Toulouse: `Wir trauern und weinen – aber wir sind stark!´

Videobericht von der Beerdigung der Opfer von Toulouse in Jerusalem:

`Wir trauern und weinen – aber wir sind stark!´

Heute wurden in Israels unteilbarer Hau7ptstadt Jerusalem die Opfer des Terroranschlags für die jüdische Schule in Toulouse/Frankreich unter großer Anteilnahme beerdigt. Ein Lehrer, zwei seiner Kinder und ein weiterer Schüler waren am Montag von einem islamistischen Terroristen brutal erschossen worden – die Tochter des Religionslehrers und Rabbiners hatte der Jihadist an den Haaren festgehalten, damit sie nicht fliehen klonnte, bevor er ihr in den Kopf schoss.

Bei der Beerdigung in Jerusalem flossen mehr Tränen als Worte. Der spehardische Oberrabiner Shlomo Amar sagte unter Tränen: “Wir weinen, aber wir sind stark. Wir werden nicht zulassen, das sie uns brechen.” Der ashkenasische Oberrabiner Yona Metzger: “Ich rufe den französischen Außenminister, der hier mit uns ist, alles zu tun, die Sicherheit an Frankreichs Schulen zu gewährleisten.” und: “Das Volk Israel weiß den Zionismus zu schätzen.”

Der Sprecher der Knesset, des israelischen Parlaments, Reuven Rivlin sagte: “Die ganze Nation Israel trauert um die Opfer. Jeder, der Hass sät muss wissen, das Hass sinnlos ist.” Er erinnerte in diesem Zusammenhang an das Massaker an einer jüdischen Familie in Itamar, im israelischen Landesteil Samaria, bei dem arabische Terroristen die Eltern und drei Kinder, darunter einen Säugling, die Kehlen durchschnitten und die Schädel zertrümmerten.

Rabbi Yona Sandler sel.A., wurde in Frankreich geboren und lehrte in Toulouse. Er zog nach Israel, aber im letzten Jahr kehrte  mit seiner Frau und seinen Kindern nach Frankreich zurück, um für 2 Jahre als Religionslehrer zu arbeiten.

Anette Herzkowicz, die Großmutter  von zwei der drei ermordeten Kinder und Schwiegermutter des ermordeten Rabbis, nahm in New York im französischen Konsulat an einem Gedenkg-ttesdienst in Erinnerung an die Opfer des Terroranschlags teil.

jfa

Videos aus Jerusalem von der heutigen Beerdigung der Opfer des Terroranschlags:

 

21.03.2012

* von HaOlam.de

Israel vs. Iran! Oder: die typisch deutsche Panikmache!!!

Also ich muß schon sagen ich bin schockiert…. aber sowas von….

Um es mal klar zustellen ich bin nicht schockiert von Israel oder dem Iran (doch schon aber dazu später) sondern von den deutschen Medien!  Spon will ich hier gar nicht mehr erwähnen denn was Israel-Bashing anbegeht führen die nach dem Kopp-“Verlag” meine Persönliche Hitliste! Während Kopp nur über Verschwörungstheorien und Infokrieger seine Informationen bekommt glänzt Spon seit nicht geraumer Zeit sondern seit einem halben Jahrzehnt mit schlecht recherchierten Artikeln. OK aber das wollte ich euch auch nicht erzählen (Ihr wisst ich schwife immer gerne ab und vergesse dann oft selber was ich eigentlich mitteilen wollte), ich will euch auf die Internetseite der “Tagesschau” Aufmerksam machen.

Meine Damen und Herren, ich bitte um Trommelwirbel……… ich las mich mal wieder Du die Nachrichten (muß ja auch sein, schließlich will ich morgen zum Friseur da muß ich ja was zum erzählen haben) und was sehe ich da? Artikel über Israel das die ach so bösen Israelis den Iran angreifen wollen. Natürlich erweckt das meine Aufmerksamkeit und wie viele von euch wissen habe ich gerade Besuch aus Israel bei mir, Sie hat “Regila”. Also sowas wie Heimaturlaub. Meine Cousine und ich unterhalten uns natürlich darüber und Sie sagte mir das Israel seit über einem Jahr eine große Übung in Tel Aviv plante was bei einem Anschlag mit Atomwaffen zu tun sei. Ich bin ehrlich ich denke auch das da was im Busch ist, aber man muß schon sagen das die deutschen Medien das aufbauschen ohne ende. Ich meine die Menschen reden schon davon das Israel den dritten Weltkrieg beginnt oder das die Welt besser wäre ohne Israel!

Ich denke das Israel zu den umliegenden Feinden noch einen großen und ernst zunehmenden Feind hat, dieser Feind ist ein Land mit einem Präsidenten der mich schon immer an die “Planet der Affen” Filme aus den 70ígern erinnert hat. Ja ich finde Ahmadineschad sieht aus wie ein Affe aus dem Film. OK ich meine da kann der gute Herr genauso wenig dafür wie ich eine dicke Nase habe, aber ich bedrohe nicht den Weltfrieden. Auch lasse ich keine 15 Jährigen Jungen öffentlich hängen weil Sie angeblich Homosexuell sind und unterdrücke keine Frauen. Kurzum ich bin kein Diktator und meiner Meinung nach ist er einer. Persönlich finde ich das Ahmadineschad der gefährlichste Mensch im Moment auf der Welt ist und das nicht erst seitdem er Israel von der Landkarte tilgen will.  Er ist genauso Größenwahnsinnig wie ein in Braunau am Inn/ Österreich geborener Mann der angeblich nur einen Hoden hatte. Nicht das jetzt einige von euch den Kopf schütteln aber ich finde den Vergleich passend, denn der eine wollte ein Großdeutschland und der andere will die ganze Welt zum Islam konvertieren. Nun dieser verrückte aus dem Iran bedroht wie schon geschrieben nicht nur seine eigenen Leute nein auch noch den winzigen Staat Israel, wenn ich ehrlich bin weiß ich nicht warum er Israel so hasst aber ich denke solche Menschen brauchen keine Gründe ,(wahrscheinlich hatte er eine schwere Kindheit) Sie hassen einfach alles was anders ist! Dieser Mensch hat nun tatsächlich einige Raketentests veranlasst und ratet mal welches Land Sie überflogen? Genau!!! Es war Israel. Ich verstehe nicht was die Welt dazu veranlasst Israel immer als das Arschloch der Erde anzusehen aber Sie tun es. Dabei könnte es so friedlich im Nahen Osten sein wenn man uns einfach in Frieden ließ, aber das verstehen Menschen wie Ahmadineschad einfach nicht, ich will jetzt nicht meine Antisemitismuskeule aus der Schublade ziehen, aber leider ist es so: Israel wird gehasst weil es  Judenland ist. Sobald es um Israel geht schimpfen die Menschen nicht “Immer die Israelis” nein man kann sich sicher sein es kommt “Immer die Juden” und so ist leider auch diesmal. Ich frage mich wie es sein kann das bei der Tagesschau Seite es innerhalb von nicht einmal 6 Stunden fast 200 Kommentare gibt wenn etwas über die bösen Israelis geschrieben wird und der Tod von Gaddafi oder etwas über Assad oder sogar hungernde und sterbende Kinder am Horn von Afrika in 2Tagen nicht einmal 20 Kommentare erhält! Wie sage ich immer? “Damals im dritten Reich waren wir Juden die Ärsche der deutschen, heute ist der Judenstaat das Arschloch der Welt!” Aber genau so ist es doch! Geht es heute noch um die Juden allgemein (nicht nur um IsraHell wie so schön geschrieben wird) sind die Deutschen immer noch fleißig am Lästern, Bashen und an Propaganda verbreiten.

