Unfassbar!!! Der feige Attentäter von Toulouse wird schon als Märtyrer gefeiert!

Hallo meine lieben,

gerade eben surfe ich durchs world wide web und was sehe ich und finde ich da? Ein Video das zeigt wie verschleierte Frauen Blumen an das Haus des feigen Attentäters von Toulouse legen wollen. Ich glaube es nicht und surfte ein wenig weiter, wie ich feststellte sind mehrere Fahrgemeinschaften sogar aus Paris gekommen um ihren “Helden” die letzte Ehre zu erweisen! Wow was sagt man zu so viel intoleranz? Was ich nicht verstehe ist ja das es nicht nur drei “JudenKinder” und einen Rabbiner umbrachte, nein er tötete davor ja auch Muslimische Soldaten.

Also so viel ich es verstanden habe, ist auch noch der ein Märtyrer der seine eigenen Kameraden, bzw. Glaubensbrüder umbringt? Na toll!! Dann doch weiter so! Vielleicht schwappt die Welle des Gegenseitigen Hasses dann so weit das in unserem schönen Land die weiße Kacke sich ein Beispiel nimmt und ihrem “Führer” folgt und auch sich gegenseitig ermorden bzw. Selbstmord verübt. Ich meine dann hätte die Sache wenigstens noch etwas gutes! Aber ich denke nicht das es soweit kommen wird. Bei HaOlam.de habe ich noch einen schönen passenden Artikel dazu gefunden.

Was denkt ihr über das alles, vor allem wie kann einer zum Märtyrer werden wenn er seine eigenen Kameraden abschalchtet? Ist die Welt oder der Islam wirklich so verdreht?

 

 

Toulouse: `Wir trauern und weinen – aber wir sind stark!´

Videobericht von der Beerdigung der Opfer von Toulouse in Jerusalem:

`Wir trauern und weinen – aber wir sind stark!´

Heute wurden in Israels unteilbarer Hau7ptstadt Jerusalem die Opfer des Terroranschlags für die jüdische Schule in Toulouse/Frankreich unter großer Anteilnahme beerdigt. Ein Lehrer, zwei seiner Kinder und ein weiterer Schüler waren am Montag von einem islamistischen Terroristen brutal erschossen worden – die Tochter des Religionslehrers und Rabbiners hatte der Jihadist an den Haaren festgehalten, damit sie nicht fliehen klonnte, bevor er ihr in den Kopf schoss.

Bei der Beerdigung in Jerusalem flossen mehr Tränen als Worte. Der spehardische Oberrabiner Shlomo Amar sagte unter Tränen: “Wir weinen, aber wir sind stark. Wir werden nicht zulassen, das sie uns brechen.” Der ashkenasische Oberrabiner Yona Metzger: “Ich rufe den französischen Außenminister, der hier mit uns ist, alles zu tun, die Sicherheit an Frankreichs Schulen zu gewährleisten.” und: “Das Volk Israel weiß den Zionismus zu schätzen.”

Der Sprecher der Knesset, des israelischen Parlaments, Reuven Rivlin sagte: “Die ganze Nation Israel trauert um die Opfer. Jeder, der Hass sät muss wissen, das Hass sinnlos ist.” Er erinnerte in diesem Zusammenhang an das Massaker an einer jüdischen Familie in Itamar, im israelischen Landesteil Samaria, bei dem arabische Terroristen die Eltern und drei Kinder, darunter einen Säugling, die Kehlen durchschnitten und die Schädel zertrümmerten.

Rabbi Yona Sandler sel.A., wurde in Frankreich geboren und lehrte in Toulouse. Er zog nach Israel, aber im letzten Jahr kehrte  mit seiner Frau und seinen Kindern nach Frankreich zurück, um für 2 Jahre als Religionslehrer zu arbeiten.

Anette Herzkowicz, die Großmutter  von zwei der drei ermordeten Kinder und Schwiegermutter des ermordeten Rabbis, nahm in New York im französischen Konsulat an einem Gedenkg-ttesdienst in Erinnerung an die Opfer des Terroranschlags teil.

jfa

Videos aus Jerusalem von der heutigen Beerdigung der Opfer des Terroranschlags:

 

21.03.2012

* von HaOlam.de

Die “Schiesserei” von Toulouse, oder warum wird Judenhass und Anschlaege auf uns immer so herunter gespielt?

Hallo meine lieben,

als ich heute Nachmittag die Nachrichten am Rande mitbekam war ich etwas durcheinander. In den deutschen Medien der ARD war von einer Schiesserei an einer Schule die Rede. Anfangs sagte man nicht das diese Schule eine Jüdische sei und als ich von der Schiesserei hörte dachte ich natürlich an mehrere Beteilgten die sich ein wildes Duell lieferten oder zumindest ein Amoklaufender Schüler. Erst drei Stunden später erfuhr man das diese “Schiesserei” ein Hassverbrechen war und das keineswegs es eine Schiesserei war. Aber die deutsche Tagesschau hat dies immer noch nicht berichtigt. Dann schaue ich auf HaOlam.de und finde einen Artikel der genau das ausdrückt was ich davon halte:

 

