Israel vs. Iran! Oder: die typisch deutsche Panikmache!!!
08 Nov 2011 4 Kommentare
in Über mich und mein Leben., Deutschland, Islam, Israel, Jerusalem, Juden, Naher Osten, Nahostkonflikt
Also ich muß schon sagen ich bin schockiert…. aber sowas von….
Um es mal klar zustellen ich bin nicht schockiert von Israel oder dem Iran (doch schon aber dazu später) sondern von den deutschen Medien! Spon will ich hier gar nicht mehr erwähnen denn was Israel-Bashing anbegeht führen die nach dem Kopp-“Verlag” meine Persönliche Hitliste! Während Kopp nur über Verschwörungstheorien und Infokrieger seine Informationen bekommt glänzt Spon seit nicht geraumer Zeit sondern seit einem halben Jahrzehnt mit schlecht recherchierten Artikeln. OK aber das wollte ich euch auch nicht erzählen (Ihr wisst ich schwife immer gerne ab und vergesse dann oft selber was ich eigentlich mitteilen wollte), ich will euch auf die Internetseite der “Tagesschau” Aufmerksam machen.
Meine Damen und Herren, ich bitte um Trommelwirbel……… ich las mich mal wieder Du die Nachrichten (muß ja auch sein, schließlich will ich morgen zum Friseur da muß ich ja was zum erzählen haben) und was sehe ich da? Artikel über Israel das die ach so bösen Israelis den Iran angreifen wollen. Natürlich erweckt das meine Aufmerksamkeit und wie viele von euch wissen habe ich gerade Besuch aus Israel bei mir, Sie hat “Regila”. Also sowas wie Heimaturlaub. Meine Cousine und ich unterhalten uns natürlich darüber und Sie sagte mir das Israel seit über einem Jahr eine große Übung in Tel Aviv plante was bei einem Anschlag mit Atomwaffen zu tun sei. Ich bin ehrlich ich denke auch das da was im Busch ist, aber man muß schon sagen das die deutschen Medien das aufbauschen ohne ende. Ich meine die Menschen reden schon davon das Israel den dritten Weltkrieg beginnt oder das die Welt besser wäre ohne Israel!
Ich denke das Israel zu den umliegenden Feinden noch einen großen und ernst zunehmenden Feind hat, dieser Feind ist ein Land mit einem Präsidenten der mich schon immer an die “Planet der Affen” Filme aus den 70ígern erinnert hat. Ja ich finde Ahmadineschad sieht aus wie ein Affe aus dem Film. OK ich meine da kann der gute Herr genauso wenig dafür wie ich eine dicke Nase habe, aber ich bedrohe nicht den Weltfrieden. Auch lasse ich keine 15 Jährigen Jungen öffentlich hängen weil Sie angeblich Homosexuell sind und unterdrücke keine Frauen. Kurzum ich bin kein Diktator und meiner Meinung nach ist er einer. Persönlich finde ich das Ahmadineschad der gefährlichste Mensch im Moment auf der Welt ist und das nicht erst seitdem er Israel von der Landkarte tilgen will. Er ist genauso Größenwahnsinnig wie ein in Braunau am Inn/ Österreich geborener Mann der angeblich nur einen Hoden hatte. Nicht das jetzt einige von euch den Kopf schütteln aber ich finde den Vergleich passend, denn der eine wollte ein Großdeutschland und der andere will die ganze Welt zum Islam konvertieren. Nun dieser verrückte aus dem Iran bedroht wie schon geschrieben nicht nur seine eigenen Leute nein auch noch den winzigen Staat Israel, wenn ich ehrlich bin weiß ich nicht warum er Israel so hasst aber ich denke solche Menschen brauchen keine Gründe ,(wahrscheinlich hatte er eine schwere Kindheit) Sie hassen einfach alles was anders ist! Dieser Mensch hat nun tatsächlich einige Raketentests veranlasst und ratet mal welches Land Sie überflogen? Genau!!! Es war Israel. Ich verstehe nicht was die Welt dazu veranlasst Israel immer als das Arschloch der Erde anzusehen aber Sie tun es. Dabei könnte es so friedlich im Nahen Osten sein wenn man uns einfach in Frieden ließ, aber das verstehen Menschen wie Ahmadineschad einfach nicht, ich will jetzt nicht meine Antisemitismuskeule aus der Schublade ziehen, aber leider ist es so: Israel wird gehasst weil es Judenland ist. Sobald es um Israel geht schimpfen die Menschen nicht “Immer die Israelis” nein man kann sich sicher sein es kommt “Immer die Juden” und so ist leider auch diesmal. Ich frage mich wie es sein kann das bei der Tagesschau Seite es innerhalb von nicht einmal 6 Stunden fast 200 Kommentare gibt wenn etwas über die bösen Israelis geschrieben wird und der Tod von Gaddafi oder etwas über Assad oder sogar hungernde und sterbende Kinder am Horn von Afrika in 2Tagen nicht einmal 20 Kommentare erhält! Wie sage ich immer? “Damals im dritten Reich waren wir Juden die Ärsche der deutschen, heute ist der Judenstaat das Arschloch der Welt!” Aber genau so ist es doch! Geht es heute noch um die Juden allgemein (nicht nur um IsraHell wie so schön geschrieben wird) sind die Deutschen immer noch fleißig am Lästern, Bashen und an Propaganda verbreiten.
Aber Internetforen wie Spon oder der Kopp-“Verlag” tragen nicht gerade dazu bei das dies besser wird. Nun die Tagesschau läßt es in ihren Artikeln so aussehen als ob der dritte Weltkrieg bevor steht und Israel die Welt vernichten wolle, so habe nicht nur ich das Gefühl sondern auch 25 andere Kommentatoren, ich wäre niemals auf die Idee gekommen mir die ganzen Kommentare anzusehen wenn nicht dauernd meine Cousine gesagt hätte das ich dies und das lesen sollte, während Sie auch Kommentiert hat. Ich finde das diese Kommentare der Leute echt lesenswert sind denn kaum einer regt sich darüber auf das der Iran trotz Atomwaffensperrvertrag A-Waffen hat, sondern fast alle reden davon das Israel “mal wieder” einen Krieg anfängt, wobei so viel ich weiß Israel bisher das noch nie tat. Was ich damit sagen will ist das ich traurig darüber bin das selbst ich als “dritte Generation” es wahrscheinlich nie erleben werde das wir Juden oder Israelis nicht für alles immer der Buhmann sein werden.
Ich hoffe das wir irgendwann in Frieden leben können und keine Angst teils um unser Leben haben müssen “nur” weil wir einen Magen David offen am Hals tragen. Aber leider denke ich wird das nicht unsere Generation erleben und auch noch nicht unsere Kinder.