Aber Internetforen wie Spon oder der Kopp-“Verlag” tragen nicht gerade dazu bei das dies besser wird. Nun die Tagesschau läßt es in ihren Artikeln so aussehen als ob der dritte Weltkrieg bevor steht und Israel die Welt vernichten wolle, so habe nicht nur ich das Gefühl sondern auch 25 andere Kommentatoren, ich wäre niemals auf die Idee gekommen mir die ganzen Kommentare anzusehen wenn nicht dauernd meine Cousine gesagt hätte das ich dies und das lesen sollte, während Sie auch Kommentiert hat. Ich finde das diese Kommentare der Leute echt lesenswert sind denn kaum einer regt sich darüber auf das der Iran trotz Atomwaffensperrvertrag A-Waffen hat, sondern fast alle reden davon das Israel “mal wieder” einen Krieg anfängt, wobei so viel ich weiß Israel bisher das noch nie tat. Was ich damit sagen will ist das ich traurig darüber bin das selbst ich als “dritte Generation” es wahrscheinlich nie erleben werde das wir Juden oder Israelis nicht für alles immer der Buhmann sein werden.

Ich hoffe das wir irgendwann in Frieden leben können und keine Angst teils um unser Leben haben müssen “nur” weil wir einen Magen David offen am Hals tragen. Aber leider denke ich wird das nicht unsere Generation erleben und auch noch nicht unsere Kinder.

 

Bis dahin,

eure Carina

Hier der link von dem Artikel und ihr solltet unbedingt die Kommentare lesen, was die Menschen denken, das finde ich noch wichtiger als der Artikel selber: http://www.tagesschau.de/ausland/israel1178.html

Die UNESCO und die palästinensischen Schulbücher

Die UNESCO und die palästinensischen Schulbücher

 

 

Von der Redaktion der Jerusalem Post

 

Ein riesiger Freudenschrei brach am Montag in der Generalversammlung der UNESCO in Paris aus, nachdem “Palästina” in einer Abstimmung als Mitglied aufgenommen worden war.

Dieses Ereignis war allerdings in Wirklichkeit kein Grund zum Feiern sondern ein weiteres beklagenswertes Beispiel für die moralische Bankrotterklärung der UN und ihrer Organisationen.

Während die USA, Kanada, Deutschland, die Niederlande und Israel dagegen gestimmt hatten, stimmten Bastionen der Menschenrechte und Freiheit wie China, Russland und Brasilien dafür.

Österreich und Frankreich, zwei Länder, die es hätten besser wissen sollen, stimmten leider ebenfalls dafür, während Großbritannien sich nicht zu mehr als einer Enthaltung durchringen konnte.

In ihrer Eile, die Palästinenser in ihrem einseitigen Schritt für einen international anerkannten Status der Eigenstaatlichkeit anzuerkennen, hat die UNESCO ihre eigenen pädagogischen und kulturellen Standards, die auf Gleichheit und gegenseitigem Respekt beruhen, vollständig ignoriert.

Ergebnis der Abstimmung ist stattdessen, dass die UNESCO den schiefen, hassbefördernden palästinensischen nationalen “Narrativ”, wie er sich in den offiziellen Schulbüchern, der Kulturpolitik und der Massenmedien der Palästinensischen Autnonomiebehörde (PA) wiederfindet akzeptiert hat.

“Impact-SE”, eine Forschungsorganisation, die Schulbücher und Curricula im Nahen Osten analysiert und dabei untersucht, ob sich die Inhalte mit internationalen Standards zu Frieden und Toleranz wie sie durch die UNESCO festgelegt wurden decken, hat schändliche Beispiele dafür gefunden, dass Antisemitismus im palästinensischen Erziehungssystem unterrichtet wird.

Tatsächlich enthalten Schulbücher, die in der PA verwendet werden, fanatische antisemitische Botschaften (Juden werden als vertragsbrüchig, Betrüger, Kindermörder und personifizierte Schlangen dargestellt), ignorieren die Verbindung des jüdischen Volkes zum Land Israel (Rachels Grab wird als die Bilal bin Rabah-Moschee präsentiert und die Klagemauer einfach als “Al-Buraq-Mauer” bezeichnet) und unterstützen den Jihad. Die Option eines ausgehandelten Friedensabkommens mit Israel wird dabei vollständig ignoriert.

Die Studie zitiert den folgenden Absatz aus einem Buch für die achte Klasse:

“Heute benötigen die muslimischen Länder dringend den Jihad und Jihad-Kämpfer, um das geraubte Land zu befreien und die räuberischen Juden aus den geraubten Ländern in Palästina und der Levante zu vertreiben.” In keinem offiziellen Schulbuch der PA wird der Holocaust erwähnt, obwohl sich ein ganzes Kapitel über den Zweiten Weltkrieg findet. Eine zweideutige Passage erklärt: “Die jüdische Frage ist zuallererst ein europäisches Problem.”

Vor der Entscheidung der UNESCO bestand möglicherweise eine Chance, die PA durch internationalen Druck und Dialog dazu zu bewegen, die Schulbücher zu überarbeiten, damit sie etwas realitätsnaher sind. Vielleicht wäre es sogar möglich gewesen, eine neue Generation palästinensischer Kinder nicht zu Antisemitismus, Stereotypendenken und auf Lügen aufbauend zu erziehen sondern zum Respekt für den Anderen, zum Wert friedlicher Verhandlungen und der Anerkennung der Verbindung des jüdischen Volkes zum Land Israel.

Doch durch die Aufnahme “Palästinas” als Mitglied hat die UNESCO letztendlich diese bösartige Indoktrinierung der palästinensischen Schulkinder in einem besonders leicht zu beeinflussenden Alter legitimiert.