Die Rede von der `Schießerei´ „Vor einer jüdischen Schule im südfranzösischen Toulouse hat es eine Schießerei gegeben.“, wussten tagesschau.de und viele andere deutsche Medien heute solange zu berichten, bis man sich dort eines besseren besann. von Gerrit Liskow Eine Schießerei setzt nämlich nach jeder herkömmlichen Definition einen Schusswechsel voraus; zumindest wenn man dem Duden glaubt. Der kennt das Wort Schießerei als einen „wiederholten Schusswechsel“ und ein Synonym für „Kugelwechsel“. Und das Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache (2009 Farlex, Inc. and partners) schreibt im Sinne einer Definition“ Schie•ße•rei die; -, -en; eine Situation, in der zwei od. mehrere Personen aufeinander schießen.“ Was uns tagesschau.de mit ihrer Rede von einer angeblichen „Schießerei“ also hatte sagen wollen, bleibt das Geheimnis jener deutschen Staatsblogger, von denen einer als Nebentätigkeit übrigens die publikative.org betreibt, eine Art „NGO“ unter den pro-israelischen Websites. Was die ausgesprochen bemerkenswerte Wortwahl anbelangt, die Rede von einer „Schießerei“, so ließ tagesschau.de es freiwillig-unfreiwillig offen, ob seitens der Opfer bloß „zurückgeschossen“, oder die Schießerei gar angefangen wurde. Was insgesamt eher unwahrscheinlich wäre, aber eine großartige Neuigkeit ganz nach dem Gusto der deutschen Staatsblogger, Staatsfunker und ihres Millionenpublikums: Dass jetzt nämlich schon die drei- bzw.- sechsjährigen Juden Israelis, also die ganz Kleinen, Akte zionistischer Aggression verüben (schlafen ja bekanntlich alle mit einer Uzi zwischen den Zähnen). Und so hätte der Ablauf der Schießerei dann aus Sicht der Tagesschau ausgesehen: Indem sie das Feuer auf einen unschuldigen Motorradfahrer eröffneten, der dann nicht anders konnte, als sich zu wehren und „zurückschießen“, kam es zu einer „Schießerei vor einer jüdischen Schule“, bei der nicht nur diese noch ganz kleinen Juden Zionisten ums Leben kamen, die mit der Schießerei „angefangen“ hatten, sondern auch deren Vater sowie die Tochter des Rabbis und Schulleiters. Selbst schuld, wird man im aufrichtigen Deutschland sagen, hätten halt nicht anfangen dürfen, diese Juden Zionisten. So was passiert, indem man Agenturmeldungen aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und anschließend abtippt ohne zu bedenken, dass ein englisches „shooting“ ein deutsches Schießen, eine deutsche Erschießung, oder eine deutsche Schießerei sein kann. Diese sprachliche Mehrdeutigkeit wurde bei tagesschau.de aber lieber zunächst einmal in Kauf genommen, statt ebenso so zutreffend wie unmissverständlich von einem Attentat zu sprechen; etwas Anderes wäre für ein Produkt deutscher Ideologie auch wirklich überraschend gewesen.

Das Massaker an der Familie Fogel jährt sich zum ersten mal

ich wollte aus diesem wirklich traurigen Anlass dieses Video posten. Ich kann nur hoffen das wir aus der abscheulichkeit dieses feigen Verbrechens unsere Lehren ziehen. Nach einem Jahr frage ich mich immer noch was das nur für Menschen sein können die soetwas kaltblütiges tun, man kann nur von Glück sprechen das die anderen drei Kinder nicht zuhause waren. Der damalige erste Soldat der das Haus betrat ist seit Jahren ein guter Freund von mir mit dem ich in Verbindung stehe, er gehört einer Sanitätseinheit an, er war damals gerade erst 19 Jahre alt. Persönlich denke ich das Edi nie mehr die furchtbaren Bilder vergessen kann. Und auch wir nicht.

Mal wieder was aus meinem täglichen Leben… Oder: Wie ich es schaffe sogar die Menschen ohne meine Anwesendheit zu nerven :-)

Hallo meine lieben,

das was ich euch heute berichte passierte meinem Mann letzte Woche Donnerstags. Bis heute habe ich überlegt ob ich es schreiben soll oder nicht oder was ich generell von dieser “merkwürdigen” Begegnung halten soll.

Nun mein Mann war gerade in der Apotheke (wir sind seit Jahren Stammkunden einer relativ kleinen Apotheke und haben ein sehr gutes Verhältnis zu den Angestellten die uns alle kennen und mit denen man immer die neuesten Geschichten und Tratsch abhalten kann, eben so wie das ist wenn man wo Stammkunde ist). Als zwei Bekannte von uns herein kamen (ihr kennt das bestimmt vor einigen Jahren war man des öfteren zusammen und unternahm auch mal was, aber es kam dann nicht so weit das man jetzt sagen könnte das dies Freunde waren). Mein Mann ließ sich gerade von der Apothekerin bei was beraten und die zwei standen hinter ihm, wir nennen Sie einfach mal G. und M.

Als die Apothekerin nach hinten ging um das Medikament zu holen sagte M. sehr frech zu meinen Mann: ” Also Du solltest Deiner Frau jetzt schon mal zügeln und ihr eines auf ihren `Deckel`geben, Sie übertreibt es ganz schön mit ihrere Religion und dem Judentum!” Anfangs muß mein Mann sehr perplex gewesen sein, aber er sagte dann einfach zu M. ” Das geht Dich doch gar nichts an außerdem tragen Frauen keinen Deckel, meine Frau trägt wenn dann ein Kopftuch oder einen Hut und etwas mehr Glauben und Religion könnte euch (Oder sagte er Dir direkt zu M., ich weiß es nicht mehr) auch nicht schaden!”    Worauf G. in lachen ausbrach und meinem Mann zustimmte.

M. meinte mit “Deckel” eine Kippa. Gerade eben sprach ich nochmal mit meinem Mann darüber und für m ich ist vieles so voller unverständnis.