Bis dahin,
eure Carina
Hier der link von dem Artikel und ihr solltet unbedingt die Kommentare lesen, was die Menschen denken, das finde ich noch wichtiger als der Artikel selber: http://www.tagesschau.de/ausland/israel1178.html
Die UNESCO und die palästinensischen Schulbücher
04 Nov 2011 2 Kommentare
in Über mich und mein Leben., Fatach, Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), Hamas, Israel, Israel Defense Forces, Juden, Naher Osten, Nahostkonflikt, Palästina
Die UNESCO und die palästinensischen Schulbücher

Von der Redaktion der Jerusalem Post
Ein riesiger Freudenschrei brach am Montag in der Generalversammlung der UNESCO in Paris aus, nachdem “Palästina” in einer Abstimmung als Mitglied aufgenommen worden war.
Dieses Ereignis war allerdings in Wirklichkeit kein Grund zum Feiern sondern ein weiteres beklagenswertes Beispiel für die moralische Bankrotterklärung der UN und ihrer Organisationen.
Während die USA, Kanada, Deutschland, die Niederlande und Israel dagegen gestimmt hatten, stimmten Bastionen der Menschenrechte und Freiheit wie China, Russland und Brasilien dafür.
Österreich und Frankreich, zwei Länder, die es hätten besser wissen sollen, stimmten leider ebenfalls dafür, während Großbritannien sich nicht zu mehr als einer Enthaltung durchringen konnte.
In ihrer Eile, die Palästinenser in ihrem einseitigen Schritt für einen international anerkannten Status der Eigenstaatlichkeit anzuerkennen, hat die UNESCO ihre eigenen pädagogischen und kulturellen Standards, die auf Gleichheit und gegenseitigem Respekt beruhen, vollständig ignoriert.
Ergebnis der Abstimmung ist stattdessen, dass die UNESCO den schiefen, hassbefördernden palästinensischen nationalen “Narrativ”, wie er sich in den offiziellen Schulbüchern, der Kulturpolitik und der Massenmedien der Palästinensischen Autnonomiebehörde (PA) wiederfindet akzeptiert hat.
“Impact-SE”, eine Forschungsorganisation, die Schulbücher und Curricula im Nahen Osten analysiert und dabei untersucht, ob sich die Inhalte mit internationalen Standards zu Frieden und Toleranz wie sie durch die UNESCO festgelegt wurden decken, hat schändliche Beispiele dafür gefunden, dass Antisemitismus im palästinensischen Erziehungssystem unterrichtet wird.
Tatsächlich enthalten Schulbücher, die in der PA verwendet werden, fanatische antisemitische Botschaften (Juden werden als vertragsbrüchig, Betrüger, Kindermörder und personifizierte Schlangen dargestellt), ignorieren die Verbindung des jüdischen Volkes zum Land Israel (Rachels Grab wird als die Bilal bin Rabah-Moschee präsentiert und die Klagemauer einfach als “Al-Buraq-Mauer” bezeichnet) und unterstützen den Jihad. Die Option eines ausgehandelten Friedensabkommens mit Israel wird dabei vollständig ignoriert.
Die Studie zitiert den folgenden Absatz aus einem Buch für die achte Klasse:
“Heute benötigen die muslimischen Länder dringend den Jihad und Jihad-Kämpfer, um das geraubte Land zu befreien und die räuberischen Juden aus den geraubten Ländern in Palästina und der Levante zu vertreiben.” In keinem offiziellen Schulbuch der PA wird der Holocaust erwähnt, obwohl sich ein ganzes Kapitel über den Zweiten Weltkrieg findet. Eine zweideutige Passage erklärt: “Die jüdische Frage ist zuallererst ein europäisches Problem.”
Vor der Entscheidung der UNESCO bestand möglicherweise eine Chance, die PA durch internationalen Druck und Dialog dazu zu bewegen, die Schulbücher zu überarbeiten, damit sie etwas realitätsnaher sind. Vielleicht wäre es sogar möglich gewesen, eine neue Generation palästinensischer Kinder nicht zu Antisemitismus, Stereotypendenken und auf Lügen aufbauend zu erziehen sondern zum Respekt für den Anderen, zum Wert friedlicher Verhandlungen und der Anerkennung der Verbindung des jüdischen Volkes zum Land Israel.
Doch durch die Aufnahme “Palästinas” als Mitglied hat die UNESCO letztendlich diese bösartige Indoktrinierung der palästinensischen Schulkinder in einem besonders leicht zu beeinflussenden Alter legitimiert.
Können wir ernsthaft erwarten, dass irgendein zukünftiger palästinensischer Politiker noch die schrecklichen Botschaften in den Schulbüchern der PA kritisiert, wenn noch nicht einmal die UNESCO es getan hat? Jeder, der es wagen würde, Reformen einzuführen, würde einen aussichtlosen Kampf kämpfen, nicht nur gegen die palästinensischen Vorurteile und ihre Kultur der Gewalt und Selbst-Opfer-Darstellung sondern auch gegen die Entscheidung einer respektierten UN-Institution.
Darüber hinaus gibt die UNE
Die Wahrheit über den Gaza-Streifen
30 Okt 2011 Hinterlasse einen Kommentar
in Über mich und mein Leben., Gaza und Westbank (Palästina), IDF, Israel, Juden, Naher Osten, Nahostkonflikt, Palästina, Westbank
Die Wahrheit über den Gaza-Streifen

Mit dem Ende der fünfjährigen Gefangenschaft von Gilad Shalit haben verschiedene NGOs, in einem Versuch, ihre eigenen Agenden voranzutreiben, die Tatsachen für ihre Zwecke uminterpretiert. Diese Taktik war selten weniger deutlich als in dem Artikel von Sari Bashi, der Direktorin von “Gisha, The Legal Center for Freedom of Movement”.
Bashi stützt sich auf sehr selektive Erinnerungen, um das Argument voranzutreiben, der einzige Grund für die Sanktionen Israels gegen die Hamas sei Rache für die Gefangennahme Shalits. Jetzt wo er frei ist, so Bashi, sollte Israel die unbeschränkte Ein- und Ausfuhr aller Güter von und nach Gaza erlauben.
Ihre Argumentation basiert dabei auf der falschen Voraussetzung, die israelische Politik sei das einzige Hindernis auf dem Weg zu “einer Chance für ein normales Leben im Gaza-Streifen und eine Möglichkeit für seine anderthalb Millionen Einwohner, eine gesunde, wohlhabende Gesellschaft aufzubauen, die in der Lage wäre, mit ihren Nachbarn friedlich zusammenzuleben.”
Bashi, so scheint es, lebt in ihrer eigenen Welt, einer Welt ohne 10.000 Raketenangriffe seit 2005, ohne Selbstmordanschläge, Schießattacken, Entführungen und andere Terrorattentate. In dieser fiktionalen Welt existiert dafür eine friedliche Hamas. Während auch wir uns wünschen, dass dies wahr wäre, ist es das leider einfach nicht. Um US-Senator Daniel Patrick Moynihan zu zitieren: Individuen dürfen ihre eigene Meinung haben, aber nicht ihre eigenen Tatsachen.