Können wir ernsthaft erwarten, dass irgendein zukünftiger palästinensischer Politiker noch die schrecklichen Botschaften in den Schulbüchern der PA kritisiert, wenn noch nicht einmal die UNESCO es getan hat? Jeder, der es wagen würde, Reformen einzuführen, würde einen aussichtlosen Kampf kämpfen, nicht nur gegen die palästinensischen Vorurteile und ihre Kultur der Gewalt und Selbst-Opfer-Darstellung sondern auch gegen die Entscheidung einer respektierten UN-Institution.

Darüber hinaus gibt die UNE

Die Wahrheit über den Gaza-Streifen

Die Wahrheit über den Gaza-Streifen

 

 

Mit dem Ende der fünfjährigen Gefangenschaft von Gilad Shalit haben verschiedene NGOs, in einem Versuch, ihre eigenen Agenden voranzutreiben, die Tatsachen für ihre Zwecke uminterpretiert. Diese Taktik war selten weniger deutlich als in dem Artikel von Sari Bashi, der Direktorin von “Gisha, The Legal Center for Freedom of Movement”.

Bashi stützt sich auf sehr selektive Erinnerungen, um das Argument voranzutreiben, der einzige Grund für die Sanktionen Israels gegen die Hamas sei Rache für die Gefangennahme Shalits. Jetzt wo er frei ist, so Bashi, sollte Israel die unbeschränkte Ein- und Ausfuhr aller Güter von und nach Gaza erlauben.

Ihre Argumentation basiert dabei auf der falschen Voraussetzung, die israelische Politik sei das einzige Hindernis auf dem Weg zu “einer Chance für ein normales Leben im Gaza-Streifen und eine Möglichkeit für seine anderthalb Millionen Einwohner, eine gesunde, wohlhabende Gesellschaft aufzubauen, die in der Lage wäre, mit ihren Nachbarn friedlich zusammenzuleben.”

Bashi, so scheint es, lebt in ihrer eigenen Welt, einer Welt ohne 10.000 Raketenangriffe seit 2005, ohne Selbstmordanschläge, Schießattacken, Entführungen und andere Terrorattentate. In dieser fiktionalen Welt existiert dafür eine friedliche Hamas. Während auch wir uns wünschen, dass dies wahr wäre, ist es das leider einfach nicht. Um US-Senator Daniel Patrick Moynihan zu zitieren: Individuen dürfen ihre eigene Meinung haben, aber nicht ihre eigenen Tatsachen.

2005 hat Israel in einem mutigen und wichtigen Politikwechsel 8.000 seiner Bürger aus dem Gaza-Streifen entwurzelt, um den Palästinensern dort eine Chance zu geben, mit dem Aufbau eines Staates zu beginnen und eine wohlhabende Gesellschaft aufzubauen, die Seite an Seite in Frieden mit Israel leben könnte.

Doch anstelle dieses Friedensangebot anzunehmen, haben Einwohner des Gaza-Streifen innerhalb weniger Tage die berühmt-berüchtigten Gewächshäuser zerstört, die Israel für sie zurückgelassen hatte. Der Beschuss durch Raketen und Mörsergranaten ist seitdem entscheidend angestiegen.

Die Hamas hat viele der Grenzübergänge zwischen Israel und dem Gaza-Streifen angegriffen, die dazu dienen, Güter in das Gebiet einzuführen. Häufig wurde so eine Schließung erzwungen. In anderen Fällen wurden Güter von Kämpfern der Hamas für ihre eigenen Zwecke beschlagnahmt. Die Hamas hat auch Vertreter der Europäischen Union angegriffen, die zugestimmt hatten, die Grenze zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen zu überwachen. Diese Vertreter flohen beim ersten Zeichen der Einschüchterung und wurden nicht wieder gesehen.

 

Schlussendlich drang die Hamas im Juni 2006 in israelisches Territorium ein, ermordete mehrere Soldaten und entführte Shalit. 2007 übernahm die Hamas in einem Staatsstreich die vollständige Kontrolle über den Gaza-Streifen und warf ihre Gegner von der Fatah aus einem 17-stöckigen Gebäude. Wieder stieg die Zahl die Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen an. Erst zu diesem Zeitpunkt verschärfte Israel seine Wirtschaftspolitik gegenüber dem Gaza-Streifen.

Wenn Bashi wirklich denkt, dass die Entführung von Shalit der Grund für die Wirtschaftssanktionen gegen den Gaza-Streifen waren, warum hat dann ihre Organisation “Gisha” nicht ohne Unterlass für seine Freilassung gekämpft? Warum hat sie nicht immer wieder die Raketenangriffe der Hamas auf israelische Zivilisten oder ihre tödliche Unterdrückung der politischen Opposition verurteilt?

Und warum räumt Bashi nicht den Waffenschmuggel an die Hamas durch Iran und Syrien ein? Warum erklärt sie nicht, dass Israel gemäß der Resolution 1373 des UN-Sicherheitsrats dazu verpflichtet ist, jede direkte und indirekte Unterstützung der Hamas, einer Terrororganisation, zu unterbinden? Und warum verurteilen Bashi und “Gisha” nicht die Grundsätze der Hamas – einer massenmörderischen, antisemitischen, radikalen Terrororganisation, die ungestraft Zivilisten angreift und ihre eigenen Bürger brutal als menschliche Schutzschilde missbraucht, um ihre Ziele zu erreichen?

Wenn Bashi wirklich möchte, dass die Menschen des Gaza-Streifens “die Chance auf ein normales Leben” haben, warum startet sie dann keine Kampagne, um sie von der Hamas zu befreien?

Man fragt sich, ob Bashi jemals Aufnahmen aus dem Gaza-Streifen gesehen oder die Nachrichten in den Tagen nach der Heimkehr Gilad Shalits gelesen hat. Neben Berichten über Feiern und Reden, die Mörder wieder zu Hause begrüßten und Rufen nach dem “nächsten Gilad Shalit” hätte sie auch die Rede von Wafa al-Biss lesen können. Al-Biss war 2005 am Grenzübergang Erez mit elf Kilo Sprengstoff gefasst worden, mit dem sie Israelis töten wollte.

Als sie nun wieder nach Gaza entlassen wurde, erzählte sie einer Menge sie umjubelnder Schulkinder: “Ich hoffe, ihr werdet den selben Pfad gehen, den wir genommen haben, und so Gott will, werden wir einige von euch als Märtyrer sehen”. Die Kinder antworteten: “Wir werden unsere Seelen und unser Blut geben, um die Gefangenen zu erlösen. Wir werden unsere Seelen und unser Blut für dich geben, Palästina.”