Erstens, warum wurde ich es mit meiner Religion übertreiben? Anders als mit 17 Jahren stehe ich dazu jüdisch zu sein und ich bin sehr stolz darauf. Aber es ist ja nicht so das es bei mir DAS Gesprächsthema Nummer eins ist und ich es jedem auf die Nase binden muß, schließlich ist es auch nichts anderes als Christin oder Muslima zu sein. Oder macht mich das zu einer Art Catwoman aufgrund meines Jüdisches Glaubens oder meiner Jüdischen Herkunft?

Zweitens, warum fixieren sich mein Umfeld jetzt auf einmal über meine Religion/Herkunft? Was ist anders an mir als noch vor etwas 10 Jahren? Was ist außer das ich Reifer geworden bin (sowohl Psychisch wie auch Physisch) der Unterschied zu damals? Außer das ich Blogge und euch aus meinem Leben erzählen will gibt es fast nichts. Ausser: Seitdem ich verheiratet bin, trage ich sobald ich ohne meinen Mann aus dem Haus gehe eine Kopfbedeckung. Sei es im Sommer ein Tuch, im Frühling und Herbst einen Hut oder im Winter eine Mütze. Zu Shabbat und den Feiertagen trage ich immer eine Kopfbedeckung als was ist der Unterschied? Ich meine ich muß ja die Menschen schon “nerven” wenn Sie meinen Mann auf mich ansprechen obwohl Sie schon desöfteren die Gelegenheit hatten es mir zu sagen. Auch finde ich es Sonderbar das Bekannte meinen Mann ansprechen. mit denen ich vor ungefähr 10 oder 12 Jahren mehr zu tun hatte, aber mein Mann eigentlich gar nichts. Also müssen Sie ja von irgendwas an oder von mir “genervt” sein.

Drittens und für meinen Mann das wichtigste: Leider ist es ja tatsächlich so und wenn wir uns gerade in dem Augenblick Gedanken machen, dann fällt uns auf das man sich immer mehr auf andere Menschen fixiert nur nicht so auf sich selber. Ich sage immer das ist “Psychologische Kriegsführung mit sich selber” denn mache ich mir Gedanken über den Herrn Sowieso, so muß ich mir schon keine Gedanken mehr über mich machen und meineProbleme sind ein Stückchen weiter entfernt von mir und für den kurzen Augenblick ist dann alles gut.

Viertens und das ist für mich mehr oder weniger wichtig ist das ich  mir über den Umfang der Bloggerei mehr bewußt werden muß. Auch wenn ich nicht gerade viele Leser habe so ist das bloggen doch sehr intim und sehr privat zum teil. Ich habe mich bewußt dafür entschieden kein Gesichtsloser Blog zu sein und doch verstehe ich immer mehr warum die meisten eben Anonym sein wollen. Wäre mein Blog Anonym so wäre die Situation mit G. meinem Mann und M. wahrscheinlich gar nicht erst entstanden. Heute habe ich übrigens meine Mutter besucht und auch Sie wird mittlerweile desöfteren auf meinen Blog angesprochen. Natürlich nur von Personen die Sie kennen, den im großen und ganzen halte ich meine Familie hier raus, erzähle kaum was über Sie und lade keine Bilder hoch. (Auch wie auf meiner Startseite beschrieben ist sind teilweise Namen, Orte aus meiner Vergangenheit und Handlungen die meine Familie betreffen zum Teil erfunden, aber alles was mich betrifft ist echt.) Mir ist die Anonymität meiner Familie und Freunden sehr wichtig. Ja mir wird einfach immer mehr bewusst warum die meisten Bloggs anonym sind. Aber da ich gerne blogge und zum Teil auch hoffe damit etwas aufzuklären nehme ich das in Kauf.

Aber was ich einfach nicht verstehe ist, das mein Mann mir eine auf den Deckel geben soll denn ich soll es mit meiner Religion übertreiben!? Dazu fällt mir nur ein das G. oder/und M. meinen Blog lesen müssen, denn ansonsten rede ich nicht Großartig darüber.

Und nerve ich euch damit? Nerve ich euch mit meinem Blog? Zwinge ich jemanden es zu lesen?

Ich denke ihr wisst auf was ich hinaus will ;-)

Bis bald meine lieben und passt auf euch auf.

Mit einem Augenzwinkern verabschiede ich mich heute und mache mir Gedanken um mein nerviges Leben.

Eure Carina

Sind wir Juden überhaupt noch irgendwo sicher?

Hallo meine lieben,

ich denke vielen von euch ist es auch schon aufgefallen der Antisemitismus ist in Deutschland so aktuell wie schon lange nicht mehr. Nicht nur das nach der Friedensflotte  der Mavi Marmara jemand mein Haus mit seiner Meinung “verschönert” hat. So wie mir geht es Tausenden von Juden in Deutschland. Rabbiner werden angestochen, Synagogen in Brand gesteckt und auch vor Friedhöfen hat man keinerlei Respekt mehr. Leider ist es so das wir Juden einem wachsenden Antisemitismus in Deutschland wieder ausgesetzt sind. Das Wort “Jude” was mich mit Stolz erfüllt ist für die Allgemeinheit zu einer Schimpfwort geworden.  Ich lernte letztes Jahr im Sommer eine 19 Jährige kennen die mit ihrem Freund zu uns zum Grillen kam, als wir uns über einen gemeinsamen Bekannten unterhielten der noch kommen wollte, sagte Sie :” War ja klar das der Jude nicht kommen wird!” Ich sprach Sie natürlich sofort darauf an und machte ihr verständlich das Sie bei Juden (eigentlich ja nur ich, da mein Mann Christ ist) zu Gast sei und warum Jude für Sie ein Schimpfwort ist. Sie entschuldigte sich dafür und wußte aber keine Antwort, “Du Jude” sage doch jeder wie Du Arsch oder sonstiges. Es ist leider ganz normal geworden.  Was mir aber sehr stark auffällt ist das der `neue`Antisemitismus in Deutschland immigriert ist. Nennen wir das mal der immigrierte Antisemitismus. Wenn ich an das Wort Antisemiten denke ist das erste Bild was ich vor Augen habe, der alte Mann der mich damals im Bus so beschimpfte. Aber so ist es nicht mehr, nicht erst seid Broder wissen wir das der neue Antisemitismus zum größten Teil nicht von den Deutschen kommen sondern von Muslimen und Arabern.