2005 hat Israel in einem mutigen und wichtigen Politikwechsel 8.000 seiner Bürger aus dem Gaza-Streifen entwurzelt, um den Palästinensern dort eine Chance zu geben, mit dem Aufbau eines Staates zu beginnen und eine wohlhabende Gesellschaft aufzubauen, die Seite an Seite in Frieden mit Israel leben könnte.
Doch anstelle dieses Friedensangebot anzunehmen, haben Einwohner des Gaza-Streifen innerhalb weniger Tage die berühmt-berüchtigten Gewächshäuser zerstört, die Israel für sie zurückgelassen hatte. Der Beschuss durch Raketen und Mörsergranaten ist seitdem entscheidend angestiegen.
Die Hamas hat viele der Grenzübergänge zwischen Israel und dem Gaza-Streifen angegriffen, die dazu dienen, Güter in das Gebiet einzuführen. Häufig wurde so eine Schließung erzwungen. In anderen Fällen wurden Güter von Kämpfern der Hamas für ihre eigenen Zwecke beschlagnahmt. Die Hamas hat auch Vertreter der Europäischen Union angegriffen, die zugestimmt hatten, die Grenze zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen zu überwachen. Diese Vertreter flohen beim ersten Zeichen der Einschüchterung und wurden nicht wieder gesehen.
Schlussendlich drang die Hamas im Juni 2006 in israelisches Territorium ein, ermordete mehrere Soldaten und entführte Shalit. 2007 übernahm die Hamas in einem Staatsstreich die vollständige Kontrolle über den Gaza-Streifen und warf ihre Gegner von der Fatah aus einem 17-stöckigen Gebäude. Wieder stieg die Zahl die Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen an. Erst zu diesem Zeitpunkt verschärfte Israel seine Wirtschaftspolitik gegenüber dem Gaza-Streifen.
Wenn Bashi wirklich denkt, dass die Entführung von Shalit der Grund für die Wirtschaftssanktionen gegen den Gaza-Streifen waren, warum hat dann ihre Organisation “Gisha” nicht ohne Unterlass für seine Freilassung gekämpft? Warum hat sie nicht immer wieder die Raketenangriffe der Hamas auf israelische Zivilisten oder ihre tödliche Unterdrückung der politischen Opposition verurteilt?
Und warum räumt Bashi nicht den Waffenschmuggel an die Hamas durch Iran und Syrien ein? Warum erklärt sie nicht, dass Israel gemäß der Resolution 1373 des UN-Sicherheitsrats dazu verpflichtet ist, jede direkte und indirekte Unterstützung der Hamas, einer Terrororganisation, zu unterbinden? Und warum verurteilen Bashi und “Gisha” nicht die Grundsätze der Hamas – einer massenmörderischen, antisemitischen, radikalen Terrororganisation, die ungestraft Zivilisten angreift und ihre eigenen Bürger brutal als menschliche Schutzschilde missbraucht, um ihre Ziele zu erreichen?
Wenn Bashi wirklich möchte, dass die Menschen des Gaza-Streifens “die Chance auf ein normales Leben” haben, warum startet sie dann keine Kampagne, um sie von der Hamas zu befreien?
Man fragt sich, ob Bashi jemals Aufnahmen aus dem Gaza-Streifen gesehen oder die Nachrichten in den Tagen nach der Heimkehr Gilad Shalits gelesen hat. Neben Berichten über Feiern und Reden, die Mörder wieder zu Hause begrüßten und Rufen nach dem “nächsten Gilad Shalit” hätte sie auch die Rede von Wafa al-Biss lesen können. Al-Biss war 2005 am Grenzübergang Erez mit elf Kilo Sprengstoff gefasst worden, mit dem sie Israelis töten wollte.
Als sie nun wieder nach Gaza entlassen wurde, erzählte sie einer Menge sie umjubelnder Schulkinder: “Ich hoffe, ihr werdet den selben Pfad gehen, den wir genommen haben, und so Gott will, werden wir einige von euch als Märtyrer sehen”. Die Kinder antworteten: “Wir werden unsere Seelen und unser Blut geben, um die Gefangenen zu erlösen. Wir werden unsere Seelen und unser Blut für dich geben, Palästina.”
Es wäre also wesentlich produktiver, wenn Bashi und “Gisha” aufhören würden, Hunderttausende Euro, die sie von der EU und europäischen Regierungen erhalten, dazu zu verwenden, nicht nur solche Menschenrechtsthemen herauszupicken, die in ihre politische und ideologische Agenda passen. Sie sollten den Terrorismus eindeutig und dauerhaft verurteilen. Und die israelische Politik im Gaza-Streifen sollte auf eine Art und Weise präsentiert und verstanden werden, die die historischen Tatsachen und die sie begleitenden komplexen Zusammenhänge reflektiert, nicht in einer vereinfachten Version, die so offensichtlich versucht, politische Ziele zu erreichen.
Anne Herzberg und Jason Edelstein
Die Autoren sind tätig für “NGO Monitor”, eine Forschungsinstitution mit Sitz in Jerusalem, deren Ziel es ist, universelle Menschenrechte zu unterstützen und die Diskussion über die Berichte von NGOs, vor allem im Nahen Osten, anzuregen.
Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin
*von HaOlam.de
Das war der Tag der Freiheit für Gilad Shalit
20 Okt 2011 Hinterlasse einen Kommentar
in Über mich und mein Leben., Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), Hamas, IDF, Israel, Juden, Naher Osten, Nahostkonflikt
Das war der Tag der Freiheit für Gilad Shalit

Der israelische Soldat Gilad Shalit ist nach Israel zurückgekehrt. Am Morgen wurde er zunächst von der Hamas an Ägypten übergeben und überquerte schließlich am späten Vormittag den Grenzübergang Kerem Shalom.
Nachdem sein Gesundheitszustand als “gut” befunden worden war, wurde Gilad Shalit zu der Militärbasis Tel Nof gebracht, wo er zunächst Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Verteidigungsminister Ehud Barak und schließlich auch seine Familie wiedertraf.
Anschließend begab sich die Familie Shalit auf dem Weg in ihren Heimatort Mitzpe Hila.
Netanyahu hatte Shalit mit den Worten begrüßt: “Shalom Gilad, willkommen zurück in Israel. Wie gut, dass du nach Hause gekommen bist.”
Netanyahu erklärte in seiner Ansprache unter anderem:
Die Mission, Gilad Shalit nach Hause zu bringen, “war mit einer schweren, einer sehr schweren Entscheidung verbunden. Vor meinen Augen stand die Notwendigkeit, jemanden nach Hause zu holen, den der Staat Israel auf das Schlachtfeld geschickt hatte. […] Als Staatsoberhaupt, das Tag für Tag Soldaten hinausschickt, um die Bürger Israels zu beschützen, glaube ich, dass die gegenseitige Verpflichtung füreinander nicht nur ein Slogan ist – sie ist einer der Grundpfeiler unserer Existenz hier.