Es wäre also wesentlich produktiver, wenn Bashi und “Gisha” aufhören würden, Hunderttausende Euro, die sie von der EU und europäischen Regierungen erhalten, dazu zu verwenden, nicht nur solche Menschenrechtsthemen herauszupicken, die in ihre politische und ideologische Agenda passen. Sie sollten den Terrorismus eindeutig und dauerhaft verurteilen. Und die israelische Politik im Gaza-Streifen sollte auf eine Art und Weise präsentiert und verstanden werden, die die historischen Tatsachen und die sie begleitenden komplexen Zusammenhänge reflektiert, nicht in einer vereinfachten Version, die so offensichtlich versucht, politische Ziele zu erreichen.

 

Anne Herzberg und Jason Edelstein

 

Die Autoren sind tätig für “NGO Monitor”, eine Forschungsinstitution mit Sitz in Jerusalem, deren Ziel es ist, universelle Menschenrechte zu unterstützen und die Diskussion über die Berichte von NGOs, vor allem im Nahen Osten, anzuregen.

 

Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin

 

 

 

*von HaOlam.de

Das war der Tag der Freiheit für Gilad Shalit

Das war der Tag der Freiheit für Gilad Shalit

Der israelische Soldat Gilad Shalit ist nach Israel zurückgekehrt. Am Morgen wurde er zunächst von der Hamas an Ägypten übergeben und überquerte schließlich am späten Vormittag den Grenzübergang Kerem Shalom.

Nachdem sein Gesundheitszustand als “gut” befunden worden war, wurde Gilad Shalit zu der Militärbasis Tel Nof gebracht, wo er zunächst Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Verteidigungsminister Ehud Barak und schließlich auch seine Familie wiedertraf.

Anschließend begab sich die Familie Shalit auf dem Weg in ihren Heimatort Mitzpe Hila.

Netanyahu hatte Shalit mit den Worten begrüßt: “Shalom Gilad, willkommen zurück in Israel. Wie gut, dass du nach Hause gekommen bist.”

Netanyahu erklärte in seiner Ansprache unter anderem:

Die Mission, Gilad Shalit nach Hause zu bringen, “war mit einer schweren, einer sehr schweren Entscheidung verbunden. Vor meinen Augen stand die Notwendigkeit, jemanden nach Hause zu holen, den der Staat Israel auf das Schlachtfeld geschickt hatte. […] Als Staatsoberhaupt, das Tag für Tag Soldaten hinausschickt, um die Bürger Israels zu beschützen, glaube ich, dass die gegenseitige Verpflichtung füreinander nicht nur ein Slogan ist – sie ist einer der Grundpfeiler unserer Existenz hier.

Doch ich hatte auch noch eine zweite Notwendigkeit vor Augen, die Notwendigkeit, so weit wie möglich die Gefahr für die Sicherheit der Bürger Israels einzuschränken. Und dafür habe ich zwei klare Forderungen ausgesprochen. Die erste: Dass die Führungsriege der Hamas [..] im Gefängnis bleibt. Und die zweite: dass die große Mehrheit der Freigelassenen ausgewiesen werden oder zumindest nicht in Judäa und Samaria bleiben können […].

Ich weiß sehr gut, dass der Schmerz der Familien der Terroropfer unerträglich ist. Es ist schwer zu sehen, wie die Schurken, die ihre Lieben ermordet haben, freigelassen werden, bevor sie ihre ganze Strafe abgesessen haben. Doch ich wusste, dass unter den gegenwärtigen politischen Umständen dies das beste Abkommen ist, dass wir erzielen können […].

Ich habe an Gilad gedacht und daran, dass er sich bereits seit fünf Jahren in der Isolationshaft der Hamas befindet. Ich wollte nicht, dass er dasselbe Schicksal erleidet wie Ron Arad. […]

Und heute, jetzt, ist Gilad nach Hause gekehrt, zu seiner Familie, seinem Volk und seinem Staat. Dies ist ein sehr emotionaler Moment. Vor kurzer Zeit habe ich ihn umarmt, als er das Flugzeug verließ und ihn zu seinen Eltern Aviva und Noam gebracht und gesagt: Ich habe euren Sohn nach Hause gebracht. […]

Ich möchte klarstellen: Wir werden weiter den Terror bekämpfen. […] Israel ist anders als seine Feinde. Hier wird nicht die Freilassung von Mördern gefeiert […]. Im Gegenteil, wir glauben an die Heiligkeit des Lebens, wir heiligen das Leben. Dies ist eine alte Tradition unseres Volkes, des jüdisches Volkes.”

Amt des Ministerpräsidenten, 18.10.11 – Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin / Foto: Shalit grüßt den Mann, der ihn nach Hause geholt hat, Ministerpräsident Binjamin Netanyahu. Anschließend nimmt Netanyahu Shalid in die Arme und bringt ihn zu seinem Vater. (Foto: IDF)

*von HaOlam.de

Endlich ist er daheim!!! Wir alle vermissten Gilad sehr!!!

Die letzten Tag waren wie Horror für mich. Ich war wirklich fertig, ich konnte es einfach nicht glauben das Gilad Shalit nun endlich heim kommen wird.  Ich war bin vor drei Wochen ja kurz bei Verwandten in Haifa gewesen. Dort ist Gilad immer allgegenwärtig gewesen. Auch hier bei uns. Wir Juden in aller Welt haben ihn bestimmt auch immer in unserem Herzen gehabt. Bei mir zuhause hängt ein Poster im Hausgang, er ist auf meinem Blackberry und auch auf meinem Desktop. Ich konnte die Nacht vor seiner Freilassung keine Minute schlafen und als mein Mann aufgestanden ist bin ich dann doch eingeschlafen. Aber zum Glück weckte er mich um 09:03Uhr und ich konnte dann doch noch alles live sehen. Ich bin ehrlich ich habe geweint wie ein kleines Kind, ich war Stunden davor so nervös das ich am ganzen Körper wirklich zitterte.  Es ist wie als ob ein riesen Druck von mir genommen wurde. Ich habe bei jedem Gebet in eingeschlossen und dann ging alles auf einmal so schnell!! Ich sagte einmal zu einer Familienangehörigen von mir das ich denke das Gilad das Herz des jüdischen Volkes ist! Er vereint uns Juden egal wo wir sind. Er vereint uns in der Diaspora!