Auch erinnere ich mich an einem Vorfall ende Januar diesen Jahres. Ich war mit meiner Großmutter einkaufen, da an dem abend sehr viel Schnee lag und Sie viel bei Netto eingekauft hat, wollte ich schnell einen der beiden Einkaufswagen vor ihre Türe schieben (Sie wohnt gleich nebenan). Draussen standen ein paar Jugendliche, einen davon kannte ich, er ist ein guter Freund von meinem kleinen Bruder und war schon desöfteren bei mir. Er fragte mich ob ich ihm eine Packung Tabak kaufen könne da er seinen Ausweis nicht dabei habe und die Verkäuferin ihm keinen gebe. Da ich wußte das er so um die 20 Jahre alt ist, sagte ich ihm zu, ich müsse aber nur noch schnell den Wagen zu der Haustüre meiner Oma um die Ecke fahren. Sie sagten sie warteten und so ging ich.

Ich lud die Einkäufe aus und als ich aus der Haustüre kam traf mich ein Schneeball, natürlich lachte ich anfangs, den ich beworf als Kind auch fremde Menshcen mit Schneebällen. Aber was dann kam darauf war ich nicht vorbereitet. Ich sah zu der RIchtung aus dem der Schneeball kam und sah zwei Jungs neben den Garagen stehen worauf mir einer Antwortete: “Was lachst denn so du Judenfotze?” Ich war schockiert, denn schließlich dachte ich erstmal an einen ganz normalen Schneeball und woher wollen diese Jungs bitteschön wissen das ich jüdisch bin? (Ich weiß es bis heute noch nciht woher Sie das wissen, ich denke Sie waren mit mir im Netto Markt einkaufen, da mir dort zu warm war zog ich meine Jacke auf und jeder konnte meinen Magen David sehen, das ist die einzige Erklärung). Die Beschimpfungen hörten nicht auf, aber der der mich am meisten beschimpfte redete in einem merkwürdigen Dialekt, worauf ich meinen einzigen türkischen Satz sagte den ich kannte, nämlich das er Still sein sollte. Das witzige darauf ist das er sagte:” Denkst Du nur weil ich einen Ausländischen Dialekt habe bin ich Türke?” Wie kam er auf Türkisch, wenn er das nicht verstand?

Das Ende der Geschichte ist das es drei Jungs waren, ungefähr 13 Jahre alt die mir meine Handtasche klauen wollten und der Freund meines Bruders und seine Freunde mir zur Hilfe kamen.  Wenn ich so darüber nachdenke dann denke ich: Wow 13 Jahre alt, eine Backpfeife und dann ist gut. Aber so ist es gar nicht, in so einer Situation kan man nicht mehr denken. Für mich persönlich sind immer die Eltern die Leidtragenden, denn ich kenne keine Türkischen oder Arabischen Eltern die jemals mir was böses wollten oder auch nur was böses zu mir sagten. Die meisten kamen in den 60igern und 70igern nach Deutschland als Gastarbeiter. Sie schuffteten sich wirklich zum Teil ab und wurden oftmals auch nicht gerade Respektvoll behandelt. Aber jetzt machen ihre Kinder oder meist Enkelkinder all das kaputt was die erste Generation Gastarbeiter sind mühvoll aufgebaut haben: Respekt und Ehre.

Das traurige ist das wenn ich diese Menschen frage woher ihr Antisemitismus kommt dann wissen Sie selbst nicht woher. Denn die ältere Generation in Deutschland kennt keinen Groll auf uns Juden, es sind tatsächlich nur die jungen.

Israel- so viel in so kurzer Zeit!

Hallo meine lieben,

immer wenn ich in unserer Heimat bin, bin ich erneut Sprachlos. Wow!!! Dieses Jahr wird Israel 64 Jahre alt, nur 64 Jahre!! Und was sehen wir wenn wir daheim sind? Moderne Häuser, große Firmen, Straßen etc… Immer wieder muß ich leider lesen das es immer noch Menschen gibt, die denken das Israel ein Entwicklungsland ist, wir Wasser aus den Brunnen holen und es keine Autos gibt sondern wir auf Kamelen reiten und Eselskarren benutzen.  Oft denke ich an Bilder der ersten Neueinwanderer die hart arbeiteten und in nur wenigen Jahren aus der Wüste ein komplett modernes Land schufen und das meist ohne moderne Maschinen mit ihren bloßen Händen! Immer wenn ich daran denke was  die Menschen in Israel in so kurzer Zeit erbaut haben, bin ich sehr stolz ein kleiner Teil von unserem kleinen Volk zu sein. Und auch wenn ich in Deutschland lebe, so ist (so fühle ich) meine Heimat Israel. Nun fand ich dazu erst vor zwei Tagen einen Artikel in HaOlam.de der genau das gleiche schilderte.

Die meisten von euch werden verstehen was ich meine. Ich fand noch einige Videos zu dem Thema die ich euch nicht vorenthalten will.