Doch ich hatte auch noch eine zweite Notwendigkeit vor Augen, die Notwendigkeit, so weit wie möglich die Gefahr für die Sicherheit der Bürger Israels einzuschränken. Und dafür habe ich zwei klare Forderungen ausgesprochen. Die erste: Dass die Führungsriege der Hamas [..] im Gefängnis bleibt. Und die zweite: dass die große Mehrheit der Freigelassenen ausgewiesen werden oder zumindest nicht in Judäa und Samaria bleiben können […].
Ich weiß sehr gut, dass der Schmerz der Familien der Terroropfer unerträglich ist. Es ist schwer zu sehen, wie die Schurken, die ihre Lieben ermordet haben, freigelassen werden, bevor sie ihre ganze Strafe abgesessen haben. Doch ich wusste, dass unter den gegenwärtigen politischen Umständen dies das beste Abkommen ist, dass wir erzielen können […].
Ich habe an Gilad gedacht und daran, dass er sich bereits seit fünf Jahren in der Isolationshaft der Hamas befindet. Ich wollte nicht, dass er dasselbe Schicksal erleidet wie Ron Arad. […]
Und heute, jetzt, ist Gilad nach Hause gekehrt, zu seiner Familie, seinem Volk und seinem Staat. Dies ist ein sehr emotionaler Moment. Vor kurzer Zeit habe ich ihn umarmt, als er das Flugzeug verließ und ihn zu seinen Eltern Aviva und Noam gebracht und gesagt: Ich habe euren Sohn nach Hause gebracht. […]
Ich möchte klarstellen: Wir werden weiter den Terror bekämpfen. […] Israel ist anders als seine Feinde. Hier wird nicht die Freilassung von Mördern gefeiert […]. Im Gegenteil, wir glauben an die Heiligkeit des Lebens, wir heiligen das Leben. Dies ist eine alte Tradition unseres Volkes, des jüdisches Volkes.”
Amt des Ministerpräsidenten, 18.10.11 – Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin / Foto: Shalit grüßt den Mann, der ihn nach Hause geholt hat, Ministerpräsident Binjamin Netanyahu. Anschließend nimmt Netanyahu Shalid in die Arme und bringt ihn zu seinem Vater. (Foto: IDF)
*von HaOlam.de
Wie wird “Palästina” aussehen?
30 Sep 2011 Hinterlasse einen Kommentar
in Über mich und mein Leben., Fatah, Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), Hamas, IDF, Islam, Israel, Israel Defense Forces, Jerusalem, Juden, Naher Osten, Nahostkonflikt, Palästina, UNO, Westbank, Zahal
Mal nachgefragt:
Wie wird der neue `Palästinenserstaat´ aussehen?

Weltführer sind so sehr damit beschäftigt darüber zu dozieren, wie wichtig es ist, dass ein „Staat Palsätina“ gegründet wird, dass keiner von ihnen bemerkt zu haben scheint, dass dieser bereits existiert. Seit die palästinensische Autonomiebehörde 1994 gegründet wurde, haben die Konturen des „Staats Palästina“ vor unseren Augen Formen angenommen. Wie wird also dieser berühmte „Staat Palästina“ aussehen?
Es wird ein rassistischer Staat sein, der von Juden gesäubert ist, wie die PLO-Repräsentanten letzte Woche verkündeten. Ein von Holocaust-Helfern wie der Hamas oder von einem Holocaustleugner wie Mahmud Abbas (der in einem Buch die Zahl der jüdischen Opfer absenkte und leugnete, dass die Gaskammern zur Ermordung von Juden genutzt wurden) geführter Staat. Auf jeden Fall würde ein Palästina ein Staat sein, der sich der Vernichtung der nebenan gelegenen jüdischen Heimstatt verschrieben hat.
Es wird auch ein Staat sein, der Gewissensfreiheit für Künstler, Journalisten und Schriftsteller verbannt. Ein Staat, der Christen aus dem Land treiben wird, während er Jesus zum „ersten Fedayin“ erklärt. Ein Staat, der arabische Homosexuelle und Prostituierte zu Tode steinigen wird, die derzeit in Israel Schutz finden. Ein Staat, der arabischen Gefängnisinsassen foltern und der politische Dissidenten von den Dächern öffentlicher Gebäude werfen wird. Ein Staat, wo die iranischen Geistlichkeit Khomeini-Ideologie predigen wird. Ein Staat, der Geld und Unterstützung von der völkermörderischer Muslimbruderschaft im Namen von „Kalifat oder Tod“ annimmt, so wie die Islamisten, die 1981 Ägyptens Anwar Sadat ermordeten ihre Aufenthaltskäfige dekorierten.
Ein Staat, in dem die Scharia – der islamische Rechtskodex – das einzige Rechtsstaatsprinzip sein wird. Ein Staat, der menschliche Wesen hinrichtet, nur weil sie des Apostasie schuldig sind (dem Übertritt zum Christentum). Ein Staat, in dem die Frauen verpflichtet werden Kopftücher zu tragen. Ein Staat, in dem „Ehrenmorde“ die weibliche Bevölkerung terrorisieren werden. Ein Staat, der Terroristen, Selbstmordbomber und Babymörder auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Denkmälern feiert.
Ein Staat, der keine demokratischen Wahlen abhält, sondern eine Kombination aus Korruption, Diktatur, islamischer Theologie und „bin Ladenismus“ sein wird. Ein Staat, in dem Terrormilizen Rauchern die Finger abschneiden werden. Ein Staat, in dem öffentliche Büchereien die weltweit größten Archive antisemitischer Bücher werden. Ein Staat, der das Trinken [von Alkohol] in öffentlichen Gebäuden verbieten wird. Ein Staat, in dem Spirituosengeschäfte von Terrorgruppen in die Luft gejagt werden. Ein Staat, in dem Männer aus Friseursalons für Frauen verbannt sein werden.
Ein Staat, in dem die Sicherheitskräfte Menschen dafür verhaften werden, dass die Meinungen vertreten, die beim Regime unbeliebt sind; in dem ebenso Medienorganisationen und Journalisten für ihre Berichterstattung über solche Äußerungen bestraft werden. Ein Staat, in dem das Verhältnis von Milizionären zu Zivilisten höher sein wird als in jedem anderen Land. Ein Staat, in dem die Betenden in Moscheen von Terroristen niedergeschossen werden. Ein Staat, der eine neue Kategorie arabischer Flüchtlinge fördern wird – diejenigen, die glücklich wären der unterdrückerischen und mörderischen palästinensischen Kontrolle zu entkommen.