Er tat mir so unendlich leid, vor allem in dem Interview man sah das er offensichtlich Angst hatte etwas falsches zu sagen. Schlimm war für mich die Atem Probleme die er hatte. AUch wenn er sagte das es ihm gut gehe so konnte man ihm das nicht glauben! Er war davor schon ein dünner junger Mann nun sah er aus wie ein Haut überzogenes Skelett mit sehr tiefen Augenhöhlen, als ob kein Gramm Fleisch und Fett mehr an ihm sind. Bis zum Schluß hatte ich Angst das wir wie 2006 wieder einen Sarg bekommen wurden (damals waren es ja leider zwei Särge die von Ehud Goldwasser und Eldad Regev) die Angst war ja nicht unbegründet denn Gilad ist der erste Soldat nach 26 Jahren den wir lebend bekamen. Bei seinem Interview sagte Gilad das er gut behandelt worden sei, eine Lüge wie man ihm gleich ansieht, denn er hat offenbar kaum Lebensmittel bekommen und hat wahrscheinlich all die 5,5 Jahre keine Sonne gesehen. Ich möchte mir nicht vorstellen was man ihm noch angetan hat. Ich denke das werden wir früh genug erfahren.  Richtig unverschämt fand ich die Frage der Reporterin was er davon hält das tausende Palästinenser “angeblich” Unschuldig in Israel im Gefängnis sind und ob er sich dafür einsetzt das diese frei kämen?! Was konnte er da noch anderes sagen außer “Ja”??

In Deutschland und in der den anderen Ländern der Diaspora Juden wurde auch ziemlich gefeiert nicht nur in Israel. Da ich ja mal sehr weit vom Schuss lebe, nahm ich mir die Freiheit und hing meine Israel Fahnen draussen an die Fenster (ich bin mal sehr gespannt wann die ersten Eier geflogen kommen). Aber wir müssen auch mit kleinen Gesten zeigen das wir Solidarisch sind und uns freuen das unser aller Bruder wieder heim gekehrt ist!!!

Lasst und trinken und feiern!! Le´Chaim!!!

Hier ein paar Videos und Artikel:  Das ist das vollständige Interview mit der Reporterin.

für mich das schönste weil man ihn so lächeln sieht. Und ich persönlich es sehr ergreifend fand als er in seiner viel zu großen Uniform Salutierte!

Gilad im Helikopter, freudestrahlend das er gleich seine Familie sieht.

Naom Shalit gibt das erste Interview in Mizpe Hila

Oben rechts das ist übrigens Gilad als Baby mit seiner Mama Aviva.

Ich möchte euch auch noch ein paar Musikvideo´s zeigen, in denen es um Gilad geht:

 

Es ist mein Lieblingslied über Gilad!

Aviv Geffen darf natürlich auch nicht fehlen.

So das waren nur wenige, es gibt tausende mittlerweile über Gilad!

Nun lasst uns beten das sein Leben voller Freunde wieder wird und das er sich bald von seinem Martyrium erholt!

Danke

eure Carina

Wie wird “Palästina” aussehen?

Mal nachgefragt:

Wie wird der neue `Palästinenserstaat´ aussehen?

Weltführer sind so sehr damit beschäftigt darüber zu dozieren, wie wichtig es ist, dass ein „Staat Palsätina“ gegründet wird, dass keiner von ihnen bemerkt zu haben scheint, dass dieser bereits existiert. Seit die palästinensische Autonomiebehörde 1994 gegründet wurde, haben die Konturen des „Staats Palästina“ vor unseren Augen Formen angenommen. Wie wird also dieser berühmte „Staat Palästina“ aussehen?

Es wird ein rassistischer Staat sein, der von Juden gesäubert ist, wie die PLO-Repräsentanten letzte Woche verkündeten. Ein von Holocaust-Helfern wie der Hamas oder von einem Holocaustleugner wie Mahmud Abbas (der in einem Buch die Zahl der jüdischen Opfer absenkte und leugnete, dass die Gaskammern zur Ermordung von Juden genutzt wurden) geführter Staat. Auf jeden Fall würde ein Palästina ein Staat sein, der sich der Vernichtung der nebenan gelegenen jüdischen Heimstatt verschrieben hat.

Es wird auch ein Staat sein, der Gewissensfreiheit für Künstler, Journalisten und Schriftsteller verbannt. Ein Staat, der Christen aus dem Land treiben wird, während er Jesus zum „ersten Fedayin“ erklärt. Ein Staat, der arabische Homosexuelle und Prostituierte zu Tode steinigen wird, die derzeit in Israel Schutz finden. Ein Staat, der arabischen Gefängnisinsassen foltern und der politische Dissidenten von den Dächern öffentlicher Gebäude werfen wird. Ein Staat, wo die iranischen Geistlichkeit Khomeini-Ideologie predigen wird. Ein Staat, der Geld und Unterstützung von der völkermörderischer Muslimbruderschaft im Namen von „Kalifat oder Tod“ annimmt, so wie die Islamisten, die 1981 Ägyptens Anwar Sadat ermordeten ihre Aufenthaltskäfige dekorierten.

Ein Staat, in dem die Scharia – der islamische Rechtskodex – das einzige Rechtsstaatsprinzip sein wird. Ein Staat, der menschliche Wesen hinrichtet, nur weil sie des Apostasie schuldig sind (dem Übertritt zum Christentum). Ein Staat, in dem die Frauen verpflichtet werden Kopftücher zu tragen. Ein Staat, in dem „Ehrenmorde“ die weibliche Bevölkerung terrorisieren werden. Ein Staat, der Terroristen, Selbstmordbomber und Babymörder auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Denkmälern feiert.

Ein Staat, der keine demokratischen Wahlen abhält, sondern eine Kombination aus Korruption, Diktatur, islamischer Theologie und „bin Ladenismus“ sein wird. Ein Staat, in dem Terrormilizen Rauchern die Finger abschneiden werden. Ein Staat, in dem öffentliche Büchereien die weltweit größten Archive antisemitischer Bücher werden. Ein Staat, der das Trinken [von Alkohol] in öffentlichen Gebäuden verbieten wird. Ein Staat, in dem Spirituosengeschäfte von Terrorgruppen in die Luft gejagt werden. Ein Staat, in dem Männer aus Friseursalons für Frauen verbannt sein werden.

Ein Staat, in dem die Sicherheitskräfte Menschen dafür verhaften werden, dass die Meinungen vertreten, die beim Regime unbeliebt sind; in dem ebenso Medienorganisationen und Journalisten für ihre Berichterstattung über solche Äußerungen bestraft werden. Ein Staat, in dem das Verhältnis von Milizionären zu Zivilisten höher sein wird als in jedem anderen Land. Ein Staat, in dem die Betenden in Moscheen von Terroristen niedergeschossen werden. Ein Staat, der eine neue Kategorie arabischer Flüchtlinge fördern wird – diejenigen, die glücklich wären der unterdrückerischen und mörderischen palästinensischen Kontrolle zu entkommen.