 

Pallywood-Lügenindustrie: Gefälschtes Foto verbreitet sich wie ein Virus – Soldat tritt auf Mädchen

Palywood-Lügenindustrie:

Gefälschtes Foto verbreitet sich wie ein Virus – Soldat tritt auf Mädchen

 

 

Elder of Ziyon, 1. Februar 2012

Die hebräische Ausgabe von YNet merkt an, dass Facebook und andere soziale Medien mit Kopien dieses Bildes überschwemmt werden, oft mit einer Bildbeschreibung, die behauptet, es sei ein israelischer Soldat, der auf ein palästinensisch-arabisches Mädchen tritt (siehe nebenstehendes Bild).

YNet verfolgte es bis zu einem Twitter-Bild aus dem Juni zurück, dessen Beschreibung aber schließen lässt, dass sich dies in Syrien abspielte.

Im Internet kursieren tausende Kopien davon.

Die israelische Internetseite Tazpit nahm es im Juni zur Kenntnis und führte ein wenig Grundlagenrecherche durch:

Der Soldat in dem Foto scheint eine Kalaschnikow AK-47 in der Hand zu halten, die von der israelischen Armee nicht benutzt, aber oft von der palästinensischen Polizei und Terrororganisationen verwendet wird. Es ist bekannt, dass die IDF M16- und M4-Gewehre einsetzt. Außerdem sehen ihre Uniformen anders aus als die, die in dem Foto erscheint.

Die israelische Regierungs-Werbeagentur erklärte heute gegenüber „Tazpit“: „Das Foto ist vom IDF-Sprecher überprüft worden und nach einer Ermittlung scheint es so, dass es nicht authentisch und der Soldat kein Israeli ist. Unglücklicherweise ist der Einsatz solcher Fotos eine bekannte Methode für Versuche Israels Image im Internet zu schaden und Teil des Informationskriegs der sozialen Medien.“

Ich glaube nicht, dass es aus Syrien stammt. Es sieht komplett inszeniert aus. Es könnte sich sogar um Straßentheater handeln.

Daled Amos diskutierte das Foto schon letztes Jahr.

UPDATE: Eine lustige Veräppelung:

Das Wortspiel (der Satz oben im Bild) ist leider nicht ohne langwierige Erklärungen zu übersetzen.

UPDATE 2: Tweeterin Michal fand die Originale – und wie ich vermutete wurde das als Straßentheater aufgeführt, anscheinend in Bahrain im Dezember 2009 während Festlichkeiten zum Feiertag des 9. Muharram:

 

 

 

von HaOlam.de

aus dem Hebräischen Übersetzt von Heplev

Tschechien: Brünner Salafisten-Prediger ruft ebenfalls zur Judenvernichtung auf

 

 

Nach dem geistigen Führer der sogenannten “Palästinensischen Autonomiebehörde”, Mufti Hussein, der die Ermordung aller Juden als “Ziel des Islam” bezeichnete und erklärte, jeder Moslem, der Juden ermordet, würde in den Himmel kommen, wurde bekannt, dass auch in Tschechien ein der Salafisten-Szene zuzurechnender Prediger ebenfalls zum Massenmord an den Juden aufgerufen hat. Widersprüchliche Angaben gibt es zum Zeitpunkt der Predigt. Unbestritten ist, das er im Dezember eine solche Hasspredigt gehalten hat, Berichten zufolge soll es erneut zu solchen Aussagen gekommen sein – mit direkten Bezug zu der Hasspredigt des Muftis.

Der Hassprediger aus Brünn formulierte dabei die gleichen Mordphantasien wie der Mufti. In seiner Hasspredigt an die Gläubigen hetzte er: „Die Stunde der Auferstehung wird nicht eher kommen, als bis ihr die Juden bekämpft. Der Jude wird sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine oder Bäume ausrufen: O Moslem, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.“ Die Aufzeichnung der Predigt des Brünner Imams Lukas Vetrovec war ins Internet gestellt worden und hatte insbesondere unter tschechischen Juden einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

Der Hassprediger rechtfertigte sich damit, dass das nicht seine Worte, sondern die Worte und Anweisungen des Propheten Mohammed seien, die für alle Moslems bindend sind. Im Verlauf seiner Predigt beschränkte sich der Prediger jedoch nicht nur auf Zitate von Mohammed und aus dem Koran, sondern leugnete daneben den Holocaust und bestritt das Existenzrecht des SWtaates Israel.

Zahlreiche Kommentartoren im Internet reagierten verwundert auf die Aufregung in Tschechien, da, so die Kommentare, derartige Predigten in den Moscheen und Bethäusern nicht ungewöhnlich seien, sondern eher zum Standart gehören würden.

Die tschechischen Christdemokraten sollen Medienberichten zufolge inzwischen die Auflösung sämtlicher Moschee-Gemeinden gefordert haben, da hier offenkundig die verfassungsmäßige Ordnung der Republik Tschechien abgelehnt wird. Nachdem die Aufrufe zum Mord an Juden durch den Mufti bekannt geworden waren, hatte ein muslimischer Facebook-User aus Deutschland auf der Pinnwand eines Bundestagsabgeordneten geschrieben, das er solche antisemitischen Mordaufrufe aus seinem ehemaligen Umfeld und dem “Religionsunterricht” kenne.