Ein Staat, in dem Krankenwagen auf dem Weg zu Krankenhäusern angehalten und Verletzte kaltblütig erschossen werden. Ein Staat, der eine schwer bewaffnete Union von Verweigerern sein würde, die sich allesamt der Vernichtung jeglichen Stückchens westlicher Werte verschrieben haben. Ein Staat, in dem junge Paare nicht Hand in Hand über den Al-Manar-Platz in Ramallah gehen können und wo Polizisten in Zivil sie auf Straßen anhalten werden und ihr Ehezertifikat zu sehen verlangen. Ein Staat, der dem Judentum den Krieg erklärt, jüdische Geschichte im Nahen Osten als nicht mehr als ein unbedeutender, kurzer Aufenthalt arroganter Kolonisatoren dargestellt wird.
Wer würde in einem solchen Staat leben? Warum also gerät die Welt wegen der Gründung des „Staats Palästina“ in Verzückung? Weil der Araberstaat Nummer 23 und der muslimische Staat Nummer 58 das perfekte Werkzeug ist den einzigen jüdischen Staat der Welt einzudampfen? Sechs Meilen (9,6km) beträgt die Entfernung zwischen der israelischen Stadt Afula und dem „Staat Palästina“. Neun Meilen (14,5km), um die Wolkenkratzer von Tel Aviv zu erreichen. Vier Meilen (6,5km) für Bomben auf den internationalen Flughafen Ben Gurion. Nur eine Meile (1,609km) zur Stadt Kfar Saba. Ein kleines palästinensisches Kalifat an Israels Schulter aufzubauen ist der erste Schritt dazu die Juden ins Meer zu treiben.
Guilio Meotti, FrontpageMag, 21. September 2011 – Übersetzung: Heplev
von HaOlam.de
Heute:Binjamin Netanyahu spricht vor der Generalversammlung
23 Sep 2011 Hinterlasse einen Kommentar
in Über mich und mein Leben., Fatach, Fatah, Gasa, Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), Hamas, Hisbollah, IDF, Islam, Israel, Israel Defense Forces, Jerusalem, Jude, Juden, Naher Osten, Nahostkonflikt, Palästina, UNO, Westbank, Zahal
Heute: Binjamin Netanyahu spricht vor der Generalversammlung

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu wird heute Nachmittag vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen. Seine Rede ist für den Vormittag New Yorker Ortszeit angesetzt.
Zuvor wird der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas eine Rede halten. Es wird erwartet, dass Abbas die Generalversammlung auffordern wird, einen palästinensischen Staat unabhängig von einem Friedensprozess mit Israel zu akzeptieren.
Israel bleibt weiter der Idee einer Zweistaatenlösung verpflichtet, die einzig auf dem Weg von direkten Verhandlungen erreicht werden kann. Ministerpräsident Netanyahu hat Mahmud Abbas in den letzten Wochen und Monaten mehrfach aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Offizielle Reaktion Israels auf die Rede von Ahmadinejad bei den UN
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hat gestern vor der Generalversammlung gesprochen. Aus dem Außenministerium verlautete zu seiner Rede, während derer die Delegierten zahlreicher Staaten aus Protest den Saal verließen:
„Mahmud Ahmadinejad hat sich erneut mit einer Nachricht der Feindseligkeit an die internationale Gemeinschaft gewandt und den Frieden und die Sicherheit in der Welt bedroht. Er hat dies bereits bei früheren Auftritten in New York und anderswo getan.
Dies ist keine Überraschung. Vor weniger als zwei Wochen hat Ahmadinejad – ebenfalls als Gast der Vereinten Nationen – seine absurde Aussage wiederholt, die Terrorangriffe vom 11. September seien eine westliche Verschwörung gewesen, und dies zehn Jahre, nachdem 3.000 unschuldige Menschen ihr Leben verloren hatten. Auch heute hat Ahmadinejad diese Unverschämtheit noch einmal vor den Vereinten Nationen wiederholt.”
Außenministerium des Staates Israel, 22.09.11 – Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin / Foto: Netanyahu und Obama bei der gestrigen Pressekonferenz (Foto: GPO)
*HaOlam.de
Video zum Al Qads Tag in Berlin 2011
30 Aug 2011 2 Kommentare
in Über mich und mein Leben., Deutschland, Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), Hamas, Hisbollah, Islam, Israel, Jerusalem, Jude, Juden, Nahostkonflikt, Palästina, Westbank
Hallo meine lieben,
habe gerade mit einer Freundin geskypt und die machte mich auf dieses Video aufmerksam das ich euch nicht vorenthalten will.
Die Überschrift des Video lautet:
“ Zionisten Beleidigen und Bespucken Al Quds Tag Berlin 27,08,2011″
Wieso ich das euch zeigen will hat folgenden Grund, angeblich so laut des Uploaders sei er Palästinenser, kein Problem damit. Aber als ich das Video sah und ich habe es wirklich ganz angesehen, sah ich nirgends einen “Zionisten” spucken oder beleidigen. Aber interessant fand ich doch folgendes, die Muslime kamen mit Hisbollah Flaggen, der Sprecher des Muslimischen Blocks gab durch seinen Lautsprecher durch das “Kindermörder Israel” und “Frauenmörder Israel” Rufe von der Polizei verboten wären. Nun dürft ihr raten was daraufhin der Block schrie? – Ja genau das, es war ja nicht anders zu erwarten. Dann passiert eine Ewigkeit gar nichts und ich wartete und wartete auf Beleidigungen und Spuckattacken. Nichts passierte! Aber dann, als ich schon fast die Hoffnung aufgab doch noch einen spuckenden “Zionisten” zu sehen fand ich ihn bei Minute 44:13 schrie doch tatsächlich ein Demonstrant “Lang lebe Israel!” Aber auch der beleidigte und spuckte nicht. Ab Minute 49:00 wird es sehr interessant den der wo das Geschehen aufnimmt zeigt mit eindeutiger Geste direkt vor den “Zionisten” was er von Israel hält.
Aber am interessantesten fand ich was bei Minute 40:00 passiert, der Sprecher fordert doch tatsächlich seine eigenen Leute auf sich nicht so daneben zu benehmen.
Nun auf die Spuckenden und Beleidigenden Pro-Israel Demonstranten habe ich vergebens gewartet, allerdings machten dies dafür der Muslimische Block umso mehr.
Was mich so aufregt ist einfach die Überschrift. Denn es kam rein gar nichts darin vor von den Pro-Israel Demonstranten. Aber die Muslimischen Demonstranten zeigten mal wieder wie gut Sie erzogen sind.
Ich finde das das Video man zu “Pallywood” senden sollte, denn es hält nichts von dem was es verspricht
Gilad wir vergessen Dich nicht!!!! Ein offener Brief der Eltern an ihren Sohn!!