Ein Staat, in dem Krankenwagen auf dem Weg zu Krankenhäusern angehalten und Verletzte kaltblütig erschossen werden. Ein Staat, der eine schwer bewaffnete Union von Verweigerern sein würde, die sich allesamt der Vernichtung jeglichen Stückchens westlicher Werte verschrieben haben. Ein Staat, in dem junge Paare nicht Hand in Hand über den Al-Manar-Platz in Ramallah gehen können und wo Polizisten in Zivil sie auf Straßen anhalten werden und ihr Ehezertifikat zu sehen verlangen. Ein Staat, der dem Judentum den Krieg erklärt, jüdische Geschichte im Nahen Osten als nicht mehr als ein unbedeutender, kurzer Aufenthalt arroganter Kolonisatoren dargestellt wird.

Wer würde in einem solchen Staat leben? Warum also gerät die Welt wegen der Gründung des „Staats Palästina“ in Verzückung? Weil der Araberstaat Nummer 23 und der muslimische Staat Nummer 58 das perfekte Werkzeug ist den einzigen jüdischen Staat der Welt einzudampfen? Sechs Meilen (9,6km) beträgt die Entfernung zwischen der israelischen Stadt Afula und dem „Staat Palästina“. Neun Meilen (14,5km), um die Wolkenkratzer von Tel Aviv zu erreichen. Vier Meilen (6,5km) für Bomben auf den internationalen Flughafen Ben Gurion. Nur eine Meile (1,609km) zur Stadt Kfar Saba. Ein kleines palästinensisches Kalifat an Israels Schulter aufzubauen ist der erste Schritt dazu die Juden ins Meer zu treiben.

Guilio Meotti, FrontpageMag, 21. September 2011 – Übersetzung: Heplev

von HaOlam.de

Heute:Binjamin Netanyahu spricht vor der Generalversammlung

Heute: Binjamin Netanyahu spricht vor der Generalversammlung

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu wird heute Nachmittag vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen. Seine Rede ist für den Vormittag New Yorker Ortszeit angesetzt.

Zuvor wird der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas eine Rede halten. Es wird erwartet, dass Abbas die Generalversammlung auffordern wird, einen palästinensischen Staat unabhängig von einem Friedensprozess mit Israel zu akzeptieren.

Israel bleibt weiter der Idee einer Zweistaatenlösung verpflichtet, die einzig auf dem Weg von direkten Verhandlungen erreicht werden kann. Ministerpräsident Netanyahu hat Mahmud Abbas in den letzten Wochen und Monaten mehrfach aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Offizielle Reaktion Israels auf die Rede von Ahmadinejad bei den UN

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hat gestern vor der Generalversammlung gesprochen. Aus dem Außenministerium verlautete zu seiner Rede, während derer die Delegierten zahlreicher Staaten aus Protest den Saal verließen:

„Mahmud Ahmadinejad hat sich erneut mit einer Nachricht der Feindseligkeit an die internationale Gemeinschaft gewandt und den Frieden und die Sicherheit in der Welt bedroht. Er hat dies bereits bei früheren Auftritten in New York und anderswo getan.

Dies ist keine Überraschung. Vor weniger als zwei Wochen hat Ahmadinejad – ebenfalls als Gast der Vereinten Nationen – seine absurde Aussage wiederholt, die Terrorangriffe vom 11. September seien eine westliche Verschwörung gewesen, und dies zehn Jahre, nachdem 3.000 unschuldige Menschen ihr Leben verloren hatten. Auch heute hat Ahmadinejad diese Unverschämtheit noch einmal vor den Vereinten Nationen wiederholt.”

Außenministerium des Staates Israel, 22.09.11 – Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin / Foto: Netanyahu und Obama bei der gestrigen Pressekonferenz (Foto: GPO)

*HaOlam.de

Was wollen die `Palästinenser´? Antwort auf Abbas’ Statement zur geplanten UN-Aktion

 

 

 

Von Jennifer Laszlo Mizrahi

 

Am Freitagabend hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas angekündigt, er werde die UN-Mitglieder nicht nur um ihre Stimme für einen palästinensischen Staat bitten, sondern auch für die exakten physischen Grenzen dieses Staates:

Abbas sagte: „Wir versuchen, volle Mitgliedschaft in der UN zu bekommen, entlang der Grenzen von ’67, so dass wir anschließend in der Lage sind, zu Verhandlungen zurückzukehren…, in denen wir Themen zum endgültigen Status diskutieren werden, Jerusalem, Flüchtlinge, Grenzen, Wasser, Sicherheit, Siedlungen und unsere Häftlinge, die dann Kriegsgefangene sein werden, nicht Terroristen oder Kriminelle. Selbst wenn dies nicht der Fall sein wird, werden sie unsere oberste Priorität sein.“

Was gäbe es an diesem Punkt für die Palästinenser noch zu verhandeln? Und wie kann Abbas später seiner Bevölkerung gegenübertreten und sie dazu aufrufen, weniger zu akzeptieren, als die UN versprochen hat? Er säße einmal mehr auf einem „hohen Baum ohne eine Leiter”.

Wird eine solche Resolution angenommen, wird die gesamte Idee der Friedensverhandlungen unter dem Konzept „Land für Frieden” zerstört sein, denn die UN wird den Palästinenser das Land bereits gegeben haben, ohne dass Israel Frieden bekommt.

Israel bliebe in zukünftigen Friedensgesprächen keinerlei Verhandlungsmasse.

Abbas verkündete zudem, dass die Resolution einen palästinensischen Staat innerhalb der „1967-Grenzen“ fordern werde – und nicht des Grenzverlaufs basierend auf 1967 mit einvernehmlich beschlossenem Austausch von Territorium, für den Präsident Obama kürzlich plädierte. Ein solcher Schritt würde die Breite Israels direkt nördlich von Tel Aviv auf etwa 15 km verringern. Dieses Gebiet ist mit Tel Aviv, Netanja und Herzliya die meistbevölkerte Region Israels. Ihre Bewohner, ebenso wie Israels internationaler Flughafen, lägen damit direkt unter Hügeln eines dann palästinensischen Staates, von denen aus palästinensische Terroristen Raketen auf israelische Zivilisten abfeuern könnten.

Wir haben bereits gesehen, was in Gaza passierte, nachdem Israel sich von dort zurückzog: Palästinensische Terroristen benutzten das Gebiet als Abschussbasis, um tausende Raketen auf israelische Zivilisten abzufeuern. Diese Attacken haben seit dem Rückzug bis zur vergangenen Woche angehalten. Noch immer sterben Menschen; dennoch ist Abbas noch immer nicht gewillt, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Selbst jetzt unterstehen die Palästinenser zwei verschiedenen Autoritäten: Abbas sowie der vom Iran unterstützten Hamas. Hamas wird von der USA, der EU und anderen Organen als Terrororganisation gelistet. Ihre Charta fordert die Zerstörung Israels und ruft dazu auf, „alle Juden zu töten“. Umfragen zeigen, dass die breite Mehrheit der Palästinenser, die eine Zweistaatenlösung unterstützen, diese nur als einen Schritt auf dem Weg zur Vernichtung Israels sehen.