Der Vorsitzende der tschechischen Islamstiftung (so was wie ein Zentralrat), Hassan Muneeb Alrawi erkllärte: .Es tut uns sehr leid, dass es hier in der Brünner Moschee zu dieser Predigt gekommen so gekommen ist. Wir entschuldigen uns bei allen und besonders der jüdischen Gemeinde und versichern, dass die Predigt in unserer Gemeinde keine Intoleranz ausgelöst hat”. Empöhrt äußerten sich aber viele Migranten aus islamischen Ländern, bzw. Kinder aus Migrationsfamilien aus islamischen Ländern, die laum einen Bezug zu solchen Gemeinden haben, wie der, in der die Hasspredigt offenbar zum normalen Ton gehört. Weitere Konsequenzen etwa gegen den Hassprediger direkt werden derzeit von den zuständigen Strafverfolgungsbehörden geprüft, bzw. vorbereitet.

 

jfa

von HaOlam.de

Zehn Gründe, warum wir wissen, dass Iran die Bombe will

Bruno Tertais:

Zehn Gründe, warum wir wissen, dass Iran die Bombe will

 

 

Am 8. November veröffentlichte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) einen Bericht, der einer vernichtenden Anklage des iranischen Atomprogramms gleichkommt. Zum ersten Mal beschrieb die Behörde in außergewöhnlich detaillierter Weise (in einem 14-seitigen Anhang zum Hauptbericht) sämtliche ihr bekannten Aktivitäten, die Teheran zur Entwicklung einer Nuklearwaffe durchgeführt hat. Nach Angaben der IAEA stammen diese Informationen sowohl von ihren eigenen Untersuchungen als auch von Geheimdiensten von mehr als zehn ihrer Mitgliedsstaaten (welche sie wiederum durch eigene Mittel überprüft hat). Es ist insbesondere erwähnenswert, dass einige dieser Aktivitäten vor sehr kurzer Zeit durchgeführt wurden: Das bedeutet, dass, wie viele Experten vermutet haben, diese Aktivitäten nur vorübergehend „angehalten“ worden waren (diesen Ausdruck hatte der Nationale Geheimdienstbericht der USA aus dem Jahr 2007 verwendet). Die Summe all dieser Aktivitäten zum Zweck der Waffenherstellung ist an sich bereits ein handfester Beweis – falls ein solcher noch benötigt wurde – für den Willen Irans, die Fähigkeit zu erlangen, eine Atombombe zu bauen. Darüber hinaus wird diese Schlussfolgerung jedoch von vielen weiteren Aspekten gestützt.

Woher wissen wir, dass Iran die Atombombe will? Es gibt keinen einzelnen schlagenden Beweis (das ist in der Abwesenheit eines Atomtests auch nicht möglich), jedoch eine Vielzahl von Hinweisen. Die meisten davon stammen von der IAEA. Zusammengenommen lassen sie nur eine Schlussfolgerung zu: Iran strebt zumindest die Option einer Atombombe an – und höchstwahrscheinlich die Bombe selbst.

1. Iran versucht, seine nuklearen Aktivitäten und Anlagen vor der IAEA zu verbergen

In 2003 wurde das Ausmaß der iranischen Aktivitäten publik. Iran hatte den Bau einer Anreicherungsanlage bei Natans sowie eines Recherche-Reaktors in Arak geheim gehalten, ebenso wie die Herstellung von Zentrifugen, die Existenz eines Laser-Anreicherung-Programms und mehrere sensible Experimente. [1] Anschließend hielt Iran die IAEA davon ab, eine komplette Inspektion der Lavisan-Shian- und Parchin-Anlagen vorzunehmen, welche im Verdacht standen, für nukleare Aktivitäten genutzt zu werden. (Was, wie inzwischen bekannt ist, tatsächlich der Fall war.) Später versäumte es Iran, im Voraus den Bau der Fordo-Anreicherungsanlage zu deklarieren.

2. Die sensibelsten Aktivitäten werden vom Verteidigungsministerium kontrolliert

Während das iranische Nuklearprogramm offiziell unter der Kontrolle der iranischen Atomenergie-Organisation steht, hat die IAEA festgestellt, dass viele der geheimen Aktivitäten mit Verbindung zum Nuklearprogramm unter Aufsicht des Verteidigungsministeriums stattgefunden haben. [2] In ihrem jüngsten Bericht beschreibt die IAEA sehr präzise die „strukturierte Organisation“, die Teheran zu diesem Zweck errichtet hat. Bis 2003 lief sie als komplett paralleles Programm. Seitdem wurden die Aktivitäten aufgefächert, wohl, um mehr Diskretion zu erreichen. [3]

3. Irans Anreicherungsprogramm entbehrt jeder wirtschaftlichen Logik

Irans Gasreserven würden ausreichen, um das Land in seiner Energieversorgung für mehrere Jahrzehnte autonom zu machen. Teherans Investition in ein teures Anreicherungsprogramm, angeblich um Brennstoff für Atomkraftwerke herzustellen, entbehrt jeder wirtschaftlichen Logik

Das Potential der Natans-Anlage ist begrenzt: Bei ihrer Fertigstellung kann die Anlage nur einen Reaktor im Jahr versorgen. Kein Land hat jemals eine Anreicherungsanlage nur für einen einzigen Reaktor betrieben – in einem solchen Fall wäre es viel günstiger, Brennstoff auf dem internationalen Markt zu erwerben.

4. Irans Anreicherungsprogramm ist inkonsistent mit seinen angeblichen Zielen

Iran behauptet, es benötige zu 3% angereichertes Uran für seine Atomkraftwerke. Aber Russland stellt Brennstoff für Buschehr bereit – und es wäre unmöglich für Iran, das Kraftwerk mit seinem eigenen Brennstoff zu betreiben. Hätte Iran wiederum die Absicht, einen hypothetischen zukünftigen Reaktor zu versorgen, so hätte es keinen Grund dafür gehabt, schon 2006 mit der Anreicherung zu beginnen.

