Kippa. Gerade eben sprach ich nochmal mit meinem Mann darüber und für m ich ist vieles so voller unverständnis.
Erstens, warum wurde ich es mit meiner Religion übertreiben? Anders als mit 17 Jahren stehe ich dazu jüdisch zu sein und ich bin sehr stolz darauf. Aber es ist ja nicht so das es bei mir DAS Gesprächsthema Nummer eins ist und ich es jedem auf die Nase binden muß, schließlich ist es auch nichts anderes als Christin oder Muslima zu sein. Oder macht mich das zu einer Art Catwoman aufgrund meines Jüdisches Glaubens oder meiner Jüdischen Herkunft?
Zweitens, warum fixieren sich mein Umfeld jetzt auf einmal über meine Religion/Herkunft? Was ist anders an mir als noch vor etwas 10 Jahren? Was ist außer das ich Reifer geworden bin (sowohl Psychisch wie auch Physisch) der Unterschied zu damals? Außer das ich Blogge und euch aus meinem Leben erzählen will gibt es fast nichts. Ausser: Seitdem ich verheiratet bin, trage ich sobald ich ohne meinen Mann aus dem Haus gehe eine Kopfbedeckung. Sei es im Sommer ein Tuch, im Frühling und Herbst einen Hut oder im Winter eine Mütze. Zu Shabbat und den Feiertagen trage ich immer eine Kopfbedeckung als was ist der Unterschied? Ich meine ich muß ja die Menschen schon “nerven” wenn Sie meinen Mann auf mich ansprechen obwohl Sie schon desöfteren die Gelegenheit hatten es mir zu sagen. Auch finde ich es Sonderbar das Bekannte meinen Mann ansprechen. mit denen ich vor ungefähr 10 oder 12 Jahren mehr zu tun hatte, aber mein Mann eigentlich gar nichts. Also müssen Sie ja von irgendwas an oder von mir “genervt” sein.
Drittens und für meinen Mann das wichtigste: Leider ist es ja tatsächlich so und wenn wir uns gerade in dem Augenblick Gedanken machen, dann fällt uns auf das man sich immer mehr auf andere Menschen fixiert nur nicht so auf sich selber. Ich sage immer das ist “Psychologische Kriegsführung mit sich selber” denn mache ich mir Gedanken über den Herrn Sowieso, so muß ich mir schon keine Gedanken mehr über mich machen und meineProbleme sind ein Stückchen weiter entfernt von mir und für den kurzen Augenblick ist dann alles gut.
Viertens und das ist für mich mehr oder weniger wichtig ist das ich mir über den Umfang der Bloggerei mehr bewußt werden muß. Auch wenn ich nicht gerade viele Leser habe so ist das bloggen doch sehr intim und sehr privat zum teil. Ich habe mich bewußt dafür entschieden kein Gesichtsloser Blog zu sein und doch verstehe ich immer mehr warum die meisten eben Anonym sein wollen. Wäre mein Blog Anonym so wäre die Situation mit G. meinem Mann und M. wahrscheinlich gar nicht erst entstanden. Heute habe ich übrigens meine Mutter besucht und auch Sie wird mittlerweile desöfteren auf meinen Blog angesprochen. Natürlich nur von Personen die Sie kennen, den im großen und ganzen halte ich meine Familie hier raus, erzähle kaum was über Sie und lade keine Bilder hoch. (Auch wie auf meiner Startseite beschrieben ist sind teilweise Namen, Orte aus meiner Vergangenheit und Handlungen die meine Familie betreffen zum Teil erfunden, aber alles was mich betrifft ist echt.) Mir ist die Anonymität meiner Familie und Freunden sehr wichtig. Ja mir wird einfach immer mehr bewusst warum die meisten Bloggs anonym sind. Aber da ich gerne blogge und zum Teil auch hoffe damit etwas aufzuklären nehme ich das in Kauf.
Aber was ich einfach nicht verstehe ist, das mein Mann mir eine auf den Deckel geben soll denn ich soll es mit meiner Religion übertreiben!? Dazu fällt mir nur ein das G. oder/und M. meinen Blog lesen müssen, denn ansonsten rede ich nicht Großartig darüber.
Und nerve ich euch damit? Nerve ich euch mit meinem Blog? Zwinge ich jemanden es zu lesen?
Ich denke ihr wisst auf was ich hinaus will
Bis bald meine lieben und passt auf euch auf.
Mit einem Augenzwinkern verabschiede ich mich heute und mache mir Gedanken um mein nerviges Leben.
Eure Carina
Sind wir Juden überhaupt noch irgendwo sicher?
23 Feb 2012 4 Kommentare
in Allgäu, Über mich und mein Leben., Juden, Kempten
Hallo meine lieben,
ich denke vielen von euch ist es auch schon aufgefallen der Antisemitismus ist in Deutschland so aktuell wie schon lange nicht mehr. Nicht nur das nach der Friedensflotte der Mavi Marmara jemand mein Haus mit seiner Meinung “verschönert” hat. So wie mir geht es Tausenden von Juden in Deutschland. Rabbiner werden angestochen, Synagogen in Brand gesteckt und auch vor Friedhöfen hat man keinerlei Respekt mehr. Leider ist es so das wir Juden einem wachsenden Antisemitismus in Deutschland wieder ausgesetzt sind. Das Wort “Jude” was mich mit Stolz erfüllt ist für die Allgemeinheit zu einer Schimpfwort geworden. Ich lernte letztes Jahr im Sommer eine 19 Jährige kennen die mit ihrem Freund zu uns zum Grillen kam, als wir uns über einen gemeinsamen Bekannten unterhielten der noch kommen wollte, sagte Sie :” War ja klar das der Jude nicht kommen wird!” Ich sprach Sie natürlich sofort darauf an und machte ihr verständlich das Sie bei Juden (eigentlich ja nur ich, da mein Mann Christ ist) zu Gast sei und warum Jude für Sie ein Schimpfwort ist. Sie entschuldigte sich dafür und wußte aber keine Antwort, “Du Jude” sage doch jeder wie Du Arsch oder sonstiges. Es ist leider ganz normal geworden. Was mir aber sehr stark auffällt ist das der `neue`Antisemitismus in Deutschland immigriert ist. Nennen wir das mal der immigrierte Antisemitismus. Wenn ich an das Wort Antisemiten denke ist das erste Bild was ich vor Augen habe, der alte Mann der mich damals im Bus so beschimpfte. Aber so ist es nicht mehr, nicht erst seid Broder wissen wir das der neue Antisemitismus zum größten Teil nicht von den Deutschen kommen sondern von Muslimen und Arabern.
Auch erinnere ich mich an einem Vorfall ende Januar diesen Jahres. Ich war mit meiner Großmutter einkaufen, da an dem abend sehr viel Schnee lag und Sie viel bei Netto eingekauft hat, wollte ich schnell einen der beiden Einkaufswagen vor ihre Türe schieben (Sie wohnt gleich nebenan). Draussen standen ein paar Jugendliche, einen davon kannte ich, er ist ein guter Freund von meinem kleinen Bruder und war schon desöfteren bei mir. Er fragte mich ob ich ihm eine Packung Tabak kaufen könne da er seinen Ausweis nicht dabei habe und die Verkäuferin ihm keinen gebe. Da ich wußte das er so um die 20 Jahre alt ist, sagte ich ihm zu, ich müsse aber nur noch schnell den Wagen zu der Haustüre meiner Oma um die Ecke fahren. Sie sagten sie warteten und so ging ich.
Ich lud die Einkäufe aus und als ich aus der Haustüre kam traf mich ein Schneeball, natürlich lachte ich anfangs, den ich beworf als Kind auch fremde Menshcen mit Schneebällen. Aber was dann kam darauf war ich nicht vorbereitet. Ich sah zu der RIchtung aus dem der Schneeball kam und sah zwei Jungs neben den Garagen stehen worauf mir einer Antwortete: “Was lachst denn so du Judenfotze?” Ich war schockiert, denn schließlich dachte ich erstmal an einen ganz normalen Schneeball und woher wollen diese Jungs bitteschön wissen das ich jüdisch bin? (Ich weiß es bis heute noch nciht woher Sie das wissen, ich denke Sie waren mit mir im Netto Markt einkaufen, da mir dort zu warm war zog ich meine Jacke auf und jeder konnte meinen Magen David sehen, das ist die einzige Erklärung). Die Beschimpfungen hörten nicht auf, aber der der mich am meisten beschimpfte redete in einem merkwürdigen Dialekt, worauf ich meinen einzigen türkischen Satz sagte den ich kannte, nämlich das er Still sein sollte. Das witzige darauf ist das er sagte:” Denkst Du nur weil ich einen Ausländischen Dialekt habe bin ich Türke?” Wie kam er auf Türkisch, wenn er das nicht verstand?
Das Ende der Geschichte ist das es drei Jungs waren, ungefähr 13 Jahre alt die mir meine Handtasche klauen wollten und der Freund meines Bruders und seine Freunde mir zur Hilfe kamen. Wenn ich so darüber nachdenke dann denke ich: Wow 13 Jahre alt, eine Backpfeife und dann ist gut. Aber so ist es gar nicht, in so einer Situation kan man nicht mehr denken. Für mich persönlich sind immer die Eltern die Leidtragenden, denn ich kenne keine Türkischen oder Arabischen Eltern die jemals mir was böses wollten oder auch nur was böses zu mir sagten. Die meisten kamen in den 60igern und 70igern nach Deutschland als Gastarbeiter. Sie schuffteten sich wirklich zum Teil ab und wurden oftmals auch nicht gerade Respektvoll behandelt. Aber jetzt machen ihre Kinder oder meist Enkelkinder all das kaputt was die erste Generation Gastarbeiter sind mühvoll aufgebaut haben: Respekt und Ehre.
Das traurige ist das wenn ich diese Menschen frage woher ihr Antisemitismus kommt dann wissen Sie selbst nicht woher. Denn die ältere Generation in Deutschland kennt keinen Groll auf uns Juden, es sind tatsächlich nur die jungen.

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