Die UNESCO und die palästinensischen Schulbücher

Die UNESCO und die palästinensischen Schulbücher

 

 

Von der Redaktion der Jerusalem Post

 

Ein riesiger Freudenschrei brach am Montag in der Generalversammlung der UNESCO in Paris aus, nachdem “Palästina” in einer Abstimmung als Mitglied aufgenommen worden war.

Dieses Ereignis war allerdings in Wirklichkeit kein Grund zum Feiern sondern ein weiteres beklagenswertes Beispiel für die moralische Bankrotterklärung der UN und ihrer Organisationen.

Während die USA, Kanada, Deutschland, die Niederlande und Israel dagegen gestimmt hatten, stimmten Bastionen der Menschenrechte und Freiheit wie China, Russland und Brasilien dafür.

Österreich und Frankreich, zwei Länder, die es hätten besser wissen sollen, stimmten leider ebenfalls dafür, während Großbritannien sich nicht zu mehr als einer Enthaltung durchringen konnte.

In ihrer Eile, die Palästinenser in ihrem einseitigen Schritt für einen international anerkannten Status der Eigenstaatlichkeit anzuerkennen, hat die UNESCO ihre eigenen pädagogischen und kulturellen Standards, die auf Gleichheit und gegenseitigem Respekt beruhen, vollständig ignoriert.

Ergebnis der Abstimmung ist stattdessen, dass die UNESCO den schiefen, hassbefördernden palästinensischen nationalen “Narrativ”, wie er sich in den offiziellen Schulbüchern, der Kulturpolitik und der Massenmedien der Palästinensischen Autnonomiebehörde (PA) wiederfindet akzeptiert hat.

“Impact-SE”, eine Forschungsorganisation, die Schulbücher und Curricula im Nahen Osten analysiert und dabei untersucht, ob sich die Inhalte mit internationalen Standards zu Frieden und Toleranz wie sie durch die UNESCO festgelegt wurden decken, hat schändliche Beispiele dafür gefunden, dass Antisemitismus im palästinensischen Erziehungssystem unterrichtet wird.

Tatsächlich enthalten Schulbücher, die in der PA verwendet werden, fanatische antisemitische Botschaften (Juden werden als vertragsbrüchig, Betrüger, Kindermörder und personifizierte Schlangen dargestellt), ignorieren die Verbindung des jüdischen Volkes zum Land Israel (Rachels Grab wird als die Bilal bin Rabah-Moschee präsentiert und die Klagemauer einfach als “Al-Buraq-Mauer” bezeichnet) und unterstützen den Jihad. Die Option eines ausgehandelten Friedensabkommens mit Israel wird dabei vollständig ignoriert.

Die Studie zitiert den folgenden Absatz aus einem Buch für die achte Klasse:

“Heute benötigen die muslimischen Länder dringend den Jihad und Jihad-Kämpfer, um das geraubte Land zu befreien und die räuberischen Juden aus den geraubten Ländern in Palästina und der Levante zu vertreiben.” In keinem offiziellen Schulbuch der PA wird der Holocaust erwähnt, obwohl sich ein ganzes Kapitel über den Zweiten Weltkrieg findet. Eine zweideutige Passage erklärt: “Die jüdische Frage ist zuallererst ein europäisches Problem.”

Vor der Entscheidung der UNESCO bestand möglicherweise eine Chance, die PA durch internationalen Druck und Dialog dazu zu bewegen, die Schulbücher zu überarbeiten, damit sie etwas realitätsnaher sind. Vielleicht wäre es sogar möglich gewesen, eine neue Generation palästinensischer Kinder nicht zu Antisemitismus, Stereotypendenken und auf Lügen aufbauend zu erziehen sondern zum Respekt für den Anderen, zum Wert friedlicher Verhandlungen und der Anerkennung der Verbindung des jüdischen Volkes zum Land Israel.

Doch durch die Aufnahme “Palästinas” als Mitglied hat die UNESCO letztendlich diese bösartige Indoktrinierung der palästinensischen Schulkinder in einem besonders leicht zu beeinflussenden Alter legitimiert.

Können wir ernsthaft erwarten, dass irgendein zukünftiger palästinensischer Politiker noch die schrecklichen Botschaften in den Schulbüchern der PA kritisiert, wenn noch nicht einmal die UNESCO es getan hat? Jeder, der es wagen würde, Reformen einzuführen, würde einen aussichtlosen Kampf kämpfen, nicht nur gegen die palästinensischen Vorurteile und ihre Kultur der Gewalt und Selbst-Opfer-Darstellung sondern auch gegen die Entscheidung einer respektierten UN-Institution.

Darüber hinaus gibt die UNE

Heute:Binjamin Netanyahu spricht vor der Generalversammlung

Heute: Binjamin Netanyahu spricht vor der Generalversammlung

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu wird heute Nachmittag vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen. Seine Rede ist für den Vormittag New Yorker Ortszeit angesetzt.

Zuvor wird der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas eine Rede halten. Es wird erwartet, dass Abbas die Generalversammlung auffordern wird, einen palästinensischen Staat unabhängig von einem Friedensprozess mit Israel zu akzeptieren.

Israel bleibt weiter der Idee einer Zweistaatenlösung verpflichtet, die einzig auf dem Weg von direkten Verhandlungen erreicht werden kann. Ministerpräsident Netanyahu hat Mahmud Abbas in den letzten Wochen und Monaten mehrfach aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Offizielle Reaktion Israels auf die Rede von Ahmadinejad bei den UN

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hat gestern vor der Generalversammlung gesprochen. Aus dem Außenministerium verlautete zu seiner Rede, während derer die Delegierten zahlreicher Staaten aus Protest den Saal verließen:

„Mahmud Ahmadinejad hat sich erneut mit einer Nachricht der Feindseligkeit an die internationale Gemeinschaft gewandt und den Frieden und die Sicherheit in der Welt bedroht. Er hat dies bereits bei früheren Auftritten in New York und anderswo getan.

Dies ist keine Überraschung. Vor weniger als zwei Wochen hat Ahmadinejad – ebenfalls als Gast der Vereinten Nationen – seine absurde Aussage wiederholt, die Terrorangriffe vom 11. September seien eine westliche Verschwörung gewesen, und dies zehn Jahre, nachdem 3.000 unschuldige Menschen ihr Leben verloren hatten. Auch heute hat Ahmadinejad diese Unverschämtheit noch einmal vor den Vereinten Nationen wiederholt.”

Außenministerium des Staates Israel, 22.09.11 – Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin / Foto: Netanyahu und Obama bei der gestrigen Pressekonferenz (Foto: GPO)

*HaOlam.de

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