27 Aug 2011 2 Kommentare
in Über mich und mein Leben., Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), Hamas, IDF, Israel, Israel Defense Forces, Juden, Naher Osten, Nahostkonflikt, Palästina, Westbank, Zahal
Als ich heute per Mail diesen Brief bekommen habe schossen mir wirklich die Tränen in die Augen. Auch wenn es viele nicht verstehen und viele nicht wissen wer er ist. Gilad Shalit (http://de.wikipedia.org/wiki/Gilad_Schalit) ist mein persönlicher Held. Kein Abend vergeht an dem ich HaShem nicht um ein Wunder anbete wie Millionen andere Juden auch. Es ist schwer zu erklären warum er für uns Juden und Israelis so eine Bedeutung hat. Vor kurzen sagte man zu mir, das er doch “nur” so etwas wie ein Kriegsgefangener sei, sowas gebe es in jedem Land. Ja das stimmt vielleicht aber der Talmud sagt uns das kein Blut dicker sei als anderes und das wenn ein Leben rettet die ganze Welt rette. Gilad ist Desktophintergrund auf meinem PC und auf meinem Blackberry. Gilad hat einen Platz bei meinen Lieben in meinem Geldbeutel und er ist überall in meiner Wohnung. Wir können uns nicht vorstellen was für eine Angst der damals 18 Jährige bei seiner Entführung erleiden mußte als er mit ansah wie seine Kameraden bei lebendigen Leib verbrannten. Wir können uns nicht vorstellen wie das Leben nur für ihn ist!
Leben? Ich denke es ist ein dahin vegetieren. Es wird aller Wahrscheinlichkeit richtig sein wenn wir uns einen fast verhungerten gebrochenen Jungen vorstellen der nun eigentlich schon ein Mann sein sollte, dem aber alles genommen wurde was es ausmacht ein Mann zu werden.
In meiner Vorstellung sitzt er irgendwo in Gaza in einem dreckigen Loch ist ausgehungert und ängstlich. Man mag sich gar nicht vorstellen auf welche weiße er gefoltert worden ist.
Bis auf ein Video vor 2 Jahren gab es kein Lebenszeichen von ihm und auch weiß man bis jetzt das er noch nie eine ärztliche Behandlung bekommen hat. Ich mache mir Gedanken was passiert wenn auch er mal Zahnschmerzen bekommt, eben solche Dinge.
Ich glaube es kann sich keiner vorstellen.
Gilad ist das Herz der Jüdischen Volkes geworden!!!
Nun haben seine Eltern einen offenen Brief an ihren Sohn geschrieben in der Hoffnung das er diesen zu lesen bekommt. Ich werde ihn hier auch veröffentlichen und noch ein paar Videos über Gilad posten.
Ich hoffe das ein Wunder geschieht und das das Herz unseres Volkes bald nicht mehr getroffen ist!
Bis dahin
Shabbat Shalom
Eure Carina
Unser lieber Gilad,
in der drückenden Sonne sitzen wir auf dem Bürgersteig gegenüber dem Haus von Ministerpräsident Netanyahu und versuchen die Tatsache zu verdauen, dass bereits 1.890 Tage vergangen sind und du immer noch nicht bei uns bist. Wir sitzen schon seit mehr als einem Jahr hier auf dem Bürgersteig und versuchen mit ganzer Kraft, mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, die Mauer zu zerstören, die zwischen uns und denen steht, die immer noch nicht verstanden habe, dass nach so vielen Tagen, Monaten und Jahren, nach so vielen Fehlern, es an der Zeit ist, dich nach Hause zu holen.
Wir sind hier. Wir haben nicht aufgegeben, wir haben nicht kapituliert, wir sind nicht unter der Last zerbrochen. Und wir sind nicht allein. Unser lieber Gilad, viele viele Menschen, die Fremde für dich sind, die du nie getroffen hast, denken wie wir, denken dass es unbegreiflich ist, wie man von sozialer Solidarität, nationaler Stärke und Vertrauen in den Staat sprechen kann, während man dich deinem Schicksal überlässt, Tag für Tag, einsam und verlassen, in den Verliesen der Hamas, seit mehr als einem halben Jahrzehnt.
Im letzten Sommer sind Zehntausende für dich auf die Straßen gegangen, in dem Glauben daran, dass dies deine Freilassung beschleunigen würde. In diesem Sommer gehen Zehntausende auf die Straßen und protestieren für soziale Gerechtigkeit, das Recht auf ein würdevolles Leben, und wir und viele andere haben die Forderung nach deinem Recht zu leben hinzugefügt, dein ach so grundlegendes Menschenrecht auf Freiheit und Unabhängigkeit.
Unser lieber Gilad, wir wissen, dass jeder weitere Tag der vergeht ein weiterer albtraumhafter Tag ist, ein Tag des unglaublichen Leids, Tage und Nächte in erstickender endloser Einsamkeit. Aber du musst uns glauben, dass wir dich nicht vergessen, wir vergessen nicht die Tatsache, dass du an diesem Sonntag 25 Jahre alt wirst, dass dies dein sechster Geburtstag in Gefangenschaft ist, dass du mehr als ein Fünftel deines Lebens in einem Kerker verbracht hast, in einem Verlies der Hamas.
Wir wissen, dass du nicht verstehst, warum dieser Albtraum noch nicht zu Ende ist, warum unsere Bemühungen noch keine Früchte getragen haben. Wir versuchen, an unserem Leben festzuhalten, obwohl wir es nicht mehr wiedererkennen.
Dein Bruder Yoel hat sein Studium am Technion abgeschlossen, und Hadas, deine jüngere Schwester, wird bald ihren Militärdienst beenden. Und obwohl dies freudige und glückliche Ereignisse sein sollten, sind unsere Herzen schwer, weil du davon abgehalten wirst, sie mit uns zu erleben.
Mit jedem Moment der vergeht, versuchen wir eine Antwort zu finden, einen Ratschlag was wir noch tun können. Was können wir noch versuchen? Wie können wir die Leute davon überzeugen, dass du nicht nur ein Poster, ein Pappaufsteller oder ein Aufkleber bist, den man überall in Israel sieht, wie können wir alle in Israel und im Ausland daran erinnern, dass du immer noch da bist?
Sie geben uns oft neue kleine Hoffnungsschimmer, sagen uns, dass sie Fortschritte in den Verhandlungen machen, doch jedes Mal sehen wir wieder, wie hunderte und tausende Häftlinge aus israelischen Gefängnissen nach Hause entlassen werden. Wir sehen, wie Geld und Güter in die Hände derjenigen fließen, die dich seit Jahren brutal gefangen halten, dass die Haftbedingungen für Hamas-Mitglieder ständig verbessert werden und keiner etwas daran ändert. Ja, für die Mitglieder aus der zynischen Organisation, die dich als Geheimwaffe gefangen hält. Und unsere Herzen sind schwer. Wie lange soll das noch so weitergehen?
Während immer mehr Tage ins Land gehen, steigt unsere Sorge um deine Gesundheit, dein Leben.