Iran baut derzeit eine zweite Anreicherungsanlage in Fordo. Diese unterirdische Anlage ist wesentlich kleiner als Natans. Ihre Größe weist auf einen militärischen Zweck hin.

2010 hat Iran begonnen, zu 20% angereichertes Uran zu produzieren, angeblich für den Recherche-Reaktor in Teheran. Aber es gibt keinen Beweis dafür, dass Iran das Know-how besitzt, um Brennstoff speziell für diesen Reaktor herzustellen. Aus technischen Gründen ist die Anreicherung zu 20% sehr viel näher an dem Niveau von 90%, welches als ideal für den Bau einer Atombombe gilt. 2011 kündigte Iran an, seine Produktion von zu 20% angereichertem Material nach Fordo zu verlagern, die Produktion zu „verdreifachen“ und in Fordo die neusten Zentrifugenmodelle zu installieren. Die Fordo-Anlage wäre ideal für die schnelle Produktion von zu 90% angereichertem Uran.

5. Iran besitzt ein Dokument, das die Spaltung von Uran erläutert

Die IAEA hat festgestellt, dass Iran ein Dokument besitzt, welches erklärt, wie Uran gespalten wird – in anderen Worten, wie man den Kern einer Atombombe herstellt. [4] Dieses Dokument stammt vom Chan-Netzwerk.

6. Iran baut einen Schwerwasserreaktor ohne erkennbaren wissenschaftlichen Zweck

Iran baut einen neuen Recherche-Reaktor bei Arak. Mit seinen Charakteristika – ein 40-Megawatt-Reaktor, der natürliches Uran und Schwerwasser benutzt – würde er sich gut eignen, um waffenfähiges Plutonium herzustellen. Tatsächlich ähnelt er verdächtig Reaktoren in anderen Ländern, die derartiges Plutonium produzieren. Laut Teheran wird dieser Reaktor 2013 betriebsbereit sein. Er würde damit einen weiteren Weg zur Bombe eröffnen.

Iran hat Experimente zu Plutonium-Trennung in Heißen Zellen unternommen. [5]

7. Iran hat zahlreiche Experimente und Studien mit Waffen-Bezug durchgeführt

Iran hat Polonium produziert, welches für Neutronenaktivierung genutzt werden kann. [6] Es hat zudem Studien zur Neutronenaktivierung unter Benutzung von Urandeuterid unternommen (eine chinesische Methode). [7] Um 2006 herum führte Teheran Experimente zur Neutronenaktivierung auf Grundlage von Modellen zur nuklearen Explosion durch, an die Iran über das Chan-Netzwerk gelangt war. [8]

Organisationen, die dem Verteidigungsministerium unterstellt sind, haben den Mechanismus einer Atombombenexplosion studiert und getestet (gleichzeitige Detonation um einen sphärischen Kern). [9] Iran hat von einem anderen Staat (Pakistan?) das Modell für ein Mehrpunkt-Aktivierungssystem erhalten. [10] Noch beunruhigender: Das Chan-Netzwerk hat Iran, ebenso wie Libyen, Waffenmodelle verkauft, und die IAEA fürchtet, dass Iran auch fortschrittlichere Modelle erhalten hat (die dann mit Sicherheit pakistanischer Herkunft wären). [11]

Teheran hat zugegeben, mit gleichzeitigen Detonationen experimentiert zu haben, behauptet jedoch, dies sei zu nicht-nuklearen Zwecken geschehen. [12] Iran konnte jedoch die genaue Natur dieser Zwecke nicht erklären. [13] Und Dokumente im Besitz der IAEA zeigen, dass die Bedingungen der iranischen Experimente nur zu einem Atombombenplan passen. [14]

Iran hat zudem das Fundament für hydrodynamische Tests gelegt (“kalte Tests”, ohne Verwendung von spaltbarem Material). [15]

Diese Aktivitäten wurden auch nach 2003 fortgesetzt. Einige der Informationen im Besitz der IAEA betreffen zum Beispiel Modellstudien zur Simulation des Verhaltens einer Atomwaffe, durchgeführt 2008 und 2009. [16]

Es ist daher möglich, dass Iran bereits fähig ist, nicht nur einen experimentellen Prototyp zu bauen, sondern auch eine funktionierende Waffe. Im Jahr 2009 schlussfolgerte die IAEA laut einem Bericht, „Iran hat ausreichend Information, um eine funktionierende Implosionsvorrichtung zu entwerfen und zu bauen.“ [17] Die Information, die der Bericht von 2011 enthält, konnte diese Einschätzung nur bestätigen.

Schließlich hat Iran auch Pläne für einen Atomtest entwickelt: Es hat die Gegebenheiten einer Teststätte studiert (in der Absicht für eine 400-Meter tiefe Detonation) und spezielle Ausrüstung für Abschüsse aus weiten Distanzen entworfen. [18]

8. Iran hat nuklearfähige Raketen getestet

Im Jahr 2004 testete Iran eine Schahab 3-Rakete mit trikonischem, sogenanntem „Baby-Flaschen“-Design, ideal geeignet für eine nukleare Waffe. Der Test wurde im Fernsehen übertragen.

Dies ist konsistent mit der Feststellung der IAEA, dass Teheran daran arbeitet, eine sphärische Ladung an der Schahab 3 anzubringen. [19] Nach Angaben der IAEA hat Iran detaillierte Computersimulationen zum Verhalten einer sphärischen Ladung, die von einer Rakete getragen wird, durchgeführt. [20]

Iran hat sich zudem bemüht, ein Abschusssystem für die Detonation einer Waffe in der Luft über dem Ziel zu entwickeln. [21] Und es hat die Explosion einer Raketenladung in einer Höhe von 600 Metern simuliert. [22] All das ergibt nur dann Sinn, wenn die Ladung nuklear ist, und sollte keinen Zweifel an Irans Absichten zulassen.