Die „1967-Grenzen”-Formel, von der Abbas vor drei Tagen gesprochen hat, ebenso wie seine Forderung eines Ostjerusalems als palästinensische Hauptstadt, impliziert, dass Israel die Kontrolle über die Altstadt an die Palästinenser abgäbe, einschließlich des jüdischen Viertels und der Klagemauer. Dies ist inakzeptabel. Jede Friedensverhandlung hat anerkannt, dass die Stadt unter einer Form geteilter Autorität vereint bleiben muss, während die heiligen Stätten von der jeweiligen religiösen Autorität verwaltet würden.

Alle Friedenspläne haben die Notwendigkeit, die 1967-Grenzen anzupassen, anerkannt. Ohne Schlüsselphrasen wie „einvernehmlich beschlossener Landaustausch“ oder „1967-Grenzen mit demographischen Anpassungen“ ist die palästinensische Resolution absolut inakzeptabel. In früheren Friedensgesprächen hat Israel den gesamten Gazastreifen sowie 94% des Westjordanlandes entlang der 1967-Linie UND den Austausch von Territorium angeboten. Die Palästinenser haben diese Angebote jedoch abgelehnt.

Noch einmal: Nach dem Plan, den Abbas vor drei Tagen vorgestellt hat, wären die Klagemauer sowie wichtige christliche Stätten außerhalb Israels Kontrolle, und 500.000 Juden verblieben in „Palästina“. Und wir wissen noch nicht, wer diesen neuen palästinensischen Staat ein paar Monate später regieren wird – Abbas oder Hamas.

Also müssen wir fragen:

• Wird ein zukünftiger palästinensischer Staat ein friedlicher Nachbar sein, der mit Israel zusammenarbeitet, oder wird Israel weiterhin täglichen Raketenangriffen ausgesetzt sein – diesmal mit Raketen, die von den judäischen Hügeln auf Tel Aviv, Netanja und Herzliya abgeschossen werden?

• Wird die Palästinensische Autonomiebehörde oder die vom Iran unterstützte Hamas diesen Staat regieren?

• Wird es ein lebensfähiger und demokratischer Staat sein, der zu Frieden im Nahen Osten beiträgt, oder wird er vom Iran kontrolliert werden?

Israel will einen palästinensischen Staat, und auch der Rest der Welt sollte dies wollen.

Doch dauerhafter Frieden kann nur durch Verhandlungen erreicht werden, die alle offenen Fragen zur Zufriedenheit beider Seiten lösen, in gegenseitigem Respekt und Sicherheit. Zurzeit sind Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete sehr stark ineinander verflochten, das betrifft auch Aspekte der Trinkgwasserversorgung und Sicherheitsfragen. Frieden kann nicht aufgezwungen, nur verhandelt werden. Frieden ist per Definition eine Einigung, und es werden zwei Seiten benötigt, um zu einer solchen Einigung zu gelangen.

Der einzige Weg, Antworten zu erhalten, ist, gegen eine UN-Resolution zu stimmen und die Parteien zurück an den Verhandlungstisch zu bringen, so dass eine echte Zweistaatenlösung mit dauerhaften Heimstätten für das jüdische und das palästinensische Volk erreicht werden kann – nicht ein Zustand endlosen Kriegs. Die palästinensische Resolution, sofern sie angenommen wird, wird für die Welt ein gefährliches Zeichen setzen, dass die UN für Terror steht, nicht für Frieden.

 

Jennifer Laszlo Mizrahi ist Gründerin und Präsidentin des Israel Project www.theisraelproject.org

 

* HaOlam.de

3 Tote – der islamistische Volkssturm in Aktion

Überfall auf die Botschaft des Staates Israel in Kairo:

3 Tote – der islamistische Volkssturm in Aktion

 

 

Seit Wochen wurde die israelische Botschaft in Kairo regelmäßig von Demonstranten belagert. Nicht zuletzt deshalb wurde ein israelisches Sicherheitsteam aus sechs Aufpassern im Gebäude quartiert, in dem die israelische Botschaft untergebracht ist, und ebenso wurde bereits vor ein paar Wochen ganz eilig eine Wand aus Ziegelsteinen um das Haus errichtet, die allerdings eher symbolische Funktion hatte; vor allem die, den Anspruch der ägyptischen Militärjunta zu untermauern: „Wir tun was“.

 

Von Gerrit Liskow

 

Allerdings dauerte es mehrere Stunden, bis die Polizei der ägyptischen Hauptstadt auf den Notruf der prominenten Mieter des 20. und 21. Stockwerkes reagierte und das verbliebene Personal evakuierte; das Sicherheitsteam musste von einer ägyptischen Kommandoeinheit befreit werden, was andeutet, dass eine Entführung nach dem Muster Gilad Shalit nur mit großem Aufwand und in letzter Minute abgewendet werden konnte.

Nach Einschätzung von Sicherheitskreisen aus Jerusalem bestand für das israelische Personal im Gebäude zu jeder Zeit Lebensgefahr.

Die von einem aufgebrachten, antisemtischen, antizionistischen oder sonst wie Israel mörderisch gesinnten Mob erzwungene Unterbrechung der diplomatischen Beziehungen zwischen Kairo und Jerusalem spielt denjenigen Kräften in die Hände, denen Existenz eines jüdischen Staates ein Dorn im Auge bzw. im Fleische ist.

Zu ihnen zählt nicht erst seit letzter Woche der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, der sich anlässlich einer Visite in Gaza-City auch offiziell als Terror-Pate positionieren möchte und es auf die Erdgas-Felder vor der israelischen Küste so dringend abgesehen hat, dass er den Einsatz der türkischen Marine „zur Sicherung des Seehandels“ erwägt; während gleichzeitig ein gemeinsames See-Manöver mit der ägyptischen Marine im östlichen Mittelmeer angekündigt wurde.

Der hauptsächliche Skandal der türkischen Propaganda besteht darin, dass sie das Gattungswesen für dumm zu verkaufen versucht; für so dumm, wie es sie selber dünkt?

Über den aufgewühlten Wassern des östlichen Mittelmeeres, das seit knapp einhundert Jahren kein osmanisches mare nostrum mehr ist, schwebt in seiner Funktion als spritus rector nicht nur der „politische“ Ungeist aus Ankara, sondern auch und vor allem der seiner der Über-Mullahs aus Teheran.