Wahrscheinlich wird das Büro des Ministerpräsidenten wieder irgendwelche wiederverwerteten Statements verlauten lassen, zusätzlich zu den üblichen Kommentaren, die von verschiedenen „Terrorismus-Experten“ veröffentlich werden. In diesen Veröffentlichungen werden sie sagen, dass sie „alles in ihrer Macht stehende tun werden“ um dich zu befreien (sie haben jetzt fünf Jahre lang alles in ihrer Macht stehende getan) und werden weiterhin Angst in der israelischen Öffentlichkeit verbreiten – als ob ein Austausch zu deiner Befreiung den Terror zurück nach Israel bringen würde. Als ob dich deinem Schicksal in Gaza zu überlassen, dutzende oder hunderte zukünftiger Terroropfer verhindern könnte.
Traurigerweise gehen die Terroranschläge und die Versuche, Terroranschläge zu verüben unaufhörlich weiter, auch während du dort festgehalten wirst. Dein Opfer ändert nichts in dieser empfindlichen und instabilen Situation in unserem kleinen Staat. Viel mehr sehen wir an der jungen Generation, die jetzt ihren Armeedienst beginnt und an ihren Eltern, dass über die letzten Jahre der nationale Sinn für Sicherheit schwächer geworden ist angesichts des Bruchs mit dem ungeschriebenen Gesetz zwischen dem Staat und seinen Soldaten – seiner wichtigsten Pflicht – jeden Soldaten zurück nach Hause zu holen.
Doch wir werden nicht verzagen, und du musst durchhalten, denn wir müssen einen Weg finden, dich nach Hause zu uns zu holen, bald, morgen!
In tiefer Liebe und unendlicher Sehnsucht
Mama und Papa
Das einzige Lebenszeichen von Gilad, ein Video der Hamas:
Ein “Geburtstags” Video der Israelischen Botschaft:
WIR LIEBEN DICH UND BETEN FÜR DICH!!!!!
Jetzt ist die Zeit dem Gaza-Terror ein für alle mal zu beenden
22 Aug 2011 Hinterlasse einen Kommentar
in Über mich und mein Leben., Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), Hamas, IDF, Islam, Israel, Israel Defense Forces, Jerusalem, Juden, Naher Osten, Nahostkonflikt, Palästina, Westbank, Zahal
Kommentar aus Jerusalem:
von Ulrich J. Becker,
Jerusalem: Ich hoffe Netanjahu wird jetzt den Koalitionsvertrag mit Israel Beiteinu erfuellen und der Hamas ein Ende setzen. Nach ueber 80 Raketen ueber 10 Toten, vielen Verletzen und kein Ende in Sicht, sagen sich viele Israelis: Bis hier, es reicht! Man sollte auf Sri Lanka kucken: Nachdem die Regierung nach Jahrzehnten von ‘Friedensprozessen’, norwegischen Friedenshuetern, einer indischen Einmischung, Friedensnobelpreisdiskussionen etc. der Terror der LTTE nur zunahm, entschied sich die Regierung alle internationalen Warnungen zu ignorieren und die LTTE militaerisch, Meter fuer Meter, zur Strecke zur bringen. Auch wenn auf Tagesschau und Co. immer wieder versucht wurde zu berichten, dass es gar nicht sicher sei, dass der Konflikt damit beendet sei, dass ‘Krieg niemals eine Loesung ist’ etc., kommt man nicht darum rum festzustellen: Das Terrorgespenst der LTTE ist vorbei und Sri Lanka geniesst eine ruhige Periode wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die LTTE und ihr furchtbarer Terror, dem selbst Staatshaeupter zum Opfer fielen, ist Geschichte. Terror kann besiegt werden, die Hamas in Gasa kann in Tagen bis Wochen Geschichte sein – wenn wir es nur wollen. Dass Syrien, Iran etc. eingreifen koennten, Tuerkei und Aegypten drohen etc., ist eine andere Geschichte, aber vielleicht ist jetzt die beste Zeit eine Hamasvertreibung ernsthaft und entschlossen durchzuziehen: 1) Aegypten ist immernoch in der Hand der Militaerjunta, die zwar gegen Israel hetzen mag und die antiisraelische Volkswut gerne fuettert um von sich selbst abzulenken, aber ist wohl noch realistisch genug ist, die Katastrophe eines offenen Krieges mit uns zu scheuen. Hingegen die islamistischen Massen und die Moslembrueder koennten das hassend und emotional verblendet sehr viel eher riskieren. 2) Hisb’Allah ist gerade in Syrien beschaeftigt und kaempft auch im Irak, auch wenn wahrscheinlich in die Aktionen im Sinai verwickelt. 3) Syrien ist mit sich selbst beschaeftigt und ein Krieg mit Israel und ein Einsatz der syrischen Armee an der Front bringen auch das Risiko eines inneren leichteren Umsturzes mit sich, da es dafuer zu spaet scheint, das ganze Volk gegen den ‘zionistischen Feind’ zu einen. Und sowieso scheint dort nicht wenig Chaos zu herrschen, dass einer Kriegsfuehrung sehr schaden wuerde. 4) Erdogans Tuerkei ist seit den Aufstaenden in Syrien mehr mit einer moeglichen militaerischen Option gegen Syrien beschaeftigt und duerfte sich zu dieser Zeit nicht in ein zusaetzliches Abendteuer gegen Israel schmeissen, besonders nachdem die ganze erfahrene Armeespitze gerade erst zurueckgetreten ist und ausgewechselt werden muss. Und sowieso sind fuer Erdogan in dieser Lage um Syrien gezwungerndermassen lauwarme Beziehungen zu Israel und zum Westen wichtig. 5.) Der Iran koennte der einzige sein, der ‘kriegsbereit’ ist und nach einigen Berichten, soll er auch das Kommando zu der Eskalation gegeben haben, angeblich auch um von Assad abzulenken, aber mit Langstreckenraketen sollten wir noch am ehesten fertig werden. Netanjahu, ergreife die Chance nachdem die linken Regierungen es 2006 und 2008 verpassten und nur kostspielige Geplaenker fuehrten, die auch ihren Preis hatten uns aber nur weiter gefaehrdeten und den Terror nur kurz unterbrachen. Bitte eine ernstgemeinte, gruendliche Militaeraktion, die den gesamten Gasastreifen so schnell wie moeglich besetzt und alle Terroristen festnimmt oder toetet – Chomat Magen fuer Gasa. So viel es uns auch kostet, die zukuenftigen Kosten dieser iranischen Raketenbasis koennten um Etliches hoeher sein. Auch Kipat Barsel und Meil Ruach (Schutz von Panzern vor Panzerbrechenden Raketen) bieten uns einzigartige militaerische Mittel fuer diesen Schritt. Ein iranischer Vertreterterrorstaat im Sueden weniger, wuerde uns strategisch sehr viel helfen und koennte uns fast gaenzlich auf den Norden konzentrieren lassen und die wenigen Kipat Barsel in Haifa und anderswo im Norden aufstellen. Gasa waere nach einem gaenzlich islamistischen Aegypten kaum noch angreifbar ohne in einen grossen Krieg mit dem aegyptischen Riesen zu rutschen. Israel nutze einmal eine Chance deine Feinde zu vernichten, wenn sie gegeben ist. Dass Israel bis jetzt (21.08.2011, 10:20 Uhr) nicht wirklich reagierte laesst hoffen, dass man sich auf etwas Groesseres vorbereitet, anstatt ein paar kleine sinnlose ‘Strafaktionen’ durchzufuehren. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass nicht Ehud Barak und Co. es wieder in eine halbherzige Operation verwandeln, die angeblich eine ‘Abschreckung zurueckbringen’ soll und man sich dann wieder zurueckzieht. Islamistische Terrororganisationen, deren Lebenssinn es ist, im heiligen Kampf gegen ‘den Juden’ zu sterben, werden dadurch nicht ‘abgeschreckt’, sondern lernen nur fuer das naechste mal. Netanjahu. in Tagen koennte die Hamas in Gasa Geschichte sein. Tue Israel und der Terror-geplagten Bevoelkerung im Sueden diesen Gefallen.