9. Iran weigert sich, mehr Transparenz zuzulassen

Iran weigert sich, im Voraus jede Art von Nuklearanlagen zu deklarieren, die es baut oder zu bauen plant. 2007 suspendierte Teheran den modifizierten Code 3.1, eine Regulation der IAEA, die es 2003 angenommen hatte.

Teheran weigert sich zudem, das zusätzliche Protokoll der IAEA zu implementieren (obwohl es dieses 2003 unterschrieben hat), welches nach Angaben der Behörde das einzige Mittel darstellt, um die Nicht-Verbreitung nuklearen Materials sicherzustellen. Auch die Fähigkeit der IAEA, mögliche illegale nukleare Aktivitäten aufzudecken, wird von Irans Weigerung ernsthaft eingeschränkt. Die IAEA gibt zudem an, sie könne nicht glaubwürdig garantieren, dass es im Iran kein undeklariertes nukleares Material und keine undeklarierten nuklearen Aktivitäten gebe oder dass sämtliches nukleare Material friedlichen Zwecken diene. [23] In diplomatischer Sprache bedeutet das, die Behörde ist beinahe sicher überzeugt vom Gegenteil.

Wenn Teheran rein friedliche Absichten hätte und bemüht wäre, seinen guten Willen zu beweisen, warum würde es sich größerer Transparenz verweigern?

10. Iran weist Vorschläge für erneute Verhandlungen zurück

Teheran hat den Vorschlag der IAEA und der „5+1“-Mächte für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen abgelehnt. Es hat nicht positiv auf die Annäherungsversuche der Obama-Regierung reagiert. Es hat einen Vorschlag von 2009 zurückgewiesen, nach dem Iran das meiste seines zu 3% angereicherten Urans in ein anderes Land transportieren sollte, um im Austausch zu 20% angereichertes Uran für seinen Recherche-Reaktor zu erhalten. Iran zeigt keinerlei Interesse an einem Durchbruch in Verhandlungen.

Wenn Teheran rein friedliche Absichten hätte und bemüht wäre, seinen guten Willen zu beweisen, warum sollte es all diese Vorschläge ablehnen?

Zusammengefasst lässt sich feststellen: Irans Atomprogramm ist inkonsistent mit seinem angeblich zivilen Zweck, jedoch konsistent mit einem militärischen Zweck.

Es wird gelegentlich spekuliert, dass Iran lediglich die Option einer Atombombe erreichen will und von dem eigentlichen Bau der Bombe absehen wird. Es gibt jedoch kein einziges historisches Beispiel, in dem, ohne dass es zu einem Regimewechsels kam (wie in Brasilien in den 1980er Jahren), ein Land soviel in ein Atomwaffenprogramm investiert hat, nur um schließlich von dem tatsächlichen Bau der Bombe zurückzuschrecken. [24] Die Ernennung von Fereydun Abbassi Davani, eines der wichtigsten Architekten des militärischen Programms, zum Vize-Präsidenten der Islamischen Republik und Leiter der iranischen Atomenergiebehörde ist ein beunruhigendes Zeichen.

 

realise-eu

 

Dr. Bruno Tertrais

Dr. Bruno Tertrais is a Senior Research Fellow at the FONDATION POUR LA RECHERCHE STRATEGIQUE (FRS). He formerly was Special Assistant to the Director of Strategic Affairs at the French Ministry of Defense. Dr. Tertrais graduated from the Institut d´Etudes Politiques (IEP) de Paris. He also holds a Master´s degree in Public law and a DEA in Comparative Politics from the University of Paris, as well as a Doctorate in Political Science from the IEP Paris. His fields of expertise include international relations, strategic and military affairs, nuclear issues (proliferation, deterrence, disarmament), US strategy and transatlantic relations. Dr. Tertrais has published several books and studies on these questions.

 

Quellenangaben:

[1] IAEA, GOV/2003/75, 10 November 2003.

[2] IAEA, GOV/2004/11, 24 February 2004; Institute for Science and International Security (ISIS), “Briefing Notes from February 2008 IAEA meeting regarding Iran’s nuclear program”, 11 April 2008.

[3] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011.

[4] IAEA, GOV/2005/87, 18 November 2005.

[5] IAEA, GOV/2003/75, 10 November 2003.

[6] IAEA, GOV/2004/11, 24 February 2004.

[7] IAEA, GOV/2011/29, 24 May 2011.

[8] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011.

[9] IAEA, GOV/2008/15, 26 May 2008; Ibid., GOV/2008/4, 22 February 2008.

[10] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[11] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[12] IAEA, GOV/2008/15, 26 May 2008.

[13] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[14] ISIS, “Briefing notes…”, op. cit.

[15] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[16] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[17] ISIS, “Excerpts from Internal IAEA Document on Alleged Iranian Nuclear Weaponization”, 2 October 2009.

[18] IAEA, GOV/2008/15, 26 May 2008.

[19] IAEA, GOV/2008/15, 26 May 2008.

[20] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[21] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[22] ISIS, “Briefing notes…”, op. cit.

[23] IAEA, GOV/2011/54, 8 November 2011

[24] The comparison sometimes made with Japan is inappropriate: there is no evidence that Tokyo has a nuclear weapon option. Japan has sound economic and technical rationales for uranio enrichment. All its installations are fully open to the IAEA. The Agency has never found or been made aware of any illegal or suspicious nuclear activity in Japan.

*von HaOlam.de

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