Das sind, seit dem zügigen Ausbau der „diplomatischen“ Beziehungen zwischen Kairo und Teheran im Mai des Jahres, die „politischen“ Paten des islamistischen Volkssturms sowie dessen lokalem Arm, der deutschen „Links“-Partei.

Deren wichtigste Direktkandidatin, Lucrezia Jochimsen, erkannte in der Islamischen Republik Iran bereits anlässlich ihres Staatsbesuchs in Teheran im letzten Jahr ihr persönliches Vorbild in Sachen „Minderheitenschutz“.

Bereits im März, als es auf dem Freiheits-Platz in Kairo losging, war eine der zentralen Forderungen der Protestler die nach einem Ende der friedlichen Beziehungen zum jüdischen Staat, ein Ende des Friedensvertrages, wenn nicht generell ein Ende des Staates Israel.

Das alles hinderte und hindert in den gewöhnlich gründlich desinformierten „westlichen“ Medien niemanden daran, den endemischen Antisemitismus der panarabischen, weitgehend islamistisch motivierten Unruhen beredt zu verschweigen.

Indem das vermeintlich gesunde „Volks“-Empfinden der arabischen Welt verkitscht wird zur „Arabellion“, zur zeitgeistigen Variante der Französischen Revolution, wenn schon nicht des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, idealisiert, glorifiziert und de-realisiert die deutsche Journaille die panarabischen Unruhen und präsentiert die Fakten so, dass sie zum „politischen“ Bewusstsein ihrer Öffentlichkeit passen; betreibt also nichts anderes als Verrat an der Aufklärung.

Kitsch as Kitsch can lautet die Devise der Gegenwartbewältigung mit „journalistischen“ Mitteln in deutschen „Qualitätsmedien“, und offensichtlich ist hierzulande nicht nur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern in den Redaktionen von Zeit über Spiegel bis taz – um vom Neuen Deutschland und dem krawallseligen Hetzblatt junge Welt ganz zu schweigen – vor allem ein Argument en vogue, wenn es darum geht, die angeblichen Ursachen der arabischen „Unzufriedenheit“ zu ergründen: die Existenz des Staates Israel.

Israel hätte, so das Argument des „linken“ Journalismus deutscher Provenienz, durch seine – selbstverständlich! – illegale „Besetzung“ der sogenannten West Bank die aktuelle „politische“ Situation erst „provoziert“; ersatzweise bereits durch seine bloße Existenz, aber das dürfen nur die nützlichen Idioten sagen, die wissen, was ein Siddur ist.

Derlei Argument dient indes vor allem einem: der projektiven Vergangenheitsbewältigung. Erlaubt es doch – qua „Palästina-Solidarität“ – den deutschen Volks-Genossen der projektiven arabischen Welt, sich – endlich! – auch einmal als Opfer der Juden, pardon: der Israelis, zu inszenieren, vor allem aber sich so zu fühlen, und das auch noch mit „politisch“ reinem Gewissen, bitteschön.

Und irgendwie wird es Mathias Bröcker, Hanf-Experte der taz, ganz bestimmt gelingen, einen Bezug zwischen dem Überfall auf die israelische Botschaft in Kairo am 10. September 2011 und dem Angriff auf die Zwillingstürme in New York am 11. September 2001 herzustellen.

Werden wir also zum Wochenbeginn aus dem Kampfblatt der deutschen „Truther“-Szene, der taz, erfahren, dass der aufrecht islamistisch empfindende, mithin also „politisch“ tadellose ägyptische Volkssturm nicht mehr und nicht weniger tat, als das „Recht“ auf Rache in die eigenen Pfoten zu nehmen, und ganz praktizierter „Antizionismus“ zu sein, also Zärtlichkeit zwischen den Völkern?

Immerhin soll der ZDF-Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“ das neue Buch des Hanf-Experten eine fünfminütige Dauerwerbesendung wert gewesen sein. Eine Veröffentlichung, die im Ernst der Frage nachgehen möchte, ob bzw. inwieweit 9/11 ein „inside Job“ war, liegt voll auf der Linie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Es ist wohl noch lange nicht genug, dass jede/r vierte Deutsche „weiß“, wer wirklich „dahinter“ steckt: Mossad, CIA und Silverstein Properties.

Wenn man das deutsche mit dem türkischen Ergebnis vergleicht, wo immerhin 92% aller Befragten „wissen“, dass die – selbstverständlich! – jüdische Immobilienfirma sich professionelle Hilfe bei Mossad und CIA geholt hat um ihre soeben erworbene Immobilie in famoser Adressenlage zu „sanieren“, wird klar, dass die öffentliche Meinung des wiedergutgewordenen Deutschlands noch einen weiten Weg zu gehen hat; mithilfe ihres deutschen Staatsfunks mag ihr das indes gelingen.

Doch zurück zur Lage in Kairo. Nachdem sich die in Deutschland veröffentlichte Meinung bereits beim Tottenham-Blitz schwertat, Mob-Gewalt von Demokratiebewegung und Racketeering von Revolution zu unterscheiden (beispielhaft in Punkto verständnisinniger Seelenverwandtschaft mit den Mordbrennern war NDR Info), dürfte die deutsche Journaille dahin tendieren, den Überfall auf die israelische Botschaft als neuerlichen Triumph der ägyptischen Demokratiebewegung zu feiern.

Zumindest aber wird man im Spektrum von Zeit über Spiegel bis taz, von NDR Info über ARD-Brennpunkt bis Deutschlandfunk, den jüdischen Staat zum Schuldigen am erlittenen Missbrauch zu machen verstehen.

Angesichts eklatanter Verstöße gegen die Gepflogenheiten der internationalen Diplomatie, wenn schon nicht der universellen Menschenrechte, vor allem des Rechts auf körperliche Unversehrtheit, wird die deutsche veröffentlichte Meinung erst recht bei der Auffassung bleiben, der islamistische Volkssturm in Kairo wäre die Speerspitze des „politischen“ Fortschritts im ganzen Nahen Osten.

Dass politisch „gute“ Gewalt immer von „links“ kommt, weiß man hierzulande schließlich nicht erst seit Svein Sivje, der übrigens noch immer norwegischer Botschafter in Israel ist, sondern seit Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann.

Das ist „politischer“ Fortschritt, wie ihn das progressive „linke“ Gattungswesen sonst nur anhand seiner projektiven Stellvertreter in Gaza und Ramallah, Ankara oder Teheran verkörpert sehen kann, und der ihm nun auch aus Kairo geliefert wird.

 

*von HaOlam.de

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