Das Ausmaß des Terrors: Acht Tote/ Militärische Reaktion auf Attacken und Raketenbeschuss
20 Aug 2011 Hinterlasse einen Kommentar
in Über mich und mein Leben., Gaza, Gaza und Westbank (Palästina), Hamas, IDF, Islam, Israel, Israel Defense Forces, Juden, Naher Osten, Nahostkonflikt, Westbank, Zahal
Das Ausmaß des Terrors: Acht Tote
Freitag, 19. August 2011

Die Zahl der Toten der gestrigen Terroranschläge im Süden Israels ist auf acht gestiegen. Sechs Zivilisten, ein Soldat und ein Polizei-Offizier sind am Donnerstag von Terroristen ermordet worden. 30 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schweben noch in Lebensgefahr. Oberfeldwebel Moshe Naftali (22) wurde während der ersten Bus-Attacke getötet. Senior-Unteroffizier Paskal Avrahami (49), ein hoch-dekorierter und anerkannter Heckenschütze in der Anti-Terror-Einheit der Polizei und Vater von drei Kindern kam beim Schusswechsel mit den Terroristen um. Der letzte Schusswechsel endete gestern Abend gegen 19:30 Uhr. Truppen durchkämmen das Gebiet noch immer auf der Suche nach verbliebenen Terroristen, die sich womöglich verstecken.
Busfahrer Benny Belevsky (60) hat seine Fahrgäste wahrscheinlich vor dem Schlimmsten bewahrt. Als sein Bus am Donnerstag mit Schüssen attackiert wurde, behielt er die Ruhe und beschleunigte schnell, so dass nur einige Kugeln des Hagels den Bus getroffen haben. Passagiere haben berichtet, dass die israelischen Soldaten an Bord des Busses noch versucht haben, zurückzuschießen. Die Menschen im ersten Bus haben drei der Terroristen gesichtet, die das Feuer auf den Bus eröffnet haben. Sarah, die mit ihrer Familie im Auto nach Eilat unterwegs waren, berichtet von einem in ägyptischer Soldatenuniform gekleideten Mann, der auf dem Boden lag und plötzlich von dort aus Schüsse abfeuerte. Sarahs kleine Kinder wurden von herumfliegenden Glassplittern schwer verletzt.
Eine Frau, die bei einem der Angriffe auf ihr Privatauto verletzt wurde, verharrte anderthalb Stunden kauernd auf dem Boden des Autos und stellte sich tot, damit die Terroristen nicht weiter schießen würden. „Überall war Blut auf dem Boden und ich hörte meinen Mann keuchen“, sagte sie im Krankenhaus. Das Pärchen war auf dem Weg nach Hause vom Urlaub in Eilat. Ihr Mann hatte versucht, den Kugeln auszuweichen, hat aber dann die Kontrolle über das Auto verloren, welches dann einen Überschlag machte.
Die israelische Armee gab außerdem bekannt, dass sie Informationen über mögliche Angriffe in der Nacht von Donnerstag zu Freitag bekommen hat. Dass die Gewalt nun schon früher ausbrach, damit wurde nicht gerechnet, so schreibt Ynet.
Die streikenden Ärzte im Süden haben aufgrund der Anschläge ihre Arbeit wieder aufgenommen.
Militärische Reaktion auf Attacken und Raketenbeschuss
Freitag, 19. August 2011
Gestern Abend wurde eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete durch das Iron-Dome-System abgefangen. Als Reaktion auf die gestrigen Anschläge im Süden Israels hat die Luftwaffe sieben Ziele im Gazastreifen bombardiert: im nördlichen Teil eine Waffenfabrik sowie zwei Hamas-Terrorzentren und im südlichen Teil zwei Schmugglertunnel (Bild), einen Terrortunnel und ein Hamas-Terrorzentrum. Direkte Treffer wurden registriert und bei verschiedenen Zielen gab es auch Zweitexplosionen, die auf das Vorhandensein von Waffen und Sprengstoff hinweisen. Laut palästinensischen Angaben wurde ein Palästinenser getötet, außerdem ist ein 13-jähriger Junge in einem naheliegenden Gebäude durch Splitter getroffen worden und weitere siebzehn Personen haben Verletzungen davon getragen.
Das Militär teilte mit, dass die Angreifer der gestrigen Anschläge aus dem Gazastreifen stammen und über den Sinai unterhalb eines ägyptischen militärischen Stützpunktes nach Israel eingedrungen sind. Und dies trotz den erhöhten Bemühungen der ägyptischen Sicherheitskräfte, palästinensische Terroristen einzufangen. Insgesamt sollen 20 Terroristen in die Geschehnisse verwickelt gewesen sein, sieben von ihnen konnten von der israelischen Armee außer Gefecht gesetzt werden.
Am Freitagmorgen ist eine Grad-Rakete in Aschdod eingeschlagen, wobei niemand verletzt wurde. Kurze Zeit später schlug eine weitere Grad-Rakete im Hof einer Jeschiwa ein, bei der eine Person schwer und eine Person leicht verletzt wurden, vier Personen stehen unter Schock und befinden sich in ärztlicher Behandlung. Eine weitere Grad-Rakete schlug in derselben Gegend ein, explodierte jedoch nicht. Das Gebäude wurde durch die Raketen leicht beschädigt. Außerdem schlugen in den frühen Morgenstunden zehn weitere Raketen, die auf den Süden Israels abgefeuert wurden, bei Beer Schewa und Aschkelon auf offenem Gelände ein. Ministerpräsident Netanjahu sagte bei einer kurzen Fernsehansprache zu dem bisher tödlichsten Terroranschlag seit 2008, „sollte jemand denken, dass Israel sich mit den Anschlägen abfindet, liege er falsch“